Stadia: Google kündigt neue Spieleplattform für Android, Chrome und Smart TVs an

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In den letzten Wochen gab es sehr viele Informationen rund um Googles Spielepläne und vor wenigen Minuten hat man sie nun offiziell gemacht. Die neue Spieleplattform nennt sich Stadia und ist die Umsetzung des Project Stream, das bereits im vergangenen Jahr angekündigt und mit einigen Nutzern getestet wurde. Außerdem hat Google angekündigt, ein Gaming Studio zu gründen und selbst Spiele zu entwickeln.


stadia logo

Mit Stadia möchte Google eine „Spieleplattform für alle Nutzer“ schaffen, wobei die Betonung sehr eindeutig auf „ALLE“ liegt“. Um das zu erreichen, sollen Spiele sowohl über Android als auch Chrome sowie Smart TVs zugänglich sein. Als Beispiel für den schnellen Zugriff wurde genannt, das ein Spieler nach dem Ansehen eines Lets Play-Videos bei YouTube höchstens 5 Sekunden warten muss, bevor das Spiel beginnen kann.

Zur Nutzung auf dem TV reicht ein Chromecast Ultra, die Spiele können mit einer großen Auswahl an Controllern oder der Tastatur und Maus gespielt werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Support der Nintendo Switch-Controller im Chrome-Browser verbessert werden soll – jetzt wissen wir warum. Die beste Erfahrung macht man aber mit Googles eigenem Controller (siehe unten). Zur Verfügbarkeit gibt es nur wenige Infos.

Stadia unterstützt 4K bei 60FPS mit HDR und Surround Sound. Später soll es bis auf 8K ausgebaut werden. Außerdem bringt es neue Features n die Spielewelt, die es bisher im großen Rahmen noch nicht gegeben hat.

stadia specs



Der Stadia Controller

stadia controller

stadia controller 2

stadia controller colors

This is your gateway to the best of Stadia

Der Controller soll sich direkt per WLAN mit der Cloud verbide und benötigt nicht den „Umweg“ über das Endgerät des Nutzers. Dadurch soll der Lag noch weiter zurückgefahren werden und wichtige Millisekunden eingespart werden. Außerdem erhält der Controller einen Google Assistant-Button, der somit ein weiteres Endgerät bekommt.



stadia logo

stadia specs cloud



Mit State Share wird es möglich sein, Spiele anzuhalten und den aktuellen Stand schlicht und einfach per Link zu teilen. Klicken andere Spieler auf diesen Link, können sie exakt die gleiche Situation nachspielen und versuchen, ein besseres Ergebnis zu erzielen. Eine ganz neue Form des Wettkampfs.

Tiefe YouTube-Anbindung

With Stadia, YouTube watchers can press “Play now” at the end of a YouTube video, and be brought into the game within 5 seconds. It provides “instant access” via a simple button.

Es wird außerdem möglich sein, direkt in einen Livestream einzusteigen und sich an dem Spiel zu beteiligen – sofern das möglich ist. Der Spieler kann also direkt das Spiel starten, zu der aktuellen Session eingeladen werden und direkt mit dabei sein.

Cross Plattform
Mit Stadia wird es möglich sein, Spiele über alle Plattformen hinweg zu spielen und fortzusetzen. Dadurch dass das gesamte Spiel in der Cloud läuft, keine große Überraschung.

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comment 5 Kommentare zum Thema "Stadia: Google kündigt neue Spieleplattform für Android, Chrome und Smart TVs an"

  • Alle suchen mit Google.
    Alle navigieren mit Google.
    Alle gucken YouTube.
    Alle nutzen Android.
    Es werden alle auf Stadia spielen. Amen. ?

    • @axel koster Du sagt es :]

      Insgesamt kann man wohl sagen, es war schon interessant, zumal es vor der Enthüllung keinerlei Infos gab.Jetzt weiß man wenigstens, woran man dran ist und wohin der Weg von Google in der Zukunft führt.

      Auch mit ihren First-Party-Games, sind Exklusivtitel mit von der Partie. Mag jetzt zwar dem einen oder anderen schwer aufstoßen, kennen wir ja aber schon von den anderen Konsolen. Hat eben nicht jeder Freude daran.

      Zudem ist es auch Schade, dass man leider nicht etwas mehr ins Detail gegangen ist, zu folgenden Punkten:

      – Preis- und Vertriebsmodell ( Wie bereits erwähnt in dem anderen Blogartikel )
      – Competitive / Esport Gaming ( Speziell zur Latenz – extrem wichtiger Faktor)
      – Auch eine Art Roadmap wäre gut gewesen, um die Endkunden über die aktuellen Schritte auf dem laufenden zu halten und was geplant ist.
      – Making of Video über die Entwicklung und der beteiligten Talente (Hat man leider vergebens darauf gewartet)
      – Kooperationspartner ( Entwickler & Publisher)
      – Die Voraussetzung für die Internet-Verbindung: Latenz, Bandbreite
      – Spiele-Line-up
      – Anti-Cheat und Hackerschutz
      – Bild der Spielkonsole oder von der Hardware ( Zu was war die Vitrine da? )

      War leider nicht zu 100 % anwesend bei der Liveübertragung. Konnte aber zu den aufgeführten Punkten, dazu nichts vorfinden. Wenn jemand Infos dazu hat, bitte mitteilen.

      Ist halt eine Messe für Entwickler und weniger für Endkunden.

  • Gab`s schon einmal, mit LIVELY by GOOGLE der Versuch in direkte Konkurrenz zu dem schon sehr populären „Second Life“ aufzuschließen.

    LIVELY war als eine 3-D-Platform für Chat, aber auch Interaktion durch Bewegung eines durch den Nutzer selbst geschaffenen Avatars und Bauens und Gestaltens einer eigenen „Welt“, entworfen worden.
    Es war – da die Parallele zu STADIA – von Anfang an, einfach zu benutzen, browserbasiert und auf Webpages zwecks dreidimensionalen Darstellungen einzubauen gewesen. Obwohl das System in einer „beta-version“ verblieben ist und Beschränkungen in der Darstellung von Objekten und Avataren aufwies, ist es den Nutzern von Lively, die sich selbst mit einigem Stolz „Livelyzens“ nannten, gelungen, etwas Neues zu schaffen, das von den bisher gewohnten 3-D-Chat-platformen mehr als abwich.

    GOOGLE hatte immerhin zwei Jahre daran entwickelt und ließ sich das immerhin die stolze Summe von 20 Millionen Dollar kosten. Start war ganz groß angekündigt – wieder die Parallele zu STADIA – der 8. August 2008. Fast 5 Millionen User hatten ihre Avas in den buntesten Welten am Laufen.

    Aber nach einer sensationell kurzen Laufzeit von gerade 5 und einen halben Monat zog die „Rabenmutter“ den Stecker. Als Begründung diente ein „Besinnung auf das Kerngeschäft“! Sprich Information sammeln und verkaufen.

    Seitdem bin ich bei „Cloudgames“ insbesondere bei GOOGLE gewarnt. Denn gerade hat derselbige GOOGLE+ den Stecker gezogen.

    Wie hält sich demnach STADIA vor solchen firmenintern geschaffenen Ansprüchen?

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