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Android im Unternehmen: Warum das Drucken vom Smartphone oft scheitert und was die Lösung ist

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Jeder Android-Nutzer kennt das Szenario: Ein wichtiges Dokument kommt per E-Mail auf dem Smartphone an und muss schnell ausgedruckt werden. Während das im privaten WLAN meist unkompliziert funktioniert, wird es im Firmennetzwerk schnell zur Geduldsprobe. Fehlende Drucker in der Auswahlliste, inkompatible Dateiformate und unklare Sicherheitsrichtlinien machen den direkten Weg vom Handy zum Papier oft unmöglich. Seit Google seinen universellen Dienst Google Cloud Print Anfang 2021 eingestellt hat, ist diese Lücke im professionellen Umfeld noch deutlicher geworden. Das standardmäßige Android-Druckframework ist für die komplexen Anforderungen von Unternehmen mit hunderten Druckern, strengen Sicherheitsvorgaben und diversen Mitarbeiter-Rollen schlicht nicht ausgelegt.


Das Standard-Android-Druckframework: Eine Lösung für den Hausgebrauch

Das native Drucksystem von Android basiert auf sogenannten Druckdiensten. Jeder Druckerhersteller stellt eine eigene App bereit, die als Brücke zwischen dem Betriebssystem und dem jeweiligen Druckermodell fungiert. Für den privaten Gebrauch mit ein oder zwei Geräten ist das ein gangbarer Weg. In einer Unternehmensumgebung mit einer heterogenen Druckerlandschaft aus Dutzenden Modellen verschiedener Hersteller wird dieser Ansatz jedoch zum administrativen Albtraum. Die IT-Abteilung müsste auf jedem einzelnen Mitarbeiter-Smartphone eine Vielzahl von Druckdiensten installieren und aktuell halten. Das Ergebnis ist oft Frust auf beiden Seiten. Ein zentrales Problem ist das Thema: Mobiles Drucken in Enterprise Unternehmen. Um diese Hürden zu überwinden, bedarf es einer zentralen Lösung für Mobile Printing, die unabhängig von den Endgeräten und Druckermodellen funktioniert.

Die Herausforderung ist die zentrale Verwaltung und Sicherheit, die das Android-Framework allein nicht bieten kann.

Serverseitige Verarbeitung: Der Schlüssel zur herstellerunabhängigen Flexibilität

Professionelle Lösungen für mobiles Drucken verlagern die Intelligenz vom Smartphone auf einen zentralen Server im Unternehmensnetzwerk, eine sogenannte Output Engine. Anstatt dass das mobile Gerät versucht, direkt mit dem Drucker zu kommunizieren, sendet es den Druckauftrag an diesen Server. Dort findet die gesamte Aufbereitung statt: Das Dokument wird in das für den Zieldrucker verständliche Format konvertiert. Dieser Ansatz löst gleich mehrere Probleme auf einmal. Auf dem Smartphone wird kein einziger Druckertreiber mehr benötigt. Die Nutzer sehen in ihrer App einfach eine Liste aller für sie freigegebenen Drucker, wählen einen aus und der Server kümmert sich um den Rest. So lassen sich Dokumente wie PDF, TIFF, JPG und sogar Microsoft-Office-Dateien wie Word, Excel oder PowerPoint direkt vom Handy drucken, ohne dass die entsprechenden Apps installiert sein müssen.

Sicherheit an erster Stelle: Wie Druckdaten im Unternehmensnetz bleiben

Für Unternehmen ist die Datensicherheit das höchste Gut. Bei der Nutzung von öffentlichen Cloud-Druckdiensten werden sensible Dokumente über externe Server geleitet, was ein potenzielles Sicherheitsrisiko darstellt. Eine dedizierte On-Premise-Lösung stellt sicher, dass alle Druckdaten das eigene Firmennetzwerk niemals verlassen. Die Übertragung vom Smartphone zum Druckserver erfolgt durchgehend verschlüsselt, entweder über das interne WLAN oder per VPN-Verbindung. Ein weiterer entscheidender Sicherheitsaspekt ist die Authentifizierung. Anstatt Passwörter lokal auf dem Gerät zu speichern, arbeiten Enterprise-Systeme mit einer tokenbasierten Anmeldung. Geht ein Smartphone verloren oder verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, kann der Zugang zentral und mit sofortiger Wirkung gesperrt werden, ohne dass andere Systeme betroffen sind.

Nahtlose Integration und einfache Nutzung für alle Mitarbeiter

Die beste Technologie ist nutzlos, wenn sie kompliziert zu bedienen oder zu verwalten ist. Moderne mobile Drucklösungen sind daher auf eine reibungslose Integration ausgelegt. Die Verteilung der benötigten App auf die Smartphones der Mitarbeiter erfolgt unkompliziert über das bereits vorhandene Mobile Device Management (MDM) oder die offiziellen App-Stores von Google und Apple. Für die Anwender wird der Druckprozess radikal vereinfacht. Eine Umfrage zeigt, dass sich über 70 Prozent der Nutzer eine unkomplizierte Druckfunktion von ihrem Mobilgerät wünschen. Genau hier setzen Lösungen an, die den Druck von E-Mail-Anhängen direkt aus der App ermöglichen und eine klare, einheitliche Benutzeroberfläche für alle Drucker bieten.

Typische Anwendungsfälle in der Praxis zeigen den Mehrwert:

  • Mitarbeitende im Lager oder in der Produktion drucken Lieferscheine und Etiketten direkt vor Ort.
  • Der Service-Außendienst erstellt beim Kunden Übergabeprotokolle auf einem mobilen Drucker.
  • Führungskräfte, die primär mit einem Tablet arbeiten, geben wichtige Dokumente ohne den Umweg über einen PC aus.
  • Im hybriden Arbeitsmodell können Mitarbeiter aus dem Homeoffice sicher auf die Drucker im Büro zugreifen.
Nach Google Cloud Print: Die Lücke im Enterprise-Umfeld schließen

Die Einstellung von Google Cloud Print hat eine spürbare Lücke hinterlassen, da der Dienst eine einfache, herstellerübergreifende Brücke bot. Googles offizielle Nachfolgestrategie verweist auf plattformeigene Druckinfrastrukturen oder CUPS-basiertes Drucken für ChromeOS, was aber die spezifischen Herausforderungen von Android in großen Firmennetzwerken nicht adressiert. Die eigentliche Antwort auf das Problem „Mobiles Drucken in Enterprise Unternehmen. Vom Handy drucken: Warum das Android-Druckframework im Firmennetz an Grenzen stößt – und was Mobile Printing leistet“ sind spezialisierte Output-Management-Systeme. Anbieter wie SEAL Systems, die bereits seit 1981 Lösungen in diesem Bereich entwickeln und Großkunden wie SAFRAN oder AIRBUS ATLANTIC betreuen, bieten die notwendige Stabilität, Sicherheit und Flexibilität, die Unternehmen heute benötigen.

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum mobilen Drucken

Wer sich mit dem Drucken vom Smartphone im Firmenkontext beschäftigt, stößt schnell auf wiederkehrende Fragen. Eine zentrale Drucklösung liefert hierauf klare Antworten. So wird der Zugriff auf jeden freigegebenen Drucker im Firmennetz möglich, ohne dass für das jeweilige Modell eine spezielle App auf dem Android-Gerät installiert sein muss. Die Nutzer erhalten eine einzige, immer aktuelle Druckerliste.

Die Sorge um die Datensicherheit wird durch eine On-Premise-Installation adressiert, bei der alle Daten verschlüsselt im eigenen Netzwerk bleiben und nicht über externe Server geleitet werden. Auch die Frage der Dateiformate ist gelöst: Durch die serverseitige Konvertierung können neben PDFs und Bildern auch komplexe Office-Dokumente und E-Mail-Anhänge verarbeitet werden. Für den Fall eines Geräteverlusts sorgt die tokenbasierte Authentifizierung für Schutz; der Zugang kann jederzeit zentral gesperrt werden, da keine Passwörter auf dem Gerät gespeichert sind. Die Verteilung der notwendigen App erfolgt dabei nahtlos über die bestehende IT-Infrastruktur via MDM oder die bekannten App-Stores.


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