Vor wenigen Tagen hat das Google Maps Team zwei große Neuerungen für ÖPNV-Nutzer vorgestellt: Zum einen eine Einschätzung der aktuellen Auslastung des Fahrzeugs und zum anderen eine sehr umfassende Anzeige der Live-Abfahrtzeiten - selbst wenn diese Daten offiziell nicht zur Verfügung stehen. In einem längeren Blogbeitrag erklärt das Google Maps-Team nun sehr ausführlich, wie diese Daten berechnet werden.
Für die ersten Nutzer ist Google Maps zum wichtigen Begleiter für Taxifahrten geworden und nun legen die Entwickler erneut nach und rollen neue Feature für ÖPNV-Nutzer aus. Ab sofort kann die Google Maps-App den ÖPNV-Nutzern in 200 Städten weltweit zwei sehr wichtige Informationen prognostizieren: Wird der Bus pünktlich ankommen? Und: Wie sieht es im nächsten Fahrzeug mit den Sitzplätzen aus bzw. wie voll ist der Wagen?
Hunderte Millionen Menschen fahren täglich rund um die Welt mit dem Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) zur Arbeit, zum Einkaufen oder zurück nach Hause. Im Normalfall benötigen sie dafür eine physische Fahrkarte, aber Google hat sich ja mittlerweile das Ziel gesetzt, immer mehr Dokumente auf das Smartphone zu bringen - und nun wird in den ersten Städten und Ländern weltweit die Fahrkarte an der Reihe sein. Außerdem bekommen Pendler mit einer Kombination aus Google Pay, Assistant und Maps weitere neue Funktionen.
Google Maps ist seit vielen Jahren die dominierende Kartenplattform und natürlich möchten die Entwickler diese Spitzenposition auch halten. Um das zu erreichen werden nicht nur immer neue Informationsquellen angezapft, sondern die App auch stärker in die Breite entwickelt. Ein Schwerpunkt des vergangenen Jahres war der deutliche Ausbau der Angebote rund um den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Auch dieser Bereich dürfte aber noch weiter wachsen und könnte zu einem richtigen Schwerpunkt ausgebaut werden.
Die Google Maps Navigation hat viele Neuerungen bekommen, die nicht nur bei der Auto-Navigation, sondern auch bei der Fortbewegung mit Öffentlichen Verkehrsmitteln greifen. Jetzt gibt es wieder eine Neuerung, die die Öffentlichen Verkehrsmittel in den Mittelpunkt stellt. Für jeden Ort wird nun eine Liste mit Öffentlichen Verkehrsmitteln in der Nähe angezeigt, sodass man sich die lange Suche sparen kann.
Google Maps ist für viele die erste Anlaufstelle zur Navigation von A nach B, sei es in unbekanntem Gebiet für die Routenplanung oder in der eigenen Stadt für die Abfahrtszeiten, Staus & Co. Nach der neuen Listenfunktion für Freunde rollt rollt Google jetzt ein weiteres großes Update für die Navigations-Funktionen aus und fasst sie unter dem Punkt "Commute" (auf Deutsch vermutlich "pendeln") zusammen. Außerdem kommen einige weitere Neuerungen zu Google Maps, das nun noch mehr Live-Informationen anzeigen kann.
Kleine Überraschung am Wochenende im Play Store: Nachdem die populäre ÖPNV-App Öffi aus dem Play Store geflogen ist, steht sie nun ab sofort wieder in Googles App-Marktplatz zur Verfügung und kann wie gewohnt heruntergeladen und installiert werden. Eine offizielle Ankündigung des Entwicklers hat es dazu nicht gegeben, doch eine winzige Änderung in der App hat ausgereicht, um sie wieder zurückzubringen.
Vor etwa zwei Wochen hat Google die populäre ÖPNV-App Öffi aus dem Play Store geworfen und auch mit einer nicht ganz so vorbildlichen Kommunikation für Ärger beim Entwickler und unter den Benutzern gesorgt. Auch zwei Wochen später ist die Situation noch immer ungeklärt und der Entwickler hat sich nun dazu entschlossen als Open-Source freizugeben und über weitere Wege anzubieten. Google selbst scheint bemüht, hält die Blockade der App aber weiterhin aufrecht.
Der Rauswurf der Öffi-App aus dem Play Store sorgt weiter für Diskussionen und offenbar auch verhärtete Fronten zwischen Google und dem Entwickler. In nahezu allen Berichten zu diesem Thema kommt Google nicht wirklich gut weg und hat die Rolle des Buhmanns eingenommen. Doch bei etwas näherer Betrachtung zeigt sich, dass auch der Entwickler nicht ganz unschuldig ist und Google einfach nur die eigenen Richtlinien umsetzen muss.
Der Rauswurf der Öffi-App aus dem Play Store sorgt derzeit für einen kleinen medialen Wirbel, bei dem sich praktisch alle Betroffenen auf die Seite des Entwicklers stellen und diesen Schritt nicht nachvollziehen können. Bis vor wenigen Stunden war von Google nur ein einziges Wörtchen als Begründung geliefert worden, aber jetzt wurde eine tiefergehende Begründung sowie eine neue Beschuldigung nachgeschoben. Beides wirft Fragen auf.