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Geminiden: Google Doodle zum Höhepunkt des Geminiden-Meteorschauers 2018 – das ist zu sehen

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Am heutigen 13. Dezember feiert Google wieder einmal ein aktuelles Ereignis und keine wichtige Person der Geschichte auf den internationalen Startseiten mit einem Doodle: Die Geminiden werden in den beiden kommenden Tagen sehr gut am Himmel zu sehen sein und das vielleicht beste Bild des Geminiden-Meteorschauer aller Zeiten abgeben. Im aktuellen Google Doodle sind die Meteoritenschauer schon jetzt zu sehen und zeigen sogar ihren Ursprung.



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Das heutige Google Doodle zu den Geminiden besteht aus einer Slideshow, die den Weg des Schauers bis zur Erde zeigt. Auf der Titelseite der Slideshow ist natürlich der Google-Schriftzug zu sehen, der aus Sternenschweifen geschrieben wird, während im Hintergrund ein Schauer vorbeifliegt. Das zweite O des Logos muss wieder einmal als Motiv herhalten und zeigt heute die Sonne, die sich das kosmische Schauspiel ebenfalls ansieht.

In der Slideshow ist zu sehen, wo die Geminiden ihren Ursprung haben: Ein Asteroid umkreist die Sonne, zerbricht irgendwann auf diesem Weg und die Bruchstücke fliegen dann als Meteoriten in Richtung Erde. Tatsächlich ist der Ursprung der Geminiden bis heute nicht restlos geklärt, mehr dazu findet ihr am Ende des Artikels.

Alle Bilder der Slideshow





Die Geminiden sind ein Meteorsturm, der um den 14. Dezember am besten zu beobachten ist – je nach Region vom 13. auf den 14. Dezember oder vom 14. Dezember auf den 15. Dezember. Damit niemand dieses Schauspiel verpasst, schaltet Google das Doodle schon heute.

Die Geminiden sind besonders eindrucksvoll, weil sie viele helle, typischerweise gelb-weiß leuchtende Meteore hervorbringen. Die Höchststellung wird kurz nach Mitternacht erreicht. Deshalb lassen sich die Geminiden im Gegensatz zu anderen Meteoren auch schon in den Abendstunden beobachten.
 
Die Aktivität der Geminiden hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und übertrifft inzwischen jene der Perseiden im August (diese werden allerdings wegen der wärmeren Jahreszeit viel häufiger beobachtet). Bei durchschnittlichen Beobachtungsbedingungen sind es am 13. und 14. Dezember etwa 30 bis 60 pro Stunde.

Die Herkunft der Geminiden ist zwar geklärt, aber nicht deren Ursprung. Vermutet wird der Himmelskörper Phaeton, bei dem es sich entweder um einen erloschenen Asteroiden oder um einen Kleinplaneten handelt.

Als Ursprungskörper der Geminiden, die nichts anderes sind als eine die Sonne umkreisende Staubwolke, gilt ein als Asteroid klassifizierter Himmelskörper namens Phaethon. Seine Bahn um die Sonne ähnelt, abgesehen von der kurzen Umlaufszeit von lediglich 1,43 Jahren, stark der eines Kometen. Seine relativ zur Gesamtheit der Geminiden geringe Masse führten zu der Theorie, dass ein Ereignis wie z. B. ein Auseinanderbrechen von Phaethon deren Ursprung sein könnte.

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