Schon vor längerer Zeit wurde die Android-App Pixel Screenshots gestartet, die den Nutzern magische Funktionen zur Auswertung ihrer Bildschirmfotos bieten soll. Die darin enthaltenen Informationen sollten vollständig lokal ausgelesen und für die Gemini-KI verwendet werden – doch das ändert sich jetzt. Im jüngsten Update der App ist von einer rein lokalen Analyse keine Rede mehr.
Die lokale Smartphone-KI spielt eine wachsende Rolle und auch wenn diese noch längst nicht mit den Cloud-KIs mithalten kann (und vielleicht auch nie wird), promotet Google solche Apps und Funktionen gerne. Unter anderem hat man das damals für die Android-App Pixel Screenshots getan, deren Hauptaufgabe die Verwaltung von Bildschirmfotos und das Auslesen der darin befindlichen Informationen ist.
In der damaligen Ankündigung, in der App-Beschreibung und auch in der App selbst hieß es, dass sowohl die Analyse als auch die Kategorisierung und das Extrahieren der Daten vollständig lokal auf dem Smartphone stattfindet. Mit dem jüngsten Update der App ist davon allerdings keine Rede mehr, man hat den Zusatz „on-device“ schlicht aus der Oberfläche entfernt. Auf folgenden Screenshots könnt ihr das sehen.
To help you get even more from your screenshots, Pixel Screenshots now processes your information in a secure, isolated environment on your device or in the cloud.
In der Beschreibung heißt es jetzt immerhin, dass man die Bilder in einer sicheren und abgesicherten Umgebung in der Cloud auswerten oder auch weiterhin auf die lokale Analyse setzen kann. Welche Form zum Einsatz kommt, dürfte die KI wohl selbstständig entscheiden. Aus dem String geht nicht hervor, welche der beiden Methoden präferiert wird. Dass man die lokale Auswertung erst zuletzt erwähnt, deutet für mich darauf hin, dass diese nicht primär verwendet wird.
Es ist nur eine kleine Änderung, die in der Praxis keinen großen Unterschied machen dürfte. Die Auswertungen könnten detaillierter und hilfreicher werden. Aber natürlich muss man beachten, dass viele Screenshots nicht umsonst angefertigt werden, sondern durchaus wichtige oder sensible Informationen enthalten können, die man vielleicht nicht auf den Google-Servern sehen will. Daher der Hinweis in Form dieses Artikels.
Letzte Aktualisierung am 15.06.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.