Die digitale Welt verändert sich durch KI rasant und auch bei Googles Betriebssystem Android stehen gewaltige Veränderungen an, die vielleicht sehr viel schneller kommen, als wir es erwarten würden. Jetzt sorgt Nothing-CEO Carl Pei mit einer Prognose für Aufsehen, die ich hier im Blog auch erst vor wenigen Tagen geteilt hatte: Die klassischen Android-Apps stehen vor dem Aus.
Smartphone-Apps gehören zum Alltag und werden täglich milliardenfach genutzt, sowohl unter Android als auch iOS. Viele Menschen haben für jedes Problem oder jede Aufgabe die Lösung in Form einer App. Das wird sicher noch einige Zeit so bleiben, doch die Notwendigkeit zur Verwendung von Apps wird vermutlich schon in den nächsten Monaten rapide abnehmen. Ich hatte das hier im Blog erst vor wenigen Tagen ausführlich dargelegt und das Ende der Android-Apps ausgerufen – auch aufgrund von Googles aktuellen Handlungen.
Jetzt schlägt Nothing-CEO Carl Pei in die gleiche Kerbe und sieht ebenfalls die KI bzw. die KI-Agenten mit ihren dynamischen Fähigkeiten als Nachfolger der Apps: Die bunten App-Icons auf dem Homescreen werden überflüssig, denn praktisch alle Aufgaben können von den KI-Agenten übernommen werden. Laut Pei hat sich das grundlegende Bedienkonzept von Smartphones seit 20 Jahren nicht mehr geändert und erzeugt durch das Navigieren in Sperrbildschirmen, Homescreens und App-Raster mittlerweile zu viel Reibung.
Anstatt für eine einfache Aufgabe (wie das Organisieren eines Kaffeedates) zwischen Messaging-, Kalender- und Navigations-Apps hin- und herzuwechseln, soll das System zukünftig lediglich die Absicht des Nutzers verstehen und die nötigen Schritte systemübergreifend selbst ausführen. Eine App ist nicht mehr notwendig, denn alle Schnittstellen können von einer KI bedient werden.
Smartphones werden sich von reaktiven Werkzeugen zu proaktiven Assistenten entwickeln. Indem das Gerät langfristige Gewohnheiten und Absichten erlernt, kann es selbstständig Vorschläge machen (beispielsweise Gesundheitserinnerungen), ohne dass der Nutzer explizit danach fragt. Sollten dann doch Aufgaben und Interaktionen anstehen, kann der Nutzer diese einfach anstoßen, ohne sich durch App-Oberflächen kämpfen zu müssen.
Das ultimative Ziel soll es dabei aber nicht sein, dass eine KI menschliche Eingaben auf einem Bildschirm nachahmt. Stattdessen sollen zukünftige Systeme direkt so aufgebaut sein, dass KI-Agenten im Hintergrund effizient miteinander kommunizieren und handeln können. Die Frontend-Oberfläche (die App selbst) wird zweitrangig, während die Backend-Infrastruktur (APIs) in den Vordergrund rückt.
Pei räumt zwar ein, dass dieser Wandel nicht über Nacht geschehen wird, denn App-Ökosysteme und Nutzergewohnheiten sind tief verankert, aber der Wandel hat in ersten Bereichen bereits begonnen. In der Übergangsphase werden Apps eher zu unsichtbaren „Dienstleistern“ im Hintergrund, auf die die KI zugreift, um Aufgaben für den Nutzer zu erledigen. Start-ups und App-Entwickler warnt er jedoch davor, dass ihre app-zentrierten Geschäftsmodelle unweigerlich vor einem massiven Umbruch stehen.
Ich denke, dass Pei damit gar nicht so verkehrt liegt. Lest euch auch gerne meine Argumente für ein Ende der Android-Apps durch, die mehr auf Fakten und aktuellen Veränderungen basieren.
» Das Ende Android-Apps? Google könnte fast alle Apps durch dynamische Gemini-Oberflächen ersetzen
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Letzte Aktualisierung am 17.03.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.