Die Android-Benachrichtigungen haben schon einen langen Weg hinter sich, der in jüngster Vergangenheit einigen Veränderungen und neue Funktionen in diesen Bereich gebracht hat. Mit Android Q hat Google erstmals offiziell die Notification Bubbles ausprobiert, mit denen die einzelnen Benachrichtigungen als kleines schwebendes Icon auf die Oberfläche gebracht wurden. Jetzt stellen die Entwickler klar, dass es erst einmal beim experimentellen Status bleiben wird.
Vor wenigen ist die erste Beta von Android Q erschienen, die sehr viele Neuerungen im Gepäck hat und auch das eine oder andere Experiment enthält, das es vielleicht vorerst noch nicht in die finale Version schaffen wird. Eines dieser Experimente sind schwebende Benachrichtigungen, mit denen sich alle eingehenden Meldungen in Form von Chat Bubbles anzeigen lassen können. Wer möchte, kann dieses Feature schon jetzt aktivieren und nutzen.
Android Auto wird als mobiles Betriebssystem im doppelten Sinne für Google immer wichtiger und spielt eine große Rolle dabei, die Nutzer auch direkt in ihrem Fahrzeug zu erreichen. Jetzt wurde ein Update für das Betriebssystem angekündigt, das gleich zwei praktische Verbesserungen mitbringt: Zum einen wird die Suche nach der passenden Musik nun leichter und als Zweites wird auch in der Auto-Version eine Benachrichtigungsvorschau eingeführt.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, um die Benachrichtigungen von einem Android-Smartphone auf den Desktop-Computer zu bringen - eine der populärsten Lösungen ist Desktop Notifications. Aber es muss nicht immer gleich auf den Computer gehen, denn manche Nutzer haben auch zwei Android-Geräte parallel im Einsatz - egal ob Smartphone oder Tablet. Eine praktische Android-App kann die Benachrichtigungen nun auch unter den mobilen Geräten synchronisieren.
Tag für Tag bekommt der durchschnittliche Nutzer Dutzende, wenn nicht sogar Hunderte, Benachrichtigungen auf dem Smartphone. Manche davon sind mehr und manche weniger wichtig, aber standardmäßig haben sie nur eine kurze Lebensdauer und sind nur einen Wisch davon entfernt, für immer zu verschwinden. Das ist praktisch, kann aber zum Problem werden, wenn man dann doch einmal eine wichtige Benachrichtigung weggewischt hat. Glücklicherweise gibt es dafür aber zwei Lösungen. Einmal per App und einmal über die Bord-Lösung von Android.
Im Zuge der immer weiteren "Smartisierung" von Smartphones hatte Google vor einigen Jahren die Nearby-Benachrichtigungen eingeführt, mit denen es möglich war, Benachrichtigungen auf alle Smartphones in der unmittelbaren Umgebung zu senden. Jetzt hat Google recht überraschend und kurzfristig das Ende dieser API verkündet, die schon Anfang Dezember die letzten Benachrichtigungen ausliefern wird.
Die Bewertungen sind im Laufe der Jahre zu einem sehr wichtigen Teil von Google Maps geworden und dürften mit ein Grund sein, dass viele Nutzer vor dem Besuch einer Ortschaft den Eintrag bei Google Maps überprüfen. Der Umfang der von den Nutzern gelieferten Informationen nimmt immer weiter zu, was nicht zuletzt an Googles doch recht aggressiver Android-Strategie liegt. Jetzt ist es sogar möglich, Einträge in Maps direkt aus der Benachrichtigung heraus zu bewerten.
Die Android-Benachrichtigungen gehören zu einem sehr wichtigen Bestandteil des Betriebssystems und bekommen seit den letzten zwei Android-Versionen viel Aufmerksamkeit der Entwickler. Mit Android P werden nun einige neue Optionen Einzug in die Einstellungen halten, mit denen sich auch das Verhalten der System-Benachrichtigungen anpassen lässt. Tatsächlich wird das erst mit dieser Version erstmals möglich sein, auch wenn sich erste Spuren davon bereits in Android 8.1 Oreo befunden haben.
Die Android-Benachrichtigungen haben sich in den vergangenen Jahren immer weiter verbessert und haben erst vor kurzer Zeit neue Möglichkeiten zur Darstellung und neue Funktionen zur Anzeige bekommen. Mit Android P dürfte Google nun wieder weitere Features in diesen Bereich bringen, mit denen sich Benachrichtigungen zurückstellen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder anzeigen lassen.
Googles zweites Betriebssystem Chrome OS wurde ursprünglich für den Desktop konzipiert und unterscheidet sich deswegen in einigen Punkten grundsätzlich vom Smartphone-Betriebssystem Android. Eines dieser Unterschiede ist die Anzeige von Benachrichtigungen, die zwar ihr Design aber nicht ihre Umsetzung im Laufe der Jahre geändert haben. In der Canary-Version wird nun eine Verschmelzung der Benachrichtigungen mit dem System-Menü getestet.