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Programmieren lernen mit Google: Grasshopper-App vermittelt sehr einfach und spielerisch alle Grundlagen

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Das neue Jahr ist nun schon einige Tage alt und die ersten Vorsätze sind schon wieder über Bord geflogen. Aber vielleicht ist es ja ein guter Zeitpunkt, sich ein neues Hobby zu suchen oder neue Dinge zu lernen. Die Kunst der Programmierung kann beides sein und Google kann euch dabei helfen, die Grundlagen der Programmierung zu erlernen. Mit der leider recht unbekannten Plattform Grasshopper werden die Grundlagen spielerisch vermittelt und der Schwierigkeitsgrad immer weiter gesteigert.


Programmieren war früher eine hochkomplexe Wissenschaft und begann mit den berühmten Lochkarten, bei denen sich die Suche nach Bugs oder Logikfehlern sehr lange hinziehen konnte. Später wurde die Programmierung durch immer neue Sprachen, Möglichkeiten und auch IDEs immer leichter, ist aber auch heute noch einer vergleichsweise kleinen Gruppe vorbehalten. Das Thema ist aber längst aus der Nerd-Ecke heraus und die Grundlagen der Programmierung werden heute immer wichtiger – deswegen möchte auch Google diese verstärkt vermitteln.


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Die interne Google-Organisation Area 120 hat vor einiger Zeit die Grasshopper-Plattform geschaffen, bei der es sich grundlegend um ein Lern-Tool handelt, das derzeit einzig und allein die Unterrichtung von Programmiergrundlagen unterstützt. Grasshopper soll dabei nur den absoluten Einstieg in dieses Gebiet erleichtern und fängt dafür komplett bei Null an – für jemanden, der überhaupt keine Ahnung von solch einer Programmierung hat.

Die Plattform beschäftigt sich nicht mit einer bestimmten Programmiersprache, sondern vermittelt vor allem die Grundlagen eines Algorithmus, die Notwendigkeit von Funktionen und einfache Abläufe im Stapel, mit Schleifen oder auch mit IF-Abfragen. Das alles sind Konstrukte, die in jeder größeren Programmiersprache vorhanden sind – nur eben stets mit einer anderen Syntax, eventuell weiteren Logiken aber grundlegend dem gleichen Einsatzzweck.

Grasshopper funktioniert wie ein interaktives Quiz, das dem Nutzer viele einfache Programmieraufgaben stellt, die mit steigendem Level natürlich immer anspruchsvoller werden. Zu Beginn geht es etwa darum, verschiedene Flaggen darzustellen. Das bedeutet dann: Block nehmen, Farbe ändern und Block platzieren. Fertig. Ein einfacher Ablauf, mit dem man schon im nächsten Level landet.

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Wer Grasshopper noch nicht ausprobiert hat, sollte es einmal testen und einige Runden absolvieren. Für Berufsprogrammierer ist das natürlich eine Beschäftigung für den Tiefschlaf, aber für alle anderen ist es ein interessanter Einblick in eine Welt, die für viele sehr weit entfernt ist. Ihr werdet am Ende kein eigenes Projekt stemmen können, aber ihr habt alle wichtigen Fertigkeiten, um anschließend einfacher in Java, C++, PHP, Phyton oder beliebige weitere Sprachen einzusteigen.

Grasshopper steht sowohl als Web-Plattform als auch als Android-App zur Verfügung und kann kostenlos heruntergeladen werden. Es gibt weder Werbung noch sonstige Monetarisierung – aktuell stellt Google die App einfach nur dafür zur Verfügung, um die Nutzer zu unterrichten. Laut den letzten Zahlen hatte Grasshopper Anfang 2019 bereits 1,6 Millionen aktive Nutzer – allesamt potenzielle neue Programmierer. Und dafür hat es sich doch dann schon gelohnt.

» Grasshopper

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