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Bei Google die besten Snus-Anbieter finden: Wie lassen sich Fake-Shops erkennen?

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Wer in der Google-Suche das Wörtchen „Snus“ eingibt, wird schnell mit einer schier unendlichen Menge an Anbietern konfrontiert. Mit niedrigen Preisen und einer großen Auswahl werben die meisten von ihnen. Doch wer verkauft den sogenannten Oraltabak auch in guter Qualität?

Wer sich diese Frage beantworten und keinem Betrug aufliegen möchte, sollte bei der Wahl eines Anbieters auf einige Faktoren achten.


Ist Snus in Deutschland überhaupt legal?

Viele Tabakerzeugnisse sind in der Bundesrepublik grundlegend legal. Das gilt für Zigarren, sogenannte Zigarillos und natürlich auch für Zigaretten. Doch wie sieht es mit Tabakbeuteln aus?

Gemeint sind kleine Beutel, gefüllt mit gemahlenem Tabak, die man sich unter die Oberlippe legt.

Diese hochdosierten Nikotinbeutel erfreuen sich vor allem in Schweden großer Beliebtheit. Hier sind sie auch unter dem Namen Snus bekannt und legal. Bereits seit 2020 schwappt der Trend langsam nach Deutschland über.

Allerdings ist der Verkauf von nikotinhaltigem Snus sowohl in der Bundesrepublik als auch in weiten Teilen der Europäischen Union verboten. Ein Grund liegt in der Snus-Wirkung. Denn aufgrund der Konsumform gelangt das im Tabak enthaltene Nikotin besonders schnell in den Blutkreislauf. Dadurch besteht ein hohes Suchtrisiko.

Dennoch ist es legal, Snus online zu kaufen. So kann man sich etwa kleine Mengen des Oraltabaks für den persönlichen Gebrauch aus Schweden nach Deutschland bestellen. Zudem dürfen auch deutsche Anbieter die Snus-Beutel verkaufen, sofern sich darin kein Tabak befindet.

Wie findet man bei der Google-Suche seriöse Snus-Anbieter?

Die Online-Suche nach einem seriösen Anbieter des Oraltabaks kann sich schnell zu einer Herausforderung entwickeln. Schließlich gibt es eine ganze Reihe von Websites, die mit vermeintlichen Schnäppchen werben. Allerdings handelt es sich bei so mancher davon um einen Fake-Shop, der Kunden um ihr Geld bringen möchte.

Wer verhindern möchte, auf solche Fake-Angebote hereinzufallen, kann in der Google-Suche den Namen des entsprechenden Shops eingeben und nach Kundenbewertungen suchen. Ehrliche Erfahrungsberichte sind dabei nicht nur hilfreich, um mögliche Betrüger zu entlarven. Sie geben auch Auskunft über die Angebotsqualität ehrlicher Händler.

Ein weiterer Trick, um gar nicht erst an einen Fake-Shop zu geraten, ist der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale. Wer hier die URL eines Snus-Anbieters eingibt, findet innerhalb von Sekunden heraus, ob es sich um einen vertrauenswürdigen Verkäufer handelt oder nicht.


Welche Anzeichen sprechen für einen unseriösen Snus-Händler?

Die meisten Internetseiten, die Snus verkaufen und in der Google-Suche auftauchen, sind seriös. Schließlich nutzt Google sowohl automatische Systeme als auch künstliche Intelligenz, um Fake-Shops zu identifizieren.

Die Webseiten werden dabei in Echtzeit durchleuchtet. Tauchen dabei Anzeichen auf, die für einen Fake-Shop sprechen, werden Nutzer durch die Safe-Browsing-Technologie in Chrome gewarnt. Gleichzeitig entfernt Google die verdächtigen Seiten aus den Suchergebnissen und blockiert betrügerische Anzeigen.

Doch wie genau lässt sich überhaupt erkennen, ob ein Snus-Anbieter seriös handelt oder nicht?

Bereits ein genauer Blick auf einen Onlineshop kann darüber Auskunft geben. So sind etwa ein fehlendes oder ein fehlerhaftes Impressum deutliche Warnsignale.

Ebenso sollten User vom Snus-Kauf auf einer Website Abstand nehmen, wenn es auf dieser keine Kontaktmöglichkeiten mit dem Händler gibt. Werden zudem nur Bezahlmöglichkeiten wie Vorkasse angeboten, besteht ebenfalls das Risiko, an einen Betrüger geraten zu sein.

Zum Schluss sollten potenzielle Käufer auch einen Blick auf die Preise der angebotenen Snus- und Tabakprodukte werfen. Sind diese auffallend niedrig – also deutlich niedriger als bei der Konkurrenz – könnte es sich um sogenannte Lockangebote handeln.


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