In weniger als zwei Wochen wird Googles neue Spieleplattform Stadia endlich die Pforten öffnen und den ersten Spielern den Zugang ermöglichen. Die letzten Vorbereitungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren und jetzt hat Google unter Android den Startschuss mit angezogener Handbremse gegeben: Die Android-App kann ab sofort heruntergeladen werden, ist ohne Einladungscode aber kaum nutzbar.
Der Google Play Store ist der mit Abstand größte App Store der Welt und verzeichnet jährlich viele Milliarden Downloads. Dennoch erwirtschaftet der Google Play Store deutlich weniger Umsatz als Apples App Store. Dem möchte Google nun auf die Sprünge helfen und hat den Start des Google Play Pass angekündigt - ein Abo-Modell für viele Titel im Play Store. Für die Nutzer kann sich das lohnen.
Es dauert noch einige Monate, bis Googles neue Spieleplattform Stadia an den Start geht und die ersten Spieler begrüßen wird. Obwohl Google bereits zwei große Stadia-Events veranstaltet hat, gibt es noch immer einige offene Fragen oder Unklarheiten, die bisher nicht geklärt werden konnten. In einer aktualisierten FAQ werden nun weitere Fragen zum Controller, zu Stadia Pro und der Verfügbarkeit von Titeln geklärt.
In der vergangenen Woche hat Google endlich alle Details rund um die umstrittene Preisgestaltung von Stadia bekannt gegeben und damit das Wettrennen um die nächste erfolgreiche Spieleplattform offiziell eröffnet. Im Vorfeld der Spielemesse E3 hat sich Googles Stadia-Chef Phil Harrison in einem Interview nun einigen Fragen gestellt, verteidigt das Preismodell, bewertet die Konkurrenz und nimmt auch zu der Angst Stellung, dass die Plattform schon bald wieder eingestellt werden könnte.
Nicht nur bei Android tut sich einiges, sondern auch der Play Store hat im Rahmen der Google I/O einige Neuerungen spendiert bekommen, die aber erst später zur Verfügung stehen werden. Dazu gehört unter anderem ein neues Bewertungssystem. Jetzt hat das Team in Mexiko ein Pilotprojekt gestartet, mit dem eine weitere Zahlungsmethode für den Play Store etabliert werden soll. Statt mit Guthaben oder Kreditkarte können die Nutzer künftig auch mit Bargeld bezahlen.
Derzeit sorgt noch immer die Positionserfassung trotz deaktiviertem Standortverlauf für Diskussionen und weltweite Untersuchungen der Behörden. Doch das sind längst nicht die einzigen Daten, die Google ohne Wissen der Nutzer erfasst - wie nun von Bloomberg berichtet wird. Google hat sich Daten von Mastercard gekauft und konnte so sehr genau nachvollziehen, was die Menschen "Offline" gekauft haben. Das könnte auch eine Motivation hinter Google Pay sein.
In den vergangenen Monaten hat Google sehr viele Angebote neu gestaltet und wird auch in den kommenden Monaten viele neue Oberflächen einführen. Aber auch dazwischen gibt es hier und da mal kleinere Verbesserungen, die den bestehenden Oberflächen zugutekommen. Jetzt testet das Team des Play Store einen neuen Dialog für In-App-Käufe, der zwar keine neuen Informationen enthält, aber deutlich übersichtlicher ist.
Erst vor wenigen Tagen wurde die Chrome-Version 67 für die Desktop-Betriebssysteme und für die Android-Smartphones ausgerollt und nun steht schon wieder die nächste Version im Beta-Status vor der Tür. Im Gegensatz zur sparsamen Version 67, bringt die Beta 68 wohl wieder einige größere Änderungen mit sich, die weiter mit den Ärgernissen des Web-Alltags aufräumen.
Google investiert schon seit über einem Jahrzehnt in erneuerbare Energien und hat sich schon vor langer Zeit das Ziel gesetzt, das gesamte Unternehmen eines Tages vollständig damit zu versorgen - und in diesem Jahr wurde es erreicht. Wie Google jetzt via Twitter verkündet hat, versorgt man sich nicht nur vollständig mit erneuerbaren Energien, sondern hat damit auch die Kapazitätsmengen erstmals auf 3 Gigawatt gesteigert.