GoogleWatchBlog

Dear Google Worker…: Katie fordert freien Mittwoch für Daddy – und bekommt ihn

» Web-Version «

Kindermund tut Wahrheit Kund: Weil ein Google-Mitarbeiter nach Ansicht seiner kleinen Tochter zu viel Zeit bei der Arbeit verbringt, und nur am Wochenende zwei Tage frei bekommt, hat diese einfach mal einen Brief an seinen Chef geschrieben. In diesem bittet sie darum, dass ihr Vater auch einmal an einem Mittwoch frei bekommt und Zeit mit ihr verbringen kann. Und Google hat tatsächlich darauf geantwortet 😉


In welcher Position der Vater von Katie bei Google arbeitet ist zwar nicht bekannt, aber er dürfte einen normalen 9to5-Job von Montag bis Samstag haben, denn das Mädchen beschwert sich, dass Daddy nur am Samstag (und wahrscheinlich am Sonntag) frei hat und ansonsten ganze 5 Tage bei der Arbeit verbringen muss. Da sie ihn gerne auch einmal an einem Mittwoch sehen würde, hat sie sich nun einfach schriftlich an den Vorgesetzten gewandt und um einen weiteren freien Tag gebeten – und dabei hatte sie überzeugende Argumente.

Nicht nur dass sich die Kleine die Mühe gemacht hat, diesen Brief Handschriftlich (!) aufzusetzen, nein sie hat auch zwei überzeuge Argumente mit herein gepackt: Ihr Vater hat Geburtstag – wobei allerdings nicht ganz klar wird ob dieser Brief zum Geburtstags geschrieben wurde, oder ob er an dem besagten Mittwoch seinen Jubeltag feiert. Und das Zweite ist fast noch erschlagender: Es ist Sommer! Natürlich sind Sommerferien und der Vater sollte doch lieber Zeit mit seiner Tochter verbringen als bei der Arbeit Geld zu verdienen.

Diesen Brief fand offensichtlich auch der Chef des Vaters Herzerweichend, und hat Katie umgehend – ebenfalls per Brief – geantwortet. Als Erstes wird natürlich die Arbeitsleistung des Vaters gewürdigt, damit die Tochter auch weiß, warum der Vater den ganzen Tag bei Google verbringt. Auch der Wunsch nach einem freien Mittwoch ist durchaus nachvollziehbar, und dieser wird nun auch erfüllt – und damit noch nicht genug. Katies Vater bekommt Anfang Juli gleich eine ganze Woche frei, die er dann hoffentlich mit seiner Tochter verbringt 😉

Ob es sich bei dieser freien Woche nun um einen ohnehin anstehenden Urlaub handelt oder ob ihm bezahlter Sonderurlaub genehmigt wird, geht aus dem Brief natürlich nicht hervor. Ein Google-Sprecher hat mittlerweile bestätigt, dass beide Briefe echt sind. Mal wieder ein sehr geschickter Zug von Googles PR-Abteilung – und die kleine Katie ist glücklich 🙂

[UberGizmo]


Keine Google-News mehr verpassen:
GoogleWatchBlog bei Google News abonnieren | Jetzt den GoogleWatchBlog-Newsletter abonnieren
Kategorien: Allgemein
Schlagwörter: ,