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Google Contributor: Programm zum Freikauf von AdSense-Bannern wurde eingestellt

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Unter der immer größeren Verbreitung von Adblockern leiden nicht nicht nur die Betreiber der Webportale, sondern natürlich auch die großen Werbenetzwerke wie Google, die die Umsatzverluste in noch viel größerem Ausmaß spüren. Mit dem Contributor-Programm wollte Google dieser Entwicklung etwas entgegen setzen, doch wie bereits angekündigt, wurde das Angebot heute eingestellt. Ein ebenfalls angekündigter Nachfolger ist noch nicht in Sicht.


Google Contributor setzt auf ein simples Prinzip: Nutzer können sich über Contributor von Werbung freikaufen und sehen dafür weniger Anzeigen. Ein kompletter Freikauf ist dabei nicht möglich gewesen, und natürlich konnten auch nur Werbeanzeigen aus dem Google- bzw. Doubleclick-Netzwerk ausgeblendet werden. Für 6,99 Dollar pro Monat konnte man etwa 2.000 Anzeigen weniger sehen.

Wie bereits vor einem Monat angekündigt, hat Google heute Contributor eingestellt und erst einmal ersatzlos gestrichen. Nutzer, die noch ein Guthaben auf ihrem Konto haben, bekommen dieses wieder zurück überwiesen. Als Grund für die Einstellung wurde genannt, dass man an einer verbesserten Version des Programms arbeitet, die dann hoffentlich von vielen Nutzern angenommen wird. Das jetzige Modell dürfte wohl nicht attraktiv genug gewesen sein.

Von dem angekündigten Nachfolger ist zur Zeit aber noch nichts zu sehen, und auch jetzt verrät man keine weiteren Details über das neue Programm. Dieses dürfte dann wohl unter einer neuen Bezeichnung auftreten und auf ein angepasstes Modell setzen. Erst Anfang letzten Jahres wurde das Preis-Modell angepasst und durch einen einfacheren Tarif ersetzt. Aber natürlich hat sich auch danach noch die Frage gestellt, warum man 6,99 Dollar pro Monat zahlen sollte, wenn man dann immer noch Werbung sieht – nur eben geringfügig weniger.



Contributor wurde Ende 2014 gestartet und vermutlich hatte man sich bei Google einen großen Erfolg von diesem Modell erhofft. Allerdings hat Google auch nicht viel dafür getan, um das Produkt zu bewerben oder es den Nutzern schmackhaft zu machen. Für die Webseiten hatten die ausgeblendeten Banner im Übrigen keine negativen Auswirkungen, denn der Webmaster bekam durch den Besuch automatisch einen Betrag überwiesen. Und das ist natürlich mehr, als wenn der Nutzer gar nicht auf einen Banner geklickt hätte.

Auch wenn bisher noch kein Nachfolger in Sicht ist, dürfte es nicht mehr lange dauern, bis dieser in den Startlöchern steht. In der Ankündigung sprach man von „Anfang 2017“. Hoffentlich dann mit einem flexibleren Modell, dass für alle Beteiligten akzeptabel ist. Es wird ein schmaler Grad, aber irgendwie muss natürlich auch Google gegen die immer weitere Verbreitung der Adblocker ankämpfen…

[9to5Google]


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