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Now on Tap: Googles smartes Tool verlinkt jetzt auch häufig genutzte Funktionen und Orte in der Nähe

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Die in der Google-App integrierte Funktion Now on Tap ist eigentlich dafür gedacht, den aktuell auf dem Display angezeigten Content zu analysieren und zu diesem weiteren Informationen anzuzeigen. Mit dem letzten Update der App wurde die Funktion nun um gleich zwei neue Bereiche erweitert, die sich nicht mehr auf das aktuell Geschehen bezieht, sondern häufig genutzte Funktionen anbietet.


Die Funktion ‚Now on Tap‘ erkennt auf dem Display angezeigte Texte, Bilder oder auch Texte in Bildern und bietet dazu passende Möglichkeiten wie weitere Informationen zu einem Film, Details zu einer Person oder die Navigation zu einem Ort an. Da die Funktion aber offensichtlich noch nicht ganz so häufig wie von Google erwartet genutzt wird, erweitert man diese nun um viele weitere Möglichkeiten. So soll die Funktion der Dreh- & Angelpunkt der App werden.

In der Now on Tap-Oberfläche gibt es nun zwei neue Karten mit vielen nützlichen Funktionen: Die erste Karte enthält die Möglichkeit um eine Erinnerung zu erstellen, einen Termin im Kalender anzulegen, einen Alarm einzustellen, eine Stoppuhr zu starten oder nach Hause oder an den Arbeitsplatz zu navigieren. Bei allen Funktionen handelt es sich um Verknüpfungen in die Google-App, und nicht etwa in den Wecker oder die installierte Kalendar-App.

In der zweiten Karte können Plätze in der Nähe angezeigt werden, wie etwa Cafes, Bars, Restaurants oder auch Tankstellen. Auch diese Funktionen verlinken direkt in die Google-App und zeigen dort die angeforderten Informationen an. Erst vor wenigen Tagen ist eine neue Oberfläche für das Such-Widget aufgetaucht, in der ebenfalls Plätze in der Nähe und auch Trends angezeigt werden können. Offenbar möchte man diese Funktionen – die man eher in den Maps vermuten würde – nun pushen.



Derzeit werden die neuen Karten von Now on Tap nur bei einer handvoll Nutzern angezeigt, es könnte sich also um einen Test mit einem kleinen Nutzerkreis handeln. Natürlich schafft man sich damit auch wieder das Problem, dass der Nutzer schon wieder viele Informationen und Möglichkeiten bekommt, die er zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht braucht und die wirklich wichtigen Dinge in der Flut untergehen. Googles Designer müssten bei der Oberfläche also wieder ran, und die Informationen besser aufbereiten und kategorisieren.

[AndroidPolice]


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