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Fortschritte bei WebP

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Das von Google vorgestellte Format WebP für Bilder hat in der letzten Zeit einige Updates herhalten. Es soll eine bessere Kompression als JPEG bieten und dabei aber sogar bessere Bilder anzeigen können. WebP basiert wie WebM auf VP8.

In einem Blogpost blickt Google auf die Entwicklung zurück und wie sich WebP langsam verbreitet. Neben Google Chrome, der WebP seit Version 9 unterstützt, kommt auch Opera 11.10 nativ mit dem Format zurecht. Demnächst kommt WebP auch für Googles App Engine und die Vorschauen in Google Instant werden ebenfalls als WebP ausgeliefert.

Die wohl nützlichste Umsetzung für WebP hat Opera mit seinem Feature Turbo gefunden. Turbo richtet sich an Nutzer mit langsamen Internet und lädt die Webseite über Operas Server, der die Bilder deutlich komprimiert, aber dank WebP dennoch sehr gute Resultate liefert.

Bei Google selbst ist WebP auch in Picasa Web und Google Mail integriert. So kann man Bilder als WebP bei Picasa hochladen und diese werden dennoch Nutzern von Firefox oder dem Internet Explorer angezeigt, weil Picasa Web die Bilder dann wieder als JPEG ausliefert.

Wer WebP-Datei auf Windows anschauen möchte, kann den Codec nachinstallieren. Dieses bringt Office 2010 oder dem Windows Media Center den Codec bei.

Auch an der Qualität der Bilder hat Google geschraubt. Mit Chrome 12 wird dieser neue Algorithmus ausgeliefert. Dieser zeigt die mit der neuen Technik komprimierten Bilder schöner an, ist aber mit den bisherigen Kompressoren für WebP kompatibel.

Ein Beispiel für diese neue Qualität gibt es bei Google in der Ankündigung.


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