Google setzt rund um die KI-Generierung auf die Technologie SynthID, die als unsichtbares Wasserzeichen in allen Bildern, Videos, Audiotracks und sogar Texten integriert ist, die von der Google-KI generiert werden. Jetzt erweitert man dieses Wasserzeichen in einen Bereich, den viele Menschen vermutlich noch gar nicht auf dem Schirm haben, aber wohl relevant ist: SynthID erstellt Wasserzeichen für die synthetische Biologie.
Die unter anderem auch an der Gemini-Entwicklung beteiligte Schmiede Google DeepMind hat jetzt mit SynthID Bio eine ganz neue Watermarking-Technologie vorgestellt, die speziell für den Bereich der synthetischen Biologie entwickelt wurde. Dieses System ermöglicht es, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz entworfene Proteine mit einem unsichtbaren Wasserzeichen zu versehen. Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass die essenzielle biologische Funktion der Proteine dabei vollständig erhalten bleiben soll.
Das Wasserzeichen wird von SynthID Bio direkt in die biologischen Designs eingebettet, so wie man das auch von den digitalen Medien kennt – nur eben in etwas anderer Form. Als Beispiele nennt man KI-generierte Proteinsequenzen oder vorhergesagte 3D-Strukturen, wobei es so eingebettet werden soll, dass es nicht wahrnehmbar, aber dennoch eindeutig verifizierbar ist. In umfassenden Labortests konnte nachgewiesen werden, dass die markierten Proteine genauso leistungsfähig und natürlich vielfältig sind wie ihre unmarkierten Gegenstücke. Die Technologie beeinträchtigt also weder die Qualität noch die Wirksamkeit der entwickelten Designs.
Der Hauptzweck von SynthID Bio liegt in der Sicherheit und der eindeutigen Nachverfolgbarkeit. Durch die Integration dieser unsichtbaren Markierungen entsteht eine wichtige neue Sicherheitsebene, die in diesem Bereich noch eine wichtige Rolle spielen wird. Diese leistet einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der allgemeinen Biosicherheit und schützt gleichzeitig die Integrität offener wissenschaftlicher Datenbanken, da der Ursprung von KI-generierten Proteinen jederzeit verlässlich nachvollzogen werden kann.
Das Ganze ist sicherlich nichts für den typischen Google-Nutzer, zeigt uns aber dennoch, in welchen Bereichen die Google-KI überall unterwegs ist und dass längst nicht nur digitale Medien geschützt und deren KI-Herkunft verfolgbar sein müssen. Weitere Infos dazu findet ihr direkt im Google-Blogbeitrag.
Letzte Aktualisierung am 8.10.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.