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Google Allo 18: Automatische Übersetzung, Adaptive Icon & mögliche Opera-Unterstützung

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Es gibt mal wieder eine neue Version von Googles Messenger-Hoffnung Allo, die mittlerweile schon auf die Versionsnummer 18 kommt. Mit diesem Update gibt es zwei kleine aber nicht ganz unwichtige Änderungen an der Oberfläche, die schon vor längerer Zeit in einem Teardown entdeckt worden sind. Außerdem zeigt ein erneuter Teardown, dass sich Allo möglicherweise auch für andere Browser öffnet und dabei vor allem einen Schritt auf Opera zugeht.


In noch nicht einmal einem Jahr bringt es das Allo-Team nun schon auf die Version 18 und wird so wohl innerhalb weniger Jahre den bisherigen Spitzenreiter Chrome mit seinen hohen Versionsnummern ausbooten. Aber natürlich geht es bei einem Update nicht um die Versionsnummer, sondern um die mitgebrachten neuen Features – und bei Allo 18 sind im Gegensatz zu einigen anderen Updates der Vergangenheit gleich zwei Neuerungen mit dabei, die viele Nutzer freuen werden.

Direkt im Messenger ist nun ein Übersetzungs-Tool integriert, mit dem sich Nachrichten aus einer anderen Sprache leicht übersetzen lassen. Dazu muss man einfach nur den für einen kurzen Zeitraum auf die Nachricht tippen, woraufhin sich das bekannte Kontextmenü am oberen Rand öffnet. Dort gibt es den neuen Übersetzen-Button, der den Text einmal durch Google Translate jagt und dann direkt unter der Nachricht in einer anderen Farbe anzeigt. Es bleiben beide Nachrichten bestehen.

Eine automatische Übersetzung gibt es nicht, so dass man sich jede Nachricht einzeln übersetzen lassen muss. Vielleicht wäre aber eine dauerhafte Übersetzung bei bestimmten Chatpartnern ganz praktisch, so dass man sich beide Versionen direkt anzeigen lassen kann – aber das ist dann vielleicht schon wieder etwas für die Version 19 oder 20 😉

Als zweites hat nun auch Allo die Unterstützung für die Adaptive Icons von Android Oreo bekommen, so dass sich das Symbol ebenfalls in einer beliebigen Form darstellen lässt.



Im Teardown der Version 19 hat AndroidPolice jetzt einigermaßen überraschend das Opera-Logo inklusive eines verräterischen Strings entdeckt. Das ist vor allem deswegen überraschend, weil erst vor wenigen Tagen der Opera- und Vivaldi-Gründer schwere Kritik an Google geäußert hat und den ständigen Boykott von Opera angeprangert hat. Ob das nun Zufall ist, oder man einfach darauf reagiert, lässt sich schwer sagen, ich tippe aber einfach mal auf erstes.

Das würde bedeuten, dass sich der vor kurzem gestartete Web Client von Allo schon bald auch außerhalb des Chrome-Browsers nutzen lässt. Warum dann aber nur ein Opera-Logo und kein Firefox, Safari oder gar Edge zu finden sind, gibt dann schon wieder Rätsel auf. Eventuell benötigt man für Opera ein Plugin, das für andere Browser nicht notwendig ist.

Wer Allo schon jetzt auch außerhalb des Browsers verwenden möchte, kann sich einmal die Wrapper-App Allo for Desktop ansehen, die wir euch vor wenigen Tagen vorgestellt haben. Damit lässt sich Allo direkt als Desktop-App unter Windows und Mac ausführen.

[AndroidPolice]


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