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Nach Redesign: Google Play Kiosk kann jetzt auch im Browser verwendet werden

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Vor wenigen Tagen wurde die neue Version des Google Play Kiosk mit einer überarbeiteten Oberfläche ausgerollt, mit der einige Elemente verschoben, umbenannt und sinnvoller angeordnet worden sind. Bisher konnte man zur Nutzung des Kiosk nur das Smartphone mit der installierten App verwenden, doch im Zuge des Redesigns wurde nun auch eine Web-Version ausgerollt. Und in dieser steckt mal wieder sehr viel Potenzial.


Es ist schon weit über drei Jahre her dass sich Google mit einem großen Knall aus dem Feedreader-Markt verabschiedet und den Google Reader eingestellt hat. Wie üblich hatte man allerdings kein Ersatzprodukt im Angebot und der Kiosk war und ist keine wirkliche Alternative zum klassischen Feedreader und stand außerdem nur auf der mobilen Plattform zur Verfügung. Jetzt öffnet man sich endlich wieder auch für die Desktop-Nutzer.

Bisher konnten im Browser nur die Abos verwaltet, aber nicht gelesen oder das Portal aufgerufen werden, doch das ändert sich jetzt: Ab sofortgibt es unter play.google.com/newsstand eine Web-Version, die genau so genutzt werden kann wie die Smartphone-App. Die Navigation und die Oberfläche ist genau so aufgebaut wie in der App und besteht aus den vier großen neuen Bereichen For You/Briefing, Library, Read Later und Magazines/Explore. Auf der Startseite wird der Nutzer mit seinem Namen, dem Wetter des aktuellen Standorts und den wichtigsten Schlagzeilen begrüßt.

Es können wie von der App bereits gewohnt auch einzelne Publikationen ausgewählt und angezeigt werden, die dann komplett gelesen werden können. Zusätzlich können auch andere Quellen dieser Publikation angezeigt werden, wie etwa der Stream von Google+ oder auch Inhalte aus dem YouTube-Kanal. Die einzelnen Beiträge werden sehr übersichtlich in einem Gitter inklusive Überschrift und einem Vorschaubild angezeigt. Dadurch bietet sich eine sehr gute Übersicht über alle Artikel einer Webseite.



Damit ist der Newsstand nun endlich wieder im Browser angekommen und kann so auch im Alltag integriert und ohne Smartphone verwendet werden. Einzelne Artikel haben auch einen Permalink und können so direkt aus dem Kiosk heraus verlinkt und geteilt oder auch gespeichert werden. Leider ist das Öffnen von mehreren Beiträgen gleichzeitig nicht möglich, da diese stets als Overlay geöffnet werden. Für längere Beiträge muss man sich also an die Read Later-Funktion gewöhnen.

Was jetzt noch fehlt ist eigentlich nur eine kompakte und chronologisch sortierte Übersicht über alle abonnierten Quellen, und schon hätten wir wieder einen Feedreader der sich zwischen allen Geräten und Plattformen synchronisiert. Auch wenn diese längst nicht mehr so populär sind wie noch vor einigen Jahren, können viele Nutzer (inklusive mir) bis heute nicht darauf verzichten um den Überblick über alle Publikationen zu behalten. Auch Angebote wie Google+ oder Facebook können so etwas nicht ersetzen sondern lediglich ergänzen.

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