Vor wenigen Wochen hat Google das neue Gemini Notebook gestartet, das den Nutzern umfangreiche Möglichkeiten zur Auswertung und Verarbeitung von Dokumenten und anderen Datenquellen gibt. Erst vor wenigen Tagen wurde der Funktionsumfang erweitert und jetzt tritt man gewissermaßen auf die Bremse: Es werden neue Nutzungslimits eingeführt, die bei Powernutzern sicherlich nicht gut ankommen werden.
Mit dem neuen Gemini Notebook, das aus dem recht schnell populär gewordenen Tool NotebookLM hervorgegangen ist, hat Google in den letzten zwei Jahren unglaublich stark vorgelegt. Die Auswertung wurde immer umfangreicher, man steigerte sich von Analysen zu Aufbereitungen, schuf immer mehr Medienformen vom Podcast bis zum Video oder Quiz, brachte immer mehr Quellen herein und erst vor wenigen Tagen hat man E-Books auf Google Play Books in Gemini Notebook integriert.
Weil das alles enorm viel Rechenpower benötigt, führt Google jetzt Rechenleistungsspezifische Limits ein, die Nutzern mehr Kontrolle über ihre Arbeitsabläufe geben sollen. Das Gesamtnutzungslimit berechnet sich ab dieser Woche aus verschiedenen Faktoren, wie der Komplexität des Prompts, der Länge des Chats, der Anzahl der verwendeten Quellen und der genutzten Funktionen. Also grob gesagt, auf Basis der notwendigen Rechenpower für die Aufgaben.
Damit die Nutzer nicht in eine Sackgasse laufen und Feierabend machen müssen, wird das Nutzungslimit nicht mehr täglich, sondern alle fünf5 Stunden zurückgesetzt. Das Notebook soll dabei helfen, den eigenen Verbrauch im Blick zu behalten und schlägt bei drohender Überschreitung des Limits alternative Ausgabeformate vor. Das ist sicherlich hilfreich, sorgt aber auch eher dafür, dass die eigenen Vorstellungen nicht wie gewünscht umgesetzt werden können.
Dennoch muss man nicht auf die Generierung verzichten, sondern nur Geduld beweisen: Wenn das Limit erreicht ist, können aufwendige Generierungen (wie Video-Übersichten oder Slide-Decks) auf später verschoben werden. Diese werden dann automatisch generiert, sobald wieder Kapazitäten frei sind, und der Nutzer kann sich per Benachrichtigung informieren lassen. Die Änderungen greifen ab dem 2. September.
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