Google Ads ist die größte Werbeplattform im Web, die sowohl auf Google-Seiten als auch auf Partnerseiten Werbebanner ausspielt. Letztes geschieht durch Google AdSense, das von Millionen Webseiten zur Monetarisierung eingesetzt wird. Vor einigen Monaten wurde überraschend die Einstellung der AdSense-App eingestellt, die stattdessen durch ein modernisierte mobile Webseite ersetzt werden soll. Jetzt wird das neue Design ausgerollt.
Die Fragmentierung gehört ist seit vielen Jahren und bis heute das größte Problem des Android-Ökosystems und konnte trotz vieler Versuche bisher von Google nicht gelöst werden. Zumindest in puncto Sicherheit setzt man nun aber den Smartphone-Herstellern die Pistole auf die Brust und verpflichtet sie dazu, mindestens für zwei Jahre Sicherheitsupdates auszuliefern. Vorerst gilt das aber nur für Geräte, die in Europa verkauft werden.
Ein Großteil aller Internet-Angebote steht und fällt mit der Werbung, die bis heute die wichtigste und nicht selten auch einzige Einnahmequelle für viele Webseiten ist. Da in dieser Branche viele Milliarden Dollar verschoben werden, ist es kein Wunder dass die Marktplätze auch eine Anlaufstelle für Betrüger sind. Wie Google nun in einer gemeinsamen Studie mit zwei Dutzend großen Portalen herausgefunden hat, beträgt der jährliche Schaden gut 1,27 Milliarden Dollar.
Und auch die Woche 34 neigt sich wieder dem Ende zu und ist mittlerweile beim Sonntag angekommen. Zeit also, auf die vergangenen sieben Tage zurückblicken und wieder unseren kleinen Wochenrückblick zu beginnen. Wie in jeder Woche Woche blicken wir sowohl auf die beliebtesten Artikel der Kalenderwoche 34 vom 20. August bis zum 26. August dieses Jahres als auch auf die gleiche Woche vor fünf Jahren und vor zehn Jahren zurück.
Fast 90 Prozent des gesamten Umsatzes erwirtschaftet Google durch Werbeeinnahmen bzw. dem Verkauf von Werbeflächen. Der Löwenanteil des Umsatzes wird dabei von der Google Websuche erwirtschaftet, aber auch andere Web-Angebote, Smartphone-Apps oder Drittseiten über das AdSense-Programm spülen jährlich Milliarden Dollar in die Kassen des Unternehmens. Umso erstaunlicher sind die Zahlen, die Google heute veröffentlicht hat, und die einen Einblick in geblockte Anzeigen geben: Allein im vergangenen Jahr hat man 780 Millionen Anzeigen abgelehnt.
Ecocho
Erst vor einer Woche ist die "grüne Suchmaschine" Ecocho gestartet, die das durch die Websuchen eingenommene Geld in das pflanzen von Bäumen investiert. Eigentlich ein sehr guter Ansatz, passt zu Googles Green-Initiative und entspricht perfekt dem inoffizielle Motto "don't be evil". Aber genau dieses Motto hat Google wieder einmal gebrochen, und hat der Suchmaschine die Zusammenarbeit gekündigt. Yahoo! verbleibt als Partner. Warum Google die Zusammenarbeit mit der Suchmaschine gekündigt hat ist nicht bekannt, wie es aussieht weiß das nicht einmal Ecocho selbst. Ecocho versucht vergebens mit Google Kontakt aufzunehmen, bekommt aber lediglich Textbausteine als Antwort - Google sollte sich wirklich einmal Gedanken um seinen Support machen, ähnliche Erfahrungen habe ich in letzter Zeit auch machen müssen. Ecocho pflanzt für je 1.000 Suchanfragen 2 neue Bäume, diese werden durch die Werbeeinnahmen finanziert. Gesucht werden kann mit der Google- oder der Yahoo!-Suche und den entsprechenden Bannern dieser Suchmaschinen. Durch den derzeitigen Wegfall von Google dürften die Verdienste dieses Projekts stark in den Keller gehen - Yahoo! schüttet einfach weniger Geld aus und wird von sehr viel weniger Benutzern favorisiert. Ich denke die Zusammenarbeit wird aufgrund von Klickbetrug gesperrt worden sein. Die Seite gibt an die Bäume durch die Werbeeinnahmen zu finanzieren und ruft dadurch vielleicht indirekt zum klicken auf die Werbebanner auf - wer weiß... Ich hoffe dass die ganze Sache geklärt wird und das Projekt wieder 2 Suchmaschinen anbieten kann. Googles Image könnte es nicht schaden ;-) P.S.: Der Blog ruft jetzt zu Massenmails an den AdSense-Support auf, aber darauf wird Google wohl auch wieder nur mit Textbausteinen reagieren... » Blogeintrag bei Ecocho [ComputerBild]
Google Morgen wird Google seine aktuellen Quartalszahlen veröffentlichen und den Anlegern und Analysten sehr wahrscheinlich einen großen Schock versetzen. Zwar wächst das Anzeigengeschäft immer noch, aber das Tempo hat sich verlangsamt und auch der Umsatzsprung wird nicht mehr ganz so hoch ausfallen wie in den letzten Jahren. Die großen Online-Analysten haben bereits vor einigen Wochen vorhergesagt, dass Googles Klickzahlen rückläufig sind bzw. nicht mehr so schnell steigen wie es der Markt erwartet. Bis jetzt konnte Google in jedem Quartal sowohl die Klickzahlen als auch den Umsatz und den Gewinn steigern. Das wird sich zwar morgen fortsetzen, aber sehr wahrscheinlich werden die Analysten recht behalten. Bisher hatte sich Google nicht dazu geäußert. Die rückläufigen Zahlen können jetzt von einer ganzen Reihe von Gründen beeinflusst werden: - Googles verbesserte Erkennung von Klickbetrug - Einschränkung des Klickbereichs - Abstumpfung der User gegenüber Online-Werbung - Rezessionsängste in den USA - Der schwache Dollar Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte und alle 5 Gründe spielen mit hinein - und sicherlich auch eine Reihe anderer Gründe die ich nicht beachtet habe. Das Handelsblatt hat 2 sehr gute Artikel über dieses Thema geschrieben und beschäftigt sich mit der Frage, wann und wie Google erwachsen wird und was das für Auswirkungen auf die 16.000 Googler haben könnte. Seien wir gespannt auf die morgigen Zahlen... [heise, Handelsblatt #1, #2]
Google-Aktie
Während das Jahr 2007 von Rekordhöchstständen für die Google-Aktie geprägt war, läuft es 2008 bisher alles andere als rund: Ende Januar fiel die Aktie an einem Tag um 100$, Anfang Februar fiel sie sogar wieder unter die 500$-Marke. Zur Zeit steht die Aktie bei ca. 470$, was einen Verlust von 4,5% im Vergleich zum gestrigen Börsenschluss bedeutet. Und die Talfahrt scheint noch längst nicht beendet zu sein. Der stetige Verfall der Aktie wird vorallem der Microsoft-Offerte, damit verbunden Googles immer noch sehr unsichereres Werbe-Geschäftsmodell, und einer im Januar 2008 sehr niedrigen Werbeklickrate zugeschrieben. Während die Klickraten auf Google-Banner im November 2007 um 27 Prozent und im Dezember um 13 Prozent gestiegen ist, ist sie im Januar diesen Jahres um 7 Prozent gefallen. Damit gibt es zwar immer noch eine starke Quartalssteigerung, aber das interessiert die Anleger nicht. Verbunden mit der niedrigeren Klickrate, die Google durch Schutzmaßnahmen selbst ausgelöst hat, wurde auch die Gewinnprognose von den Analysten gesenkt - was wiederum zu weiteren Aktieneinbrüchen führen könnte. Wenn dann die nächsten Quartalszahlen ebenfalls unter den Erwartungen bleiben (so wie im letzten Quartal) werden wohl weitere Milliarden verbrannt. Wenn das so weiter geht erreicht die Aktie noch Stände bei denen es sich lohnt wieder einzusteigen. Die Prognosen von bis zu 1.000$ (siehe Dossier unter Artikel) sind zwar in weiter Ferne, aber wer sagt denn dass die Aktie nicht wieder zur alten Stärke finden kann? ;-) » Google-Aktie [heise]
+ Google Vor 10 Tagen wurde der AdSense Account von IncrediMail von Google geschlossen. Nach bekannt werden brach der Aktienkurs der israelischen Firma stark ein. Heute soll es zu einer Zusammenkunft kommen.
Google und IncrediMail wollen miteinander eine Lösung finden, wie man das Problem beheben kann und noch offenstehende Fragen beantworten.
Beide Seiten waren laut TechCrunch zu keiner Stellungsnahme bereit. Aber es soll ein sicherer Klickbetrug sein, was bei Google ja ein Ausschlusskriterium ist. Dass der Aktienkurs wieder steigt, wohl eher nicht... [TechCrunch]
AdSense Immer wieder findet man Google AdSense Anzeigen, die den Titel "This is a test ad" haben. Hier ein Beispiel: Original Doch wieso testet Google Anzeigen: 1. Diese Anzeigen sind wirklich von Google und dienen dazu zum Beispiel das Ad-Scrollen zu testen. 2. Es ist nur ein Adwords-Kunde will einfach nur messen wie erfolgreich Anzeigen sind. 3. Mit solchen Anzeigen will man Klickbetrügern auf die Schliche kommen. Denn wenn eine Anzeige die nur ein Test sein soll öfters von der gleichen IP angeklickt wird, kann man davon ausgehen, dass der Klickende es nicht Ernst meint. [Seroundtable]