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IFTTT: GMail-Integration wird stark zurückgefahren – ab 31. März nur noch eingeschränkte Nutzung möglich

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Der Automatisierungsdienst If This Then That, auch besser bekannt unter dem Kürzel IFTTT macht es sehr leicht, unzählige Apps, Plattformen und Webdienste miteinander zu verknüpfen kleine Applets zu bauen. Doch nun musste man relativ kurzfristig ankündigen, dass viele GMail-Integrationen ab Ende des Monats nicht mehr funktionieren werden. Begründet wird das mit Änderungen auf Seiten von Google.


Wer IFTTT einmal für sich entdeckt hat, wird unzählige Einsatzmöglichkeiten finden und viele Dinge bequem automatisieren können. So kann man etwa auf Facebook geteilte Inhalte automatisch zu Twitter und anderen Netzwerken posten, man kann sich per E-Mail über beliebige Veränderungen informieren lassen, aber auch smarte Assistenten wie etwa den Google Assistant anbinden. Die Möglichkeiten sind praktisch endlos und es gibt gerade für Neulinge sehr viele vorgefertigte Applets, die viele Bereiche abdecken.

Google informiert nun viele Nutzer darüber, dass IFTTT zukünftig keinen Zugriff mehr auf viele GMail-Berechtigungen haben wird. Etwas ausführlicher wird die Situation bei IFTTT selbst beschrieben, denn dort gibt es die konkrete Begründung, die Auswirkungen und weitere Hintergründe zu lesen. So hält man nun fest, dass alle GMail-Integrationen bis auf die beiden Aktionen E-Mail senden sowie E-Mail an mich selbst senden eingestellt werden. Und das schon am 31. März.

Der Grund sind Googles verschärfte Richtlinien für den Zugriff auf Nutzerdaten, der im Zusammenhang mit der großen Google+ Lücke steht und dafür gesorgt hat, dass das Netzwerk eingestellt wird. IFTTT teilt weiterhin mit, dass man zwar einige GMail-Funktionen weiterhin hätte unterstützten können, doch es dazu einige große Hürden gäbe. Die gesamte Infrastruktur müsste umgebaut werden, der Aufwand wäre immens und auch für den Nutzer wäre die Integration nicht mehr komfortabel nutzbar, sodass man sich – gemeinsam mit Google – dazu entschlossen hat, die Integration stark zurückzufahren.

Für Nutzer von Googles E-Mail-Plattform natürlich die nächste schlechte Nachricht, nachdem sie zur gleichen Zeit auch Inbox endgültig verlieren werden.

» Ankündigung bei IFTTT

Siehe auch
» Post aus der Vergangenheit: GMail bekommt Funktion für zeitversetzten Mailversand – bis zu 50 Jahre

[9to5Google]


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