Vor kurzem haben wir euch eine App vorgestellt, mit der das Android-Smartphone über den Computer gesteuert werden kann - und zwar ganz ohne Installation, lästige Einrichtung oder einer Companion-App. Unter anderem mithilfe eines Google-Tools geht es aber auch in die andere Richtung, nämlich das Steuern des Computers über das Smartphone oder über einen beliebigen anderen Computer. Zum Einsatz kommt dafür Chrome Remote Desktop.
Schon vor Jahren hat Google die Plattform Chrome Remote gestartet und bietet über den Chrome-Browser die Möglichkeit an, von einem Computer auf den anderen zuzugreifen und diesen aus der Ferne zu steuern. Jetzt hat die Plattform auch ihren Weg in den Browser gefunden und lässt sich in Form einer Web-App verwenden, ohne dass man eine externe App verwenden muss. Sowohl der Zugriff als auch die Freigabe funktioniert plattformübergreifend.
Mit Chrome Remote Desktop hat Google schon vor einigen Jahren eine Möglichkeit vorgestellt, einen PC aus der Ferne zu überwachen und zu steuern. Seit einigen Jahren gibt es die Software auch für Android, so dass man auch mit dem Smartphone den eigenen PC fernsteuern kann - sofern denn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind. Mit einem Update der Android-App kann nun auch auch ein Audio-Signal übertragen werden, so dass das ganze nicht mehr komplett stumm verläuft.
Die in den Chrome-Browser integrierten Developer Tools sind ein sehr mächtiges Werkzeug zur Entwicklung und Veränderung von Webseiten und dem Aufspüren und Ausbessern von Fehlern. Leider stehen diese Tools nur in der Desktop-Version von Chrome zur Verfügung und sind somit nur sehr schwer zum Debugging von mobilen Webseiten zu nutzen. Mit dem neuen Remote Debugging können diese nun aber auch auf einem angeschlossenen Android-Smartphone genutzt werden.
Viele Videoportale und Streamingdienste unterstützen mittlerweile Googles Cast-Technologie und können ihre Inhalte so über den Chromecast auf den Fernseher streamen. Diesen Komfort möchte Google nun auch den Gamern ermöglichen und hat ein Plugin für die beliebte Unity-Engine entwickelt. Mit diesem können Entwickler im Handumdrehen ihre Spiele auf den Fernseher bringen und dem Nutzer so eine völlig neue Art der mobilen Spiele ermöglichen, bei denen das Smartphone oder Tablet sehr einfach zum Controller werden kann.
Zwei große Google-Projekte im Bereich des KI-Browsings werden zusammengeführt: Das vor einigen Monaten erstmals vorgestellte Chrome Auto Browse ermöglicht es der Gemini-KI, den Browsers des Nutzers selbstständig zur Erledigung von Aufgaben zu nutzen. Jetzt wird das Ganze an den ebenfalls vor einigen Monaten vorgestellten KI-Agenten Gemini Spark angebunden. In einem Video ist die Zusammenführung zu sehen.
Die digitale Kommunikation hat sich rasant verändert, und wer heute effizient arbeiten will, kommt an intelligenten Tools nicht vorbei. Chrome-Erweiterungen bieten eine Möglichkeit, Abläufe zu optimieren, Missverständnisse zu reduzieren und den Informationsfluss reibungslos zu gestalten. Ob automatisierte E-Mails, intelligente Notizen oder nahtlose Schnittstellen zwischen verschiedenen Plattformen – die richtigen Erweiterungen sorgen für Klarheit, Geschwindigkeit und Struktur. Besonders in dynamischen Arbeitsumfeldern, in denen Informationen schnell und präzise übermittelt werden müssen, machen sie den Unterschied. Die Herausforderung besteht nicht nur darin, Informationen zu teilen, sondern auch sicherzustellen, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommen. Genau hier setzen spezialisierte Erweiterungen an, die Kommunikation smarter, übersichtlicher und zielgerichteter machen.
Mit dem Start des Google TV Streamer wurde vor wenigen Monaten der Google Chromecast offiziell abgelöst und ein Wandel im Smart TV- und Smart Home-Bereich eingeläutet. Parallel zum Wechsel des Formfaktors gab es auch eine neue Fernbedienung, die ihrem Grundkonzept zwar treu bleibt, aber dennoch eine vieldiskutierte Änderung mitbringt: Gehören die Lautstärketasten an die Seite oder nach vorn?
Da braut sich was zusammen! Angeblich plant Google in den kommenden Monaten einen neuen Release. Gerüchten zufolge soll ein Nachfolger des beliebten Streaming-Dongles in Planung sein, der verbesserte Features und eine angepasste Fernbedienung mitbringt. Der Streamingmarkt muss sich weiterentwickeln! Nachdem Anbieter wie Netflix, Amazon und Co. nach Jahren des unaufhaltsamen Abonnentenwachstums ihre Mitgliedszahlen nach oben pushen konnten, erfuhr die ehemalige Goldgräberstimmung der Jahre 2020 bis 2022 einen erheblichen Dämpfer. Stagnierende Abschlüsse und Kritik am durchwachsenen Programmangebot bereiteten den Streamingdiensten Kopfschmerzen und kratzten am strahlenden Image, mit dem sie einst gegen die Home Entertainment-Branche in den Vergleich zogen.
Der Browser Google Chrome steht auf vielen Plattformen zur Verfügung, kann sich aber je nach Gerät sehr stark an der Oberfläche und dem Funktionsumfang unterscheiden - allen voran natürlich zwischen Desktop und Smartphone. Ein Bastler hat sich vor einiger Zeit der Aufgabe angenommen, die bisher in Chrome für Android nicht nutzbaren Entwicklertools zu portieren. Diese sind gerade für Webentwickler im Desktopbrowser sehr wichtig und können nun auch auf dem Smartphone genutzt werden.
Das Team von Google Chrome arbeitet schon seit langer Zeit an Manifest V3, das immer wieder heiß diskutiert und verschoben wurde - allen voran wegen der Änderungen rund um die Werbeblocker. Im nächsten Jahr soll das neue Regelwerk endlich bereit und verpflichtend einsetzbar sein. Nachdem es kürzlich beruhigende Infos für Werbeblocker gegeben hat, wurde nun eine unschöne Änderung bekannt, die genau diese hart treffen könnte.