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Googlebooks: Es geht Google nicht um den Desktop – die neuen Laptops sollen Gemini etablieren (Meinung)

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Google wird in Kürze die neuen Googlebooks auf den Markt bringen, mit denen man den Desktop erobern und den etablierten Plattformen ernsthafte Konkurrenz machen will. Doch tatsächlich dürfte es Google gar nicht so sehr um den Desktop oder das Betriebssystem gehen, sondern viel mehr darum, Gemini in einer sehr wichtigen Umgebung zu etablieren.


Mit den Googlebooks schiebt Google derzeit eine ganz neue Produktkategorie an, mit der man den Desktop erobern will. Dafür hat man das neue Betriebssystem Aluminium OS entwickelt, das auf Android basiert und die Stärken des mobilen Betriebssystem endlich auch auf dem großen Display sowie mit Maus und Tastatur ausspielen soll. Neben dem Betriebssystem und der neuen Geräteklasse gibt es aber auch jede Menge KI-Funktionen.

Schon in der ersten Ankündigung im Mai ließ man durchblicken, dass es sich beim Googlebook-Betriebssystem um ein „intelligent system“ handelt, bei dem die Gemini-KI sehr tief integriert ist. Nicht als Aufsatz, sondern gewissermaßen als Kern. Es geht darum, dass die Nutzer immer mehr alltägliche Aufgaben an die KI auslagern und sich somit noch stärker an diese binden. Weil Gemini plattformübergreifend zur Verfügung steht, kann man den Desktop nicht außer Acht lassen – so wie man es seit vielen Jahren weitestgehend getan hat.

Google dürfte sich nicht hauptsächlich dafür interessieren, mit Aluminium OS / Android hohe Marktanteile zu erzielen auch der konkrete Erfolg der Googlebooks ist eher ein Nebengeschäft. Stattdessen geht es darum, die Gemini-KI fest im Alltag der Nutzer zu verankern. Am Smartphone ist man auf einem guten Weg, auf den Smartwatches ebenfalls, anschieben tut man es im Auto, auf dem Smart TV und im Smart Home. Doch auch wenn es oftmals als alte Kategorie verschrien ist, wird der Desktop noch sehr lange seine Bedeutung nicht verlieren. Also muss Gemini auch dort präsent sein.




Bei Google geht es selten um die Plattformen
Bei den Google-Plattformen geht es selten darum, diese zum Erfolg zu führen. Viel mehr sind sie Mittel zum Zweck, um die weiteren Dienste perfekt zu positionieren und in den Alltag der Nutzer zu bringen. Android wurde einzig und allein zu dem Zweck geschaffen, die Google-Suche auf der neuen Geräteklasse der Smartphones zu etablieren. Später kamen viele weitere Apps dazu, die man durch Android in der breiten Masse etablieren konnte. Ob diese auf Android oder iOS laufen, spielt für Google keine große Rolle.

Und somit erklärt es sich auch, dass man gerade jetzt neue Google- und Gemini-Apps für Windows startet, wo man doch gerade den großen Windows-Konkurrenten aus dem Hut zaubern will. Man fährt die alte Strategie, die Nutzer überall abzuholen und nicht unbedingt auf der eigenen Plattform binden zu müssen. Wer bei Windows bleiben möchte, soll das gerne tun – dann aber bitte mit fest verankerter Gemini-App. So kann man die Strategie grob umreißen.

Nicht ohne Grund bietet Google alle Betriebssysteme vollkommen kostenlos an, denn nur so kann man die maximale Verbreitung erreichen. Die Betriebssysteme sind kein Geschäft, sondern die notwendige Basis für den Erfolg der anderen Apps. Bei Aluminium OS ist das nicht anders und dass man jetzt das ‚Betriebssystem‘ begraben und durch Gemini Intelligence ersetzen will, passt da perfekt ins Bild.

Letzte Aktualisierung am 19.09.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.


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