Wie Unternehmen bei Google gefunden werden, hat sich in den letzten zwei Jahren grundlegend verändert. Was mit einem Experiment namens Search Generative Experience begann, gehört heute zum festen Bestandteil der Welt-Suche von Google: Auf der Ergebnisseite beantwortet ein AI Overview Suchanfragen direkt, bevor Nutzer auch nur einen Link anklicken. Für B2B-Unternehmen, deren Entscheidungsprozesse ohnehin länger und deren Zielgruppen sehr spezifisch recherchieren, ist das eine echte Zäsur. Wer organisch sichtbar bleiben will, braucht eine angepasste Strategie.
Wer Google Ads in Europa betreibt, arbeitet seit März 2024 mit einer veränderten Datenlage. Consent Mode v2 wurde damals für den EWR und das Vereinigte Königreich verpflichtend, doch viele Werbekonten zeigen bis heute Lücken in der Attribution, geschrumpfte Remarketing Listen und unklare Conversion Zahlen. Im Jahr 2026 verschärft sich die Situation weiter, weil Google die Steuerungsparameter erneut anpasst und Browser wie Safari und Firefox Cookies dauerhaft beschränken. Gleichzeitig akzeptieren nach Branchenmessungen nur rund 31 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer Tracking Cookies. Damit bleibt ein erheblicher Teil des Traffics für klassische Messmethoden unsichtbar.