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Google Now: Viele neue Funktionen entdeckt – 3rd Party Apps, Sprachausgabe & Social Sharing

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Googles persönlicher Assistent auf dem Smartphone, Google Now, wurde im vergangenen Jahr immer weiter ausgebaut und mit immer mehr Informationen für den Nutzer ausgestattet. In diesem Jahr könnte das Projekt aber den entscheidenden Schritt vom Informations-Sammler zum wirklichen Assistenten machen: Die App könnte schon bald auch für Drittanbieter geöffnet werden, so dass diese ebenfalls den Nutzer zeitgerecht informieren können. Außerdem soll der Nutzer auch schon bald per Sprachausgabe über wichtige Ereignisse informiert werden.


Die Experten von Android Police haben die neueste Version der Google-App wieder einmal auseinander genommen und dabei einige interessante Entdeckungen gemacht, die auf zukünftige Funktionen hinweisen könnten. Gefunden wurden unter anderem Hinweise darauf, dass das Verhalten des Magic Keywords „OK, Google“ bei gesperrtem Lockscreen demnächst weiter angepasst werden kann. Der Nutzer soll zukünftig einstellen können, dass die Aktivierung bei gesperrtem Lockscreen nur mit einem angeschlossenen Headset oder über ein anderes Bluetooth-Gerät möglich sein soll.

Audio-Benachrichtigungen

Es gibt einfach Benachrichtigungen, die der Nutzer eventuell sofort erhalten sollte ohne dafür das Smartphone zu zücken. Dazu kann man etwa einen gespeicherten Termin zu einer bestimmten Zeit oder einem bestimmten Ort oder auch eine Verkehrsmeldung. Um dies zu realisieren, könnte Google Now schon bald wichtige Benachrichtigungen direkt vorlesen. Zum Schutz der Privatsphäre, und weil es wohl ziemlich lästig wäre wenn in der Öffentlichkeit ständig Smartphones mit den Nutzern „reden“, kann dies optional auch nur dann erfolgen wenn der Benutzer ein Headset angeschlossen hat.

Das ganze nennt sich dann „Hands-Free“ und ist natürlich die logische Weiterentwicklung davon, dass der Nutzer ebenfalls mit dem Smartphone reden kann ohne dass das Display eingeschaltet sein muss.

Benachrichtigungen von Drittanbietern

Schon seit längerer Zeit arbeitet Google unter dem Projektnamen „Hera“ daran, dass auch externe Apps Informationen an Now senden können. In der aktuellen Version der Suche finden nun sich wieder Fragmente dieser Funktion, die darauf hindeuten dass das Feature zumindest mit einem begrenzten Nutzerkreis – möglicherweise auch nur intern bei den Partner-Unternehmen – getestet wird. Populäre Apps wie Facebook, Twitter oder Instagram sollen dann die wichtigsten Meldungen ebenfalls an Now senden können, die dann genau so dargestellt werden wie die Informationen aus dem Google-Netzwerk.

In der Grafik sind auch Symbole für Musikplayer, die über Now ferngesteuert werden könnten, und Restaurant-Reservierungen sichtbar. Mit den richtigen Partnern kann Google dann nahezu den gesamten Markt abdecken und alle bisher technisch möglichen Funktionen in Now integrieren. Die Auswahl der Apps die Daten an Now senden kann soll vorerst Google überlassen sein, so dass die gesamte App nicht zur Spam-Schleuder wird die über jeden Firlefanz informiert die die App-Entwickler wohl selbst für äußerst wichtig halten. Dieses Feature könnte schon bald gestartet werden.

Phonelink

Phonelink ist ein sehr einfaches Feature, dass lediglich die Bequemlichkeit des Nutzers noch weiter verbessert. Dabei handelt es sich um einfache Notizen, die der Nutzer über den PC direkt an das Smartphone senden kann. Die Funktion nennt sich derzeit „Note to Self Body“ und dürfte wohl auch über die Sprache gesteuert werden. Diese Notiz wird dann als Karte in Now angezeigt und verschwindet erst nach einem Wisch wieder. Natürlich tut es auch die Erinnerungsfunktion oder eine einfache Notiz-App, aber wer ohnehin viele Informationen aus Now herausholt, kann diese nun ebenfalls auch an diesem Platz haben.

Einstellungen ändern & Social Sharing

Schon seit längerer Zeit finden sich immer wieder einmal Symbole zur Steuerung von Smartphone-Funktionen in der Such-App, und auch in diesem Fall sind sie wieder aufgetaucht. Offenbar soll es damit möglich sein, dass der Nutzer Bluetooth, WLAN und auch die Taschenlampe über die App einschalten und ausschalten kann. Diese Funktion ist in den meisten Android-Oberflächen zwar ohnehin meist nur 1 Klick entfernt, aber auch hier könnte wieder die Bequemlichkeit des Nutzers siegen. Der „Google Now Launcher“ ist ohnehin ein Zeichen dafür, dass Google den Nutzer gerne ständig in der eigenen App, und nicht auf einem Homescreen, hätte.


Auch Symbole für das Social Sharing finden sich in der neuen Now-App, darunter die standardmäßigen Verdächtigen wie Facebook, twitter und Instagram, aber auch Blogger, tumbler, Pinterest und LinkedIn sind mit dabei. Als erstes fällt natürlich auf, dass Google Plus in dieser Liste fehlt. Das teilen von Inhalten könnte möglicherweise ebenfalls mit der Integration von Drittanbieter-Apps zusammenhängen. Die Erstellung eines Facebook- oder Blogger-Postings könnte ebenfalls direkt per Sprache eingeleitet werden, so wie es auch bei Google Glass von Anfang an möglich gewesen ist.


Als Datenquelle sind offenbar auch noch weitere Apps als nur das Smartphone selbst zugelassen, denn es befinden sich auch hier einige populäre Symbole in der App: Das Google Drive oder auch Chromecast müssen hier als Beispiel herhalten, wobei gerade letzteres wohl eher keine Datenquelle zu sein scheint. Wie sich Now, als Informations-Assistent, zum abrufen und teilen von Daten verwenden lassen soll bleibt noch abzuwarten – offenbar soll es aber tatsächlich zu einem umfassenden Assistenten werden der auch deutlich mehr Funktionen hat.



All diese Änderungen bzw. die Hinweise darauf sind schon in der aktuellen App enthalten und könnten – zumindest theoretisch – jederzeit von Google freigeschaltet werden. Einige Dinge werden aber auch nur getestet, teilweise schon seit langer Zeit, erblicken aber niemals das Licht der Smartphone-Welt und werden wieder entfernt. Google hat mit Now noch viel vor, und macht es zu einem immer zentraleren Bestandteil eines Smartphones.

[AndroidPolice]


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