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Google-Doodle: Sieben erdähnliche Planeten entdeckt

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Gestern Abend hat die NASA überraschend verkündet, dass man gleich sieben neue Planeten entdeckt hat, die zur Gruppe der Exoplaneten gehören und der Erde insgesamt sehr ähnlich sind. Dieses Event haben sich natürlich auch Googles Designer nicht entgehen lassen und haben eiligst ein Doodle zusammen gestellt, das heute weltweit auf den Startseiten zu sehen ist.

Das Doodle zeigt die Erde bei der Beobachtung des Weltraums durch ein Teleskop. Unterstützt wird es dabei von seinem kleinen Trabanten, nämlich dem Mond, und schaut sich offenbar relativ gelangweilt das All an. Dabei entdeckt es auf einmal einen neuen Planeten, der dann plötzlich noch von sechs weiteren umgeben ist und gemeinsam mit diesen eine Gruppe bildet. Über die Entdeckung ist dann sowohl die Erde als auch der Mond sehr erstaunt und kurz darauf brechen sie in verhältnismäßiger Jubelstimmung aus 😉

Die sieben neuen Planeten gehören zur Gruppe des TRAPPIST-1 Systems und sind bisher noch namenlos, und wurden bisher nur mit den kleinen Buchstaben b bis h betitelt. Dass neue Planeten gefunden werden ist durch eine Technologie der NASA mittlerweile gar nicht mehr so unüblich, aber dass es gleich sieben auf einmal sind und diese auch noch als „erdähnlich“ bezeichnet werden, ist schon eine große Sensation – und wird daher zurecht auch von Google und den Medien rund um die Welt gefeiert.



Laut der NASA sind diese Planeten „auf der Suche nach Leben wohl die beste Wahl“ – und das gilt gleich in mehreren Sinnen. Sechs der Sieben Planeten liegen in einer moderaten Temperaturzone und könnten somit Wasser enthalten – was zumindest nach unseren bescheidenen Vorstellungen die Voraussetzung für Leben ist. Aber es könnte nicht nur eines Tages Leben auf diesen Planeten entdeckt werden, sondern eines noch fernen Tages könnte auch die Menschheit dorthin auswandern – nämlich dann, wenn wir die Erde endgültig selbst zerstört haben oder spätestens wenn die Sonne ihre Energie verliert und die Erde unbewohnbar wird.

Bis es soweit ist wird zwar noch viel Zeit vergehen und die Reise zu den neuen Planeten dauert mit den heutigen Technologien weit länger als ein Menschenleben, aber das muss (und wird) natürlich nicht auf ewige Zeit so bleiben.

Sollte es nahe Trappist-1 Leben geben, ist ein solcher Planet langfristig die bessere Wahl. Wenn unsere Sonne in einigen Milliarden Jahren ihren Brennstoff verbraucht hat und unser Sonnensystem aufhört zu existieren, wird Trappist-1 noch immer ein junger Stern sein. Weil er so langsam brennt, wird der Rote Zwerg noch mindestens zehn Billionen Jahre leuchten.

Das Doodle wird heute übrigens nicht in Deutschland angezeigt, da es hierzulande bereits das Weiberfastnacht-Doodle gibt.

» Doodle-Beschreibung der Google-Designer

[Spiegel Online]


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