Google Maps Dog View: Streetview zeigt die Hachiko-Stadt Odate aus der Sicht eines Hundes

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Für das Streetview-Angebot lässt sich das Team der Google Maps immer wieder neue Ideen einfallen, um das Angebot interessanter zu gestalten. Dabei werden nicht nur interessante Orte rund um die Welt abgelichtet, sondern es kommen auch ganz unterschiedliche Methoden für die Aufnahmen zum Einsatz. Jetzt hat es das Streetview-Team nach Japan verschlagen, wo man auf die Hilfe von Vierbeinern setzt.


Beim Titel dieses Artikels könnte man zuerst einen Blick auf den Kalender werfen und erstaunt feststellen, dass der 1. April erst in gut dreieinhalb Wochen ansteht. Aber das Team rund um Streetview nimmt die Nutzer nicht nur immer wieder mit zu besonderen Orten wie Batmans Hauptquartier oder auch in die Tardis von Dr. Who, sondern setzt auch manches mal ungewöhnliche Methoden zur Fotografie ein. So auch jetzt wieder.

Google Maps Dog View Hachiko

Die japanische Stadt Odate ist unter Hundefreunden vor allem für die Rasse Akita bekannt. Weltweit ist die Hunderasse und der Ort vor allem durch den Herzschmerz-Film Hachiko bekannt geworden, der viele Jahr lang jeden Tag auf seinen längst gestorbenen Besitzer am Bahnhof gewartet hat. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und hat die Stadt weltberühmt gemacht. Nicht umsonst steht an dieser Stelle eine große Statue des in den 20er und 30er lebenden Hundes.

Das Google Maps Streetview-Team hat diese Geschichte nun zum Anlass genommen, sich etwas ganz besonderes für die Straßenaufnahmen auszudenken. Statt wie üblich die Kamerafahrzeuge auf die Reise zu schicken, hat man die Kameras einfach auf die Rücken von zwei Hunden geschnallt. Diese haben dann einige Straßen der Stadt durchquert und die Kamera auf dem Rücken hat fleißig Fotos geschossen. Diese Aufnahmen sind nun veröffentlicht worden und stehen unter dem Titel Dog View wie gewohnt in Google Maps zur Verfügung.

Witzig an der ganzen Sache ist vor allem, dass die Köpfe der Hunde deutlich sichtbar sind, was natürlich nicht ganz unbeabsichtigt war und ein weiterer Teil dieses genialen Marketing-Gags ist.




Bei den beiden Hunden, sie heißen Ako und Asuka, handelt es sich übrigens ebenfalls um die Rasse Akita – genau so wie Hachiko. Da die Stadt so sehr für diese Hunderasse steht, wollte man sie einfach einmal aus der Sicht eines Hundes abfotografieren – und das hat wunderbar funktioniert. Die Reise beginnt natürlich direkt an der Statue, an der Stelle wo der echte Hachiko vor über 90 Jahren jeden Tag brav auf sein Herrchen gewartet hat.

Vielleicht ist dieses Angebot auch durch das Sheep View der Faröer Inseln inspiriert worden, dass sich kurzzeitig großer Beliebtheit erfreute und zu den genialen Marketing-Gags der Faröer Inseln zählt. Tatsächlich hatte das ganze ein „Happy End“, denn mittlerweile sind die Aufnahmen der Insel tatächlich in Streetview zu finden.

» Google Maps Dog View
» Ankündigung im Google Japan Blog (lasst es von Chrome übersetzen)

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comment 1 Kommentare zum Thema "Google Maps Dog View: Streetview zeigt die Hachiko-Stadt Odate aus der Sicht eines Hundes"

  • „an der Stelle wo der echte Hachiko vor über 90 Jahren jeden Tag brav auf sein Herrchen gewartet hat.“

    Gewartet hat er doch in Tokyo/Shibuya?

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