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Android: Google Chrome wird zur Rakete – Browser ist jetzt schnellste mobile Plattform zum Surfen im Web

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Die Internetnutzung hat sich bei vielen Menschen auf das Smartphone verlagert, sodass das mobile Web schon seit Jahren relevanter ist als die Desktopvariante. Jetzt hat Google eine gute Nachricht für alle Nutzer von Chrome für Android, denn man hat einen Meilenstein erreicht und bietet jetzt die nach eigenen Angaben schnellste mobile Plattform für das Surfen im Internet.


Die Kombination aus Chrome-Browser und Android-Smartphone ist global betrachtet die meistgenutzte Variante für das Surfen im Internet – und soll jetzt laut Googles Angaben noch einmal deutlich an Geschwindigkeit zugelegt haben. Das Unternehmen spricht von einem Meilenstein, denn erstmals seit langer Zeit ist Android in Kombination mit dem Chrome-Browser die schnellste mobile Plattform für das Surfen im Internet.

Durch eine tiefergehende vertikale Integration von Hardware, dem Android-Betriebssystem und der Chrome-Engine übertreffen alle aktuellen Android-Flaggschiffe nun die mobile Konkurrenz. Oder anders gesagt: Mit aktuellen Android-Smartphones sind die Nutzer jetzt schneller im Web unterwegs als mit einem iPhone. Über 90 % der Android-Apps greifen auf „WebView“ zurück, um Inhalte darzustellen – dadurch definiert die Geschwindigkeit des Internets oft die gefühlte Geschwindigkeit des gesamten Smartphones.

Google hat aktuelle Android-Smartphones mit dem Chrome-Browser durch die zwei populären Browsertests Speedometer und LoadLine gejagt und dabei starke Ergebnisse erzielt. Während LoadLine die Zeit bis zum vollständigen Aufbau einer Webseite bis zum ersten Klick oder Tap misst, geht es bei Speedometer um die Interaktion mit den Elementen. In beiden Tests hat der Chrome-Browser nun aktuell die Nase vorn.




Die konkreten Resultate
Dank der Optimierungen erreicht der Browser auf den Android-Smartphones wohl ganz neue Höhen: Laut LoadLine sind die Ergebnisse für den Seitenaufbau um bis zu 47 Prozent besser als auf dem iPhone. Eine echte Steigerung seit dem letzten Test konnte um 4 bis 6 Prozent erfolgen. Damit müssen die Nutzer nicht ganz so lange wie auf dem iPhone oder auf einer bisherigen Chrome-Version warten, bis die Webseite fertig aufgebaut ist.

Beim Speedometer-Test sieht es noch besser aus, denn in diesen Benchmarks will man 20 bis 60 Prozent Leistungssteigerung erreicht haben. Der konkrete Sprung seit der letzten Version sind bis zu 6 Prozent Geschwindigkeitsgewinn und eine höhere Zuverlässigkeit bei Interaktionen.


Das klingt natürlich alles sehr nett, doch man darf nicht vergessen, dass es mit dem iPhone bzw. iOS nur einen einzigen Konkurrenten gibt. Außerdem liegen diese Verbesserungen in einem solchen Bereich, dass sie ohne diverse Speedtests kaum spürbar sind – das Ganze ist also mehr theoretischer Natur und nur eine Momentaufnahme.

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[Chromium Blog]

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