Pixel Watch und vieles mehr: Google plant offenbar großen Einstieg in den Wearable-Markt

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Jedes Jahr im Herbst wird auf dem großen Made by Google-Event die neueste Generation der Google-Hardware vorgestellt, die in immer mehr Bereiche vordringt. Jetzt hat das Unternehmen durch ein interessantes Stellenangebot selbst verraten, dass man vor allem auf dem Wearable-Markt noch große Pläne hat. Und dabei könnte es sich nicht nur um die neuen Pixel Watches handeln, sondern auch um weitere Produkte auf einer neuen Plattform.


Googles Hardware konzentriert sich derzeit vor allem auf die Bereiche Smartphone und Smart Home, umfasst aber auch Produkte für Smart TVs und mit der Schwester Nest ist man auch groß im Bereich der Heim-Sicherheit vertreten. Ausgerechnet bei den Wearables ist das Unternehmen aber sehr zurückhaltend und hat nur sehr vereinzelt Produkte auf den Markt gebracht. Nun steht ein neuer Anlauf bevor, der uns viele neue Geräte bringen könnte.

fossil

Google sucht aktuell nach einem Vice President of Hardware Engineering, Wearables und verlangt dafür (wie üblich) sehr hohe Qualifikationen. Da Google mit Rick Osterloh bereits einen Hardware President hat und man nicht nur einen Produktmanager sucht, kann man davon ausgehen, dass dieser Bereich einmal groß ausgebaut werden soll. Gleichzeitig werden auch Wearable Design Manager und Wearable Test Engineer gesucht, die allesamt in der Hauptzentrale in Mountain View arbeiten sollen.

In den vergangenen Wochen kam neuer Schwung in Googles kaum vorhandene Wearables-Abteilung und die Stellenangebote passen nun sehr gut ins Bild. Erst vor zwei Wochen gab es sehr konkrete Hinweise darauf, dass Google an einer oder zwei neuen Smartwatches unter dem Label „Pixel Watch“ arbeitet – die sich bisher immer wieder verschoben haben und im letzten Jahr kurz vor dem Release doch noch gekippt wurden. Über die Gründe ist nichts bekannt.

Kurz zuvor hat Google außerdem Wearable-Technologien von Fossil übernommen, die man nun selbst weiterentwickeln möchte. Worum es sich dabei handelt, ist allerdings nicht bekannt und wurde von beiden Seiten bisher unter Verschluss gehalten.



Es zeichnet sich eindeutig ab, dass Google zumindest bei den Smartwatches etwas Großes plant. Und dabei ist sicher nicht nur die Rede von Smartwatches mit neuen Spielereien, sondern möglicherweise neue Killer-Technologien. Es würde sehr gut passen, da Google auf dem Smartwatch-Markt nie so richtig Fuß fassen konnte und diesen lange von außen beobachtet hat. Doch seit der damaligen Umbenennung von Android Wear in Wear OS kam wieder Schwung rein, der bei Hardware natürlich immer etwas länger dauert.

Dass man dann auch noch Projekte kurz vor dem Release cancelt, lässt sich nur dadurch erklären, dass bessere Lösungen gefunden wurden. Möglicherweise müssen wir auch gar nicht bis Herbst warten, denn auch zur Google I/O im Mai könnte das Unternehmen neue Produkte vorstellen, so wie etwa die neuen Pixel Lite-Smartphones oder eben auch neue Smartwatches. Auch wenn es kein Hardware-Event ist, wäre es längst kein Novum, dort neue Geräte vorzustellen und gewissermaßen auf einen Halbjahres-Zyklus umzuschwenken.

Aber die neue Position gibt noch sehr viel mehr her. Wearables sind schließlich nicht nur Uhren, sondern aus dieser neuen Unterabteilung könnten dann auch Kopfhörer kommen, möglicherweise smarte Kleidung oder auch endlich der Neustart von Google Glass. Aber auch das kommende Betriebssystem Fuchsia könnte in dieser Abteilung aufschlagen, da es nach dem Start auf Smart Displays auch für Wearables sehr interessant sein könnte.

Siehe auch
» Tipp: Neue Wear OS-App verwandelt die Smartwatch in eine virtuelle Maus oder Tastatur für den Desktop

[9to5Google]


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comment 3 Kommentare zum Thema "Pixel Watch und vieles mehr: Google plant offenbar großen Einstieg in den Wearable-Markt"

  • Da für Google die welt ja nur aus USA und höchstens Kanada besteht, werden wir wohl bis ans Ende unserer Zeit warten müssen um etwas in der Art von Google kaufen zu können. Den PixelBook oder den SLATE gibts hier noch immer nicht, genauso wenig wie den MAX Lautsprecher

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