Google hat am Mittwoch die Pixel 11-Smartphones vorgestellt, die ab der Pro-Variante eine neue Funktion mitbringen, über die im Vorfeld sehr viel diskutiert worden ist. Jetzt hat man das neue Feature Pixel HiLight ausführlich erklärt, dessen Notwendigkeit begründet und gezeigt, wie die Hardware aussieht. Hier findet ihr alle Infos zum ehemals als „Pixel Glow“ bekannten Feature.
Kaum eine neue Pixel-Funktion wurde im Vorfeld so viel diskutiert wie Pixel Glow / Pixel HiLight – und das sicherlich aus gutem Grund. Denn tatsächlich handelt es sich dabei nur um einen kleinen leuchtenden Kreis auf der Rückseite des Smartphones, genauer gesagt in der Kameraleiste des Pixel 11 Pro, Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold. Diese LED kann je nach Situation in unterschiedlichen Farben leuchten.
Laut der Ankündigung soll das Pixel HiLight den Nutzern dabei helfen, auf dem Laufenden zu bleiben, ohne dass sie auf das Display schauen müssen oder dieses nach oben gerichtet sein muss. Man hält es für eine „wunderbare Ergänzung“ für die Pro-Geräte, die dafür sorgen soll, dass die verbunden bleiben, aber gleichzeitig auch nicht abgelenkt werden. Nur sehr wenige Informationen und Benachrichtigungen dringen durch.
Die HiLight-LED kann aufleuchten, wenn ihr einen Anruf von einer favorisierten Person erhaltet oder in Kürze auch dann, wenn ihr eine Nachricht von einer favorisierten Person erhaltet. Bei Bedarf lässt sich für jede Person oder Personengruppe eine eigene Farbe festlegen, sodass auf den ersten Blick sichtbar wird, ob der Anruf wirklich wichtig sein könnte oder vielleicht noch etwas Zeit hat. Die zweite Nutzung kann einen bunten Leuchteffekt zeigen, der immer dann aufleuchtet, wenn die Gemini-KI aktiv zuhört, verarbeitet oder antwortet.
So ist Pixel HiLight aufgebaut
Die bunte LED ist an der Position des Kamerablitzes zu finden, ersetzt diesen aber natürlich nicht. Stattdessen sind rund um den Blitz herum eine Reihe von Farb-LEDs kreisförmig untergebracht, die für die farbige Ausleuchtung oder bei Bedarf auch den Lichteffekt sorgen können. In obiger Animation ist das sehr schön zu sehen und zeigt euch, wie man das Ganze platzsparend und sicherlich auch für einen kaum erwähnenswerten Produktionsbetrag untergebracht hat.
Spannend wird es sein, wie nachhaltig diese Funktion sein kann. Denn auch der Thermometersensor, der für diese Funktion weichen musste, hat nicht wirklich lang gehalten. In der Ankündigung heißt es nur, dass Pixel HiLight zukünftig noch mehr leisten könnte – konkret wird man aber nicht. Selbst die Präsentation während des „Made by Google“-Event war etwas „weird“ und konnte selbst den gut bezahlten Moderator nicht wirklich überzeugen.
Wir dürfen gespannt sein, wie sich das weiter entwickelt oder ob man sich mit der 12. oder 13. Generation schon wieder davon verabschiedet.
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