Google One: Neue Google-App wird für die ersten Nutzer freigeschaltet und verrät interessante Details

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Vor zwei Wochen wurde Google One vorgestellt, das in erster Linie eine neue Bezeichnung inklusive App für den bei Google gekauften Speicherplatz ist. Erst seit gestern steht die Google One-App im Play Store zur Verfügung und das Angebot wird für die ersten Nutzer ausgerollt. Auf Screenshots ist nun zu sehen, wie die App funktioniert, welche Informationen sie bietet und dass das ganze wohl auch eine Art Bonusclub sein wird.


Google bietet allen Nutzern grundsätzlich 15 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz an, den sich alle Dienste teilen. Viele Inhalte werden zwar nicht auf das Kontingent heraufgerechnet – etwa die „High Quality-Fotos“ von Google Photos, die Musiksammlung bei Google Play Music oder Videos bei YouTube. E-Mails und deren Anhänge sowie Dateien im Google Drive und einige weitere Dinge hingegen werden angerechnet und gehen von diesem Kontingent ab. Wem das nicht ausreicht, kann den Speicher schon seit langer Zeit gegen eine Gebühr erweitern.

google one

Die ersten Nutzer haben in den vergangenen Stunden eine Einladung für die Nutzung von Google One bekommen und wurden entsprechend auf die neue Plattform umgestellt. Sobald die Umstellung erfolgt ist, gilt das neuen Preismodell und die Nutzer bekommen Zugriff auf die App, die bisher zwar im Store zur Verfügung steht, aber noch nicht genutzt werden kann. Auf folgenden Screenshots könnt ihr die App in Aktion sehen.

google one screenshots

Auf der ersten Seite gibt es erst einmal einen Überblick über den aktuellen Speicherverbrauch, den man sonst nur in den Details von GMail, Google Drive oder den Accout-Einstellungen bekommt. Im nächsten Tab folgt dann eine detaillierter Aufschlüsselung darin, wie dieser Speicherplatz verwendet wird. Aufgelistet wird GMail, Google Photos, Google Drive und der Punkt Family. Mit Google One wird es nun möglich sein, dass eigene Speicherplatzkontingent mit den Familienmitgliedern zu teilen. Wer also nur für ein Familienmitglied nur wenige GB braucht, kann diese nun einfach von sich selbst abzwacken und muss keine Extra Kosten tragen.

Interessant wird es dann aber auf Seite 3.



Im Tab Benefits werden die Vorteile aufgelistet, die man als Nutzer vom Google One-Programm hat. Und das geht über den Speicherplatz, die Teilen-Funktion und auch den bereits in einem früheren Artikel angesprochenen 24/7-Support hinaus. Es wird nämlich eine Art Vorteils-Club geben, dessen Konditionen derzeit aber noch nicht bekannt sind. Zu sehen ist auf dem Screenshot, dass der Nutzer einen Google Play-Gutschein bekommen hat und bspw. bei einer Hotel-Reservierung bis zu 40 Prozent sparen kann.

Eine Hotel-Reservierung hat jetzt nicht unbedingt etwas mit dem Speicherplatz-Kontingent zu tun, es scheint aber ganz so zu sein, dass Google weitere Anreize schaffen möchte, sich an das Unternehmen zu binden und natürlich auch Speicher zu kaufen. In dem nicht ganz so exklusiven Club wird es dann wohl immer wieder mal Vorteile geben. Denkbar wäre es auch, dass bspw. Google-Hardware für One-Mitglieder vergünstigt angeboten wird.

Wie das alles genau funktionieren wird, bleibt abzuwarten. Der Name „Google One“ lässt aber darauf schließen, dass hier in Zukunft noch viel mehr auf die Nutzer wartet. Gemeinsam mit dem Start von Family Link, dem Neustart von YouTube Music und auch der PayPal-Anbindung an Google Pay geht aktuell aber richtig etwas in diesen Bereichen weiter. In Zeiten der geöffneten goldenen Käfige muss man eben sehen, dass man die Nutzer bestmöglich an sich bindet.

Google One
Google One
Entwickler: Google LLC
Preis: Wird angekündigt
  • Google One Screenshot
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[AndroidPolice]


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comment 1 Kommentare zum Thema "Google One: Neue Google-App wird für die ersten Nutzer freigeschaltet und verrät interessante Details"

  • Ob das wirklich ein „Experte“ oder nur ein Chatbot ist ?

    Sollte man spasseshalber wirklich mal testen.
    Bsp. In GDRIVE kann man ja bekanntlich über das erweiterte DRIVE-API, „Verknüpfungen“
    anlegen…und z.B. einen .SH-Shellscript hochladen und den dann mit einer Cloud-Bash
    zur Ausführung verknüpfen. u.v.m.
    Das sähe dann beispielsweise so aus.
    https://drive.google.com/file/d/1vMKhFUnZv3b5pVb-ZKpageOMaF3jGJRc/view

    Mit ein/zwei Fragen zu dieser Thematik dürfte sich dann wahrscheinlich sehr schnell geklärt
    haben, ob man einen Chatbot oder Menschen vor sich hat. 🙂

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