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Collections: Großes Update für Google+ bringt mehr Ordnung in das Netzwerk

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Aktuell rollt Google wieder ein Update für die Google+-App aus, die ein sehr großes Update mit sich bringt – die Collections. Mit den Collections gibt sich Google+ mal wieder eine potenzielle neue Richtung und ermöglicht die gemeinsame Sammlung von Postings zu einem bestimmten Thema. Aber auch nach dem Update wird die Funktion noch nicht von jedem nutzbar sein.


Google+ ist schon vom Konzept her ein Interessen- statt Freundschafts-basiertes Social Network und ermöglicht schon von Anfang an durch die Circles die (teilweise) Kategorisierung von Personen und den Themen die diese im Normalfall abdecken. Später kamen dann die Communitys dazu, die wie eine Art Forum fungieren und ausgiebigere Diskussionen mit einem größeren Publikum ermöglichen. Genau in die gleiche Richtung stoßen nun auch die neue Collections.

Wie die Collections genau funktionieren ist derzeit noch nicht bekannt, aber die grundlegende Funktionsweise ist ganz einfach: Jeder Nutzer kann sich eine bestimmte Anzahl Collections erstellen und dieser ein gewisses Thema vorgeben. In dieser Collection kann dann der Ersteller Postings erstellen oder Postings von anderen Nutzern weiter teilen. Andere Nutzer können einer Collection folgen, diese teilen und kommentieren, selbst aber keine Inhalte dort posten.

Die Collections stärken also wieder den Interessensbasierten Fokus von Google+ und bringt gleichzeitig wieder etwas mehr Ordnung in den Stream. Es dürften sich relativ schnell einige Collections etablieren, denen dann viele Nutzer folgen. Der Unterschied zu einem einfachen Account oder einer Seite ist zwar minimal, das Konzept aber grundlegend verschieden. Vergleichen lässt sich das Feature vielleicht mit den Listen bei twitter oder den Boards bei Pinterest.

Die Informationen bisher:
– Collections are linked to the creator’s account.
– If people follow you, they automatically follow all of your collections. This implies people can follow just individual collections without getting everything you post.
– Users cannot follow a collection if they have blocked the owner.
– There is a limit to the number of collections you can create or follow. Those numbers are still unknown.
– The owner of a collection can see its followers.
– Your profile can show the collections you follow. However, you can choose to disable this, just like hiding the list of people you follow.
– You can limit who can see your collection. This is great if you just want to create a collection for your friends or family to see.
– If a collection is suspended for violating any terms of service (hate speech, illegal content, copyright infringement, etc.), it will only be visible to its owner and the content will be deleted after 2 months. Owners can adjust the content of the collection and apply to have it restored.



Die Funktionalität für die Collections wird aktuell über den Play Store für die Google+-App ausgerollt, aber dennoch ist es danach noch nicht für jeden Nutzer aktiviert. Offenbar möchte Google noch einige Zeit warten und auch dieses Feature anschließend langsam für alle Nutzer ausrollen. Man darf gespannt sein wie sich diese neue Funktion auf die Nutzung von Google+ auswirkt, und ob es tatsächlich Ordnung bringt. Die Grenze zwischen Account/Page/Community/Collection ist fließend und könnte schlussendlich vielleicht sogar mehr Verwirrung stiften als Ordnung bringen.

Bei AndroidPolice gibt es noch einige weitere Informationen, Hinweise und Texte aus dem Quellcode von Google+ und auch weitere Screenshots. Auch die APK-Datei, die die Funktion bereits an Bord hat, gibt es dort zum Download. Es dürfte wohl nur wenige Tage dauern bis Google das Feature offiziell vorstellt.

[AndroidPolice, AndroidPolice #2]


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