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Google Assistant: Neue Features werden ausgerollt – ‚Hey Google‘-Empfindlichkeit, natürliche Sprache & mehr

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Der Google Assistant dürfte in den nächsten Wochen und Monate viele neue Features spendiert bekommen, die oftmals rund um die I/O angekündigt werden. Nun dürfen sich die Nutzer der englischsprachigen Variante über einen Schwung an Neuerungen freuen, die ab sofort ausgerollt werden: Optimierte Aussprachen und Betonungen, intelligentere fortgesetzte Konversationen und einiges mehr.


Optimierte Aussprache

Die Konversation mit dem Google Assistant findet im Optimalfall per Sprache statt, was vor allem durch Smart Speaker und Smart Displays ohnehin für viele Menschen der Standard sein dürfte. Weil der Assistant aber nicht nur versteht, sondern auch redet, hat man nun ein neues Feature für Eigennamen angekündigt. Mit diesem soll der Assistant die Aussprache von Eigennamen lernen, die für die jeweilige Person gilt. Das kann je nach Name und Region völlig unterschiedlich sein, sodass sich das nicht in allen Fällen allgemein trainieren lässt (etwa bei Joshua).

Um die Aussprache von Namen zu trainieren, wird es für alle englischsprachigen Nutzer einen neuen Menüpunkt geben, über den hinterlegte Namen eingepflegt und angelernt werden können. Dazu wird dann einfach nur der Name ausgewählt, dieser laut und deutlich einmal ausgesprochen und der Assistant wird versuchen, diese Aussprache und Betonung zu erkennen und entsprechend selbst zu verwenden. Wie gut das funktioniert, wird sich zeigen.




Natürliche Konversationen & Kontext

Um die Konversation natürlicher zu gestalten, soll der Assistant nun noch mehr mit Kontext arbeiten können. Das bedeutet, dass bei einer Anfrage auch die letzten Anfragen und Themen als Signale herangezogen werden können. Hat man etwa gerade über Hochhäuser philosophiert und fragt den Assistenten einfach nur „welches ist das höchste?“ soll dieser wissen, dass es um Hochhäuser geht. So etwas wurde immer wieder angekündigt und auch teilweise umgesetzt, wirklich zuverlässig funktioniert das aber aus meiner Erfahrung heraus eher in Ausnahmefällen.

Aber nicht nur der Kontext ist wichtig, sondern auch das Verstehen der natürlichen Sprache. Weil Menschen nicht immer perfekt reden und sich auch mal in einem Satz irren oder drei Mal im Kreis drehen können, kann der Assistant nun auch das erkennen. Sagt man etwa „stelle den Wecker auf 1 Uhr, nein 3 Uhr“ – dann wird der Assistant das erkennen und den Wecker (hoffentlich) auf 3 Uhr stellen. Der spätere Befehl „verschiebe den Alarm um eine Stunde“ soll dann ebenfalls genau das tun und nicht einen späteren Alarm starten. Auch das vorerst nur in englischer Sprache.

Hey Google-Empfindlichkeit
Auch deutsche Nutzer dürfen sich über ein Feature freuen, das in englischer Sprache schon lange zur Verfügung steht:

Um Google Assistant besser an eure Umgebung und die gewünschte Reaktionsfähigkeit anzupassen, führen wir nun eine neue Funktion auch auf Deutsch ein, mit der ihr einstellen könnt, wie empfindlich smarte Lautsprecher und Smart Displays auf das Hotword reagieren. Ihr könnt Google Assistant empfindlicher einstellen, wenn ihr möchtet, dass er häufiger reagiert, oder weniger empfindlich, damit es seltener zu versehentlichen Aktivierungen kommt.

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[Google Assistant]


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