Googlebooks ersetzen Chromebooks: So soll es mit den ChromeOS-Geräten in den nächsten Jahren weitergehen
Google wird in wenigen Monaten die ersten Googlebooks auf den Markt bringen, mit denen man einen erneuten Anlauf auf den Desktop unternehmen und sowohl Android als auch Gemini in dieser Welt etablieren will. Es war seit langer Zeit absehbar, dass man dafür die Chromebooks und auch deren Betriebssystem ChromeOS über die Klinge springen lassen wird. Jetzt erklärt man, wie es weitergeht.
Google hat in der vergangenen Woche den neuen Desktop-Anlauf rund um das Betriebssystem Aluminium OS vorgestellt, das mit der neuen Laptop-Klasse der Googlebooks eingeführt werden soll. Die Ankündigung und das gesamte begleitende Marketingmaterial haben interessanterweise eines gemeinsam: Google tut so, als wenn man zum ersten Mal den Sprung auf den Desktop wagen würde.
Dass man mit den Chromebooks und dem Betriebssystem ChromeOS seit weit über einem Jahrzehnt bereits auf dem Desktop vertreten ist, wird völlig verschwiegen und zeigt uns schon, wie viel man noch von der alten Plattform hält. Das war lange absehbar, ich hatte hier im Blog schon seit Monaten von den Chromebooks im Zombiemodus berichtet und dafür so manche böse E-Mail kassiert (Einige dürfen sich jetzt angesprochen fühlen). Schon damals war (mir) absolut klar, dass ChromeOS keine Zukunft haben wird – die Chromebooks hingegen schon.
Zwar war das Aus von ChromeOS absehbar, aber gleichzeitig verspricht Google bis heute jedem Chromebook-Käufer langjährige Updates für das Gerät. Das passt nicht zusammen. Daher war auch klar, dass man hinter den Kulissen einen Betriebssystemwechsel vorbereitet, der schon bald über die Bühne gehen könnte. In den letzten Tagen hat man sich erstmals dazu geäußert, wenn auch noch nicht mit allen Details.
Chromebooks werden zu Googlebooks
Google hat erklärt, dass man Nutzern eines Chromebooks „zu gegebener Zeit“ verschiedene Möglichkeiten anbieten wird, wie sie zukünftig mit dem Gerät umgehen. Eines dieser Angebote wird das Upgrade auf das neue Aluminium OS und damit die Aufwertung auf ein Googlebook sein. Die zweite Variante wird es sein, dass die Nutzer bei ChromeOS bleiben und sich damit zufrieden geben müssen, nur noch Sicherheitsupdates und unbedingt für eine zuverlässige Funktion notwendige Updates zu erhalten.
Detailliert will man sich im Herbst äußern. Offiziell wird ChromeOS bis 2034 vollständig eingestampft, die bis heute im Verkauf befindlichen Chromebooks haben allerdings eine zehnjährige Update-Garantie. Das bedeutet, dass man den Nutzern ab einem gewissen Zeitpunkt die Entscheidung über die Weiternutzung abnehmen müssen wird. Sprich: Zwangs-Upgrade.
Bis es so weit ist, sollen die Nutzer laut Google auch weiterhin beruhigt neue Chromebooks kaufen, ohne sich um die Langlebigkeit sorgen zu müssen. Allerdings gehört Zur Wahrheit auch dazu, dass der Premium-Ansatz der Googlebooks nicht mit den günstigen Chromebooks kompatibel ist. Google wird das sehr genau geplant haben, aber dennoch meine Empfehlung: Wer den Kauf eines Chromebooks plant, sollte das entweder aufschieben oder zumindest zu einem etwas höherpreisigen Gerät mit starker Ausstattung greifen.
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