In den USA konkurrieren einige große Anbieter um das kontaktlose Bezahlen per Smartphone, und natürlich ist auch Google vorne mit dabei und hat eine eigene Lösung im Angebot. Vor eineinhalb Jahren ist Android Pay offiziell gestartet und hat vom Start weg mit den großen Kreditkarten-Anbietern zusammengearbeitet. Wie das Unternehmen jetzt angekündigt hat, wird Android Pay schon bald auch um PayPal erweitert.
In den USA ist android Pay laut Google schon weit verbreitet und wird von immer mehr Händlern akzeptiert und Nutzern im Alltag genutzt. Die Zahlung per Smartphone ist natürlich sehr praktisch, da man kein lästiges Bargeld mit sich führen und auch nicht die Kreditkarte aus der Geldbörse holen muss. In einem jetzt gestarteten Test möchte Google aber selbst das Smartphone in der Hand überflüssig machen und es dem Kunden ermöglichen, lediglich mit den Worten "I pay with Google" zu bezahlen.
Es ist bekannt, dass Google bei vielen neuen Produkten den US-Markt bevorzugt und die Dienste im Heimatmarkt zuerst anbietet. Doch die Zeit zwischen dem Start und dem Rollout in weitere Länder, meist auch Deutschland, ist in den letzten Jahren deutlich kürzer geworden. Das gilt allerdings nicht für Googles Bezahldienste, allen voran Google Pay. Jetzt gibt es Hinweise darauf, dass zumindest die Zahlung per Google Assistant schon ziemlich bald auch in Deutschland angeboten wird.
Schon seit einigen Jahren bietet Google in den USA und Großbritannien Bezahldienste an, mit denen nicht nur Online, sondern auch in der Offline-Welt eingekauft werden kann. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen viele Partner versammeln können, die die Bezahlung mit Google Pay erlauben und ist damit relativ weit verbreitet. In Großbritannien kommt nun ein etwas ausgefallener Partner dazu: Die Church of England.
Immer mehr redaktionelle Webseiten im Web setzen auf ein Bezahlsystem und verstecken einen Teil ihrer Inhalte hinter einer Paywall. Das hat für die Nutzer aber nicht nur den Nachteil, dass sie für die Inhalte nun zahlen müssen, sondern auch dass sie sich auf vielen Portalen anmelden müssen und unterschiedliche Zugangsdaten haben. Google hat im Rahmen der Google News Initiative nun das neue Angebot "Subscribe with Google" vorgestellt.
Google ist bekannt für ungewöhnliche Werbemaßnahmen und Aktionen, mit denen man die eigenen Produkte in das Gedächtnis der Menschen zurück ruft und deren Vorteile herausstellt. Derzeit läuft in New York City wieder eine sehr außergewöhnliche Werbemaßnahme von Google, bei denen sich die Passanten eine Gratis Waffel verdienen können. Dazu müssen diese einfach nur die Photos-App installiert haben und in sekundenschnelle ein Foto finden.
Mit dem Neustart von Google News wurden einige Produkte unter einem Dach zusammengeführt, die dem Nutzer viele Möglichkeiten geben, Nachrichten zu konsumieren. Neben den personalisierten Google News und der Abo-Möglichkeit einzelner Publikationen kam auch der Magazin-Bereich unter dieses Dach - und jetzt kommt er unter die Räder. Google hat die Einstellung des Google Play Kiosk verkündet, in dem die Nutzer digitale Versionen von Magazinen und Zeitschriften erwerben oder abonnieren konnten.
Google Pay ist im vergangenen Jahr in Deutschland gestartet und hat erst kürzlich wieder Unterstützung für neue Kreditkarten bekommen, wobei die Anzahl der Partner hierzulande aber noch sehr überschaubar ist. In den USA ist man da schon ein ganzes Stück weiter und wird im nächsten Jahr einen großen Schritt machen: Google Pay will in Zusammenarbeit mit Partnerbanken eigene Girokonten anbieten und den Nutzern einen besseren Überblick über ihre Finanzen geben.
In wenigen Wochen wird Google nicht nur die Pixel 4-Smartphones, sondern auch einen ganzen Schwung weiterer Geräte der Made by Google-Serie vorstellen. Dass sich in diesem Jahr eine Pixel Watch darunter befinden wird, ist zwar sehr unwahrscheinlich, kann aber noch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Ein Google-Patent zeigt nun, wie die Ingenieure bei einer solchen Smartwatch die Kamera platziert hätten.
So wie sehr viele andere Browser, bietet Google Chrome eine Autofill-Funktion für Formulare und kann neben Standards wie Adressen oder Passwörtern auch Kreditkartendaten automatisch einsetzen. Diese werden über die Sync-Funktion stets auf allen Geräten aktuell gehalten, die aber längst nicht von allen Nutzern aktiviert wurde. Jetzt hat das Chrome-Team eine Neuerung verkündet, denn der Browser kann nun auch ohne Synchronisierung auf die in Google Pay hinterlegten Kreditkartendaten zugreifen.