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Google Maps Transit: Verkehrsdaten jetzt auch in Berlin & Brandenburg

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Gute Nachrichten für alle Hauptstädter: Seit heute Vormittag steht Google Transit innerhalb der Maps auch in Berlin und Brandenburg zur Verfügung. Von der S-Bahn über die U-Bahn bis Bus und Straßenbahn stehen in diesem Verkehrsverbund Informationen und Live-Daten von mehr als 13.000 Haltestellen zur Verfügung.


40 Verkehrsunternehmen gehören dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) an und bieten ihre Fahrpläne nun auch auf den Google Maps an. Die Haltestellen in dieser Region werden nun auch vollständig in den Maps angezeigt und halten Informationen über die dort verkehrenden Linien, deren kompletten Fahrplan und fast überall auch die nächsten Live-Abfahrtszeiten bereit.

Enthalten sind sowohl die Busse und Straßenbahnen des VBB, die Regionalzüge der Deutschen Bahn und anderer Unternehmen sowie die Berliner S-Bahn und U-Bahn. Auch der öffentliche Wasserverkehr per Fähre findet sich in dem Angebot. Für weiterführende Informationen verlinken die Google Maps jeweils das Web-Angebot des Verkehrsunternehmens – leider aber jeweils nur die Homepage.

Das Angebot steht sowohl am Desktop als auch in der Smartphone-App zur Verfügung und kann auch zur öffentlichen Routenplanung eingesetzt werden, dabei werden dann auch aktuelle Abfahrtszeiten berücksichtigt und wie üblich der schnellste Weg angezeigt.
Pressemitteilung von Google:

Berlin, 3. September 2013 – Ab sofort ist das gesamte Angebot der Busse und Bahnen in Berlin und Brandenburg in Google Maps Transit – Googles Routenplanung für öffentliche Verkehrsmittel – verfügbar. Nutzer können damit ihre Reiseroute mit Bahn-Regionalverkehr, S-Bahn, U-Bahn, Tram, Bus und Fähren aller 40 Verkehrsunternehmen leicht planen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ist deutschlandweit der erste, der für sein Verbundgebiet flächendeckend Fahrplandaten aller Verkehrsmittel des ÖPNV in Google Maps bereitstellt. Insgesamt umfasst das VBB-Angebot mehr als 1.000 Linien im Bus- und Bahnverkehr mit über 13.000 Haltestellen.
 
Mit einem beliebigen, internetfähigen Gerät lassen sich die Verkehrsdaten des VBB direkt aufrufen. Dazu geben Nutzer ihren Abfahrts- und Zielort auf Google Maps ein und klicken anschließend auf das Transit-Symbol. Daraufhin erhalten sie eine entsprechende Verbindungsempfehlung angezeigt: den Fußweg zur Haltestelle, Fahrverbindung mit Liniennummer, Umstiegen und der Reise- bzw. Fahrzeit. Möglich sind auch je nach individuellen Wünschen detaillierte Einstellungen zur Verkehrsmittelwahl, zu Umstiegen und Fußwegen. Darüber hinausgehende Routeninformationen, wie z.B. zur Barrierefreiheit, Echtzeit oder zu den Fahrpreisen gibt es in der VBB-Fahrplanauskunft im Internet. Google Maps verweist über Links auf die Website des VBB sowie der jeweiligen Verkehrsunternehmen.
 
Vor allem für Touristen, Geschäftsreisende und Zuzügler bietet die Auskunft über mögliche Verbindungen mit Bahnen und Bussen schon vor der Anreise nach Berlin und Brandenburg eine gute Entscheidungsgrundlage, um den Öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. So können bereits von zu Hause aus zum Beispiel Wege vom Flughafen, Bahnhof oder der Fernbushaltestelle zum Hotel, zum Geschäftspartner oder zu Sehenswürdigkeiten geplant und die Nutzung des ÖPNV erleichtert werden. Dafür haben Google und die VBB GmbH mit Unterstützung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) intensiv an der Integration der Daten gearbeitet und das System getestet.
 
„Für uns ist es wichtig, den Nahverkehr in der Region attraktiv und modern zu gestalten und neue innovative Informationsdienste zu entwickeln bzw. anzubieten. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass wir unsere Fahrplandaten für Google Maps Transit bereitstellen”, sagt Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des VBB. „Für unsere Kunden und Besucherinnen und Besucher der Hauptstadtregion bedeutet dies, dass sie nun noch einfacher ihre Reiserouten planen können.“
 
„Jeden Tag steigen rund 3,5 Millionen Fahrgäste in die Busse und Bahnen in Berlin und Brandenburg. Daher freuen wir uns besonders, mit dem VBB den ersten deutschen Verkehrsverbund als weiteren, wichtigen Partner für Google Maps Transit gewonnen zu haben”, so Raphael Leiteritz, Produkt Manager Google Maps. „Unsere Nutzer können sich nun via Google Maps eine vollständige Routenplanung in Berlin und Brandenburg ausgeben lassen – egal ob zu Fuß, mit dem Öffentlichen Nahverkehr, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto.”
 
„Die neue Möglichkeit der Routenplanung bei Google Maps hilft unseren Besuchern, eine Stadt wie Berlin individuell und flexibel zu erkunden – egal, ob sie eine Sightseeing-, Shopping- oder Club-Tour planen. Zusammen mit unserem Städteticket, der Berlin WelcomeCard, gibt die Stadt den Gästen die richtige Orientierung“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin, der Berliner Tourismusgesellschaft. „Berlin zählt neben London und Paris zu den beliebtesten europäischen Metropolen. Dass dies auch Google wahrnimmt und den Routenservice mit öffentlichen Verkehrsmitteln für Besucher und Berliner erstmals so umfangreich in Deutschland einführt, ist genial und ein Kompliment für den Touristenmagnet Berlin.“
 
Weltweit ist Google Maps Transit derzeit in mehr als 800 Regionen und Städten verfügbar, unter anderem in New York, Tokio und London. In Deutschland können Google-Nutzer bisher Zugverbindungen der Deutschen Bahn AG sowie lokale Verbindungen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), der Stadtwerke Münster und seit Kurzem auch der Rheinbahn Düsseldorf auf Google Maps abrufen.
 
Über den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg
Der VBB gehört mit ca. 30.000 km2 flächenmäßig zu den größten Verkehrsverbünden in Europa. In Kooperation mit 40 öffentlichen und privaten Verkehrsunternehmen bietet der VBB den rund sechs Millionen Einwohnern in Berlin und Brandenburg ein Nahverkehrsangebot mit aufeinander abgestimmten Fahrplänen, vielfältigen Verkehrsanbindungen, einem einheitlichen Tarif und einer umfassenden Fahrgastinformation.

Weltweit steht Google Maps Transit in über 800 Städten zur Verfügung, in Deutschland ist neben Berlin seit einigen Monaten auch München und Teile von Düsseldorf mit dabei.


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