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TRADFRI: IKEAs smartes Beleuchtungssystem lässt sich ab sofort auch per Google Home steuern [Video]

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Mit Google Home und dem darin integrierten Google Assistant lassen sich nicht nur Fragen beantworten und Aufgaben ausführen, sondern man holt sich auch gleich eine ganze Steuerzentrale für Smart Home-Geräte in das Haus bzw. in die Wohnung. Jetzt hat IKEA das vor einigen Monaten abgegebene Versprechen umgesetzt und unterstützt ab sofort den Google Assistant bzw. Home und kann sich nun auch über den smarten Lautsprecher steuern lassen.


Obwohl sehr viele Menschen ein Smartphone in der Hosentasche und einen Smart TV im Wohnzimmer haben, ist das Thema „Smart Home“ für die meisten Menschen noch weit weg und Zukunftsmusik – und das, obwohl es längst günstige und simple Lösungen gibt. Mit dem Einzug von smarter Beleuchtung in das Sortiment von IKEA und einigen anderen Lösungen von großen Herstellern kann sich das aber schnell ändern – und glücklicherweise sind diese auch untereinander kompatibel.

Schon seit einigen Monaten gibt es im Sortiment von IKEA die TRADFRI-Produkte, die derzeit vor allem aus Lampen und einem Hub bestehen, mit denen sich diese steuern lassen. Dieser Hub lässt sich nicht nur manuell sondern auch, verbunden über WLAN, mit einer speziellen Android-App über das Smartphone fernsteuern. Vor einigen Monaten hatte IKEA angekündigt, dass TRADFRI schon bald auch mit dem Google Assistant kompatibel ist – und jetzt ist es soweit.

IKEA hat heute angekündigt, dass das eigene System durch ein Software-Update nun auch mit den smarten Assistenten zusammen arbeiten und sich von diesen steuern lassen kann. Der Hub kann sich nun sowohl mit Google Home als auch mit Amazon Echo und Apple HomeKit verbinden und die Kontrolle an diese Geräte abgeben. Außerdem gibt es nun eine Querverbindung zu Philips Hue, so dass man sich gleich von den etablierten Anbietern ein komplettes System aufbauen kann.



Die Unterstützung von IKEA ist natürlich nur ein kleiner Schritt hin zum Smart Home, aber vielleicht auch ein sehr wichtiger. Angesichts der Tatsache dass die deutschen (und auch die österreichischen) Wohnungen häufig mit IKEA-Produkten eingerichtet sind, kann die Verbreitung dadurch schon enorm steigen. Und wenn man schon einmal ein smartes Beleuchtungs-System und auch noch einen solchen Assistenten zu Hause hat, ist der Weg hin zu anderen Geräten und Gegenständen nicht mehr weit.

Diese Unterstützung bedeutet nun auch, dass sich die Beleuchtung auch direkt mit dem Google Assistant steuern lässt und man nicht mehr unbedingt auf die Nutzung der Android-App angewiesen ist. Auch ein Google Home-Lautsprecher ist nicht unbedingt notwendig, auch wenn es natürlich praktischer ist als nur die Nutzung über das Smartphone.

» IKEA: TRADFRI

[The Verge]


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