Der mobile Markt spielt für Google seit vielen Jahren eine sehr wichtige Rolle und wird dementsprechend mit sehr vielen Produkten aus allen Bereichen bearbeitet. In dieser Woche hat Google auf dem 'Made by Google'-Event viele neue Produkte vorgestellt, wobei ziemlich genau die Hälfte in die mobile Kategorie verordnet werden kann. Wenn Google alles richtig macht, haben alle drei neuen Produkte ein großes Potenzial.
Google hat zum großen 'Made by Google'-Event geladen und stellt neue Hardware vor. Vor wenigen Minuten wurde wenig überraschend das neue Chromebook Pixelbook Go auf der großen Bühne präsentiert und soll Googles bisher eher schleppendes Chromebook-Geschäft ordentlich Dampf machen. Das neue Pixelbook Go platziert sich sowohl in puncto Ausstattung als auch Preisgestaltung in der Mittelklasse und glänzt auch durch ein praktisches Design.
Wer sein Smartphone direkt beim Mobilfunkanbieter kauft, bekommt häufig eine gebrandete Version, die zusätzliche Apps des Providers oder seiner Partner enthält. Vorinstallierte Apps des Herstellers oder von Google werden normalerweise nicht angerührt, aber genau das scheint nun bei T-Mobile USA passiert zu sein. Der Nutzer gewinnt den Eindruck, dass der wohlbekannte und beliebte Google Discover Feed verändert und mit T-Mobile Branding versehen wurde. Das ist aber nur die halbe Wahrheit.
GIF-Animationen sind aus den Messengern und sozialen Netzwerken kaum noch wegzudenken und haben bei einigen Menschen den gleichen Stellenwert wie Emojis eingenommen. Google hat sich für diesen nicht ganz neuen Trend bereit im vergangenen Jahr verstärkt und die GIF-Suchmaschine Tenor übernommen. Daraus ist nun ein neuer Bereich in der Google Bildersuche geworden, die dem Nutzer nun viele GIFs zum Teilen vorschlägt.
Microsoft-Gründer Bill Gates sorgt aktuell mit der Aussage für Wirbel, dass das Verschlafen des mobilen Marktes einer der größten Fehler aller Zeiten sei, den er selbst begangen habe. Mit Blick auf die heutigen Marktanteile kann man dem durchaus zustimmen, wenn auch vielleicht nicht in dieser Dimension. Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt hat in einem Interview vor einigen Jahren klargestellt, das Android tatsächlich von Anfang an gegen eine mögliche Microsoft-Dominanz positioniert werden sollte.
In der Welt der Computerspiele ist aktuell sehr viel Bewegung: Google wird in wenigen Monaten die Spieleplattform Stadia starten, die beiden Konsolenriesen Microsoft und Sony werden schon bald endgültig den Schleier über ihre neue Hardware lüften und die gesamte Spielebranche muss das Cloud-Gaming im Auge behalten. Unterdessen versucht sich eine Gruppe von Entwickler daran, Android auf die Nintendo Switch zu portieren und feierte in jüngster Zeit große Erfolge.
Praktisch seit der Einführung der ersten Werbeanzeigen in der Websuche hat sich Google auf ein einfaches aber sehr lukratives Geschäftsmodell festgelegt: Der Nutzer bekommt sehr viel kostenlos geboten und muss im Gegenzug mit einer Profilbildung und Werbeanzeigen leben. Doch dieses Modell verspricht auf dem Desktop immer weniger Umsätze, sodass der mobile Markt die Lücke füllen muss - und genau das geht Google nun mit einem sichtbaren Strategiewechsel an. Und damit könnte ein langsames Katz- und Maus-Spiel beginnen.
Phishing ist seit vielen Jahren ein großes Problem im Web, obwohl es von Unternehmen wie Google durch viele Maßnahmen bekämpft wird und die meisten Nutzer mittlerweile auch sensibilisiert sein sollten. Ein Sicherheitsforscher hat nun eine neue Phishing-Methode für den mobilen Chrome-Browser vorgestellt, die durch eine perfekte Umsetzung sehr viele Nutzer täuschen kann und von Google kaum verhindert werden kann. Getauft wurde sie "Inception Bar".
Dass YouTube viel Traffic erzeugt, dürfte jedem bewusst sein, aber wie groß der Anteil von Googles Videoplattform an den weltweiten Strömen tatsächlich ist, ist sehr überraschend. Eine neue Studie hat nun den globalen Traffic des mobilen Webs ausgewertet und die Ergebnisse nach Kategorien sortiert. Dabei hat sich nicht nur herausgestellt, dass YouTube der größte Traffictreiber ist, sondern dass auch weit mehr als jedes dritte Byte von den Google-Servern gesendet wird.
Android als offenes Betriebssystem lässt sich nicht nur auf Smartphones oder Tablets installieren, sondern kann potenziell auch auf viele andere Plattformen gebracht werden. Einige Bastler haben nun das Projekt in Angriff genommen, Android auf die Nintendo Switch zu portieren und somit eine riesige Spiele- und App-Welt für diese Konsole zu öffnen. Jetzt konnten sie einen großen Meilenstein verkünden: Android Q (!) konnte auf der mobilen Konsole gebootet werden.