Während der Keynote der Google I/O wurden schon viele Features von Android M vorgestellt, aber natürlich ist in einer solch kurzen Präsentation längst nicht für alle Neuerungen Platz: Die Developer Preview der neuen Android-Version wird bereits seit gestern Abend verteilt und hat dadurch nun eine Reihe von weiteren Verbesserungen zum Vorschein gebracht: So gibt es jetzt eine einfache Multi-Window-Funktion, die Chrome Custom Tabs und eine Änderung bei den neuen Benachrichtigungen.
In der letzten Zeit hat sich bei Google alles um Android und die diversen neuen Plattformen für Uhren, Autos und Fernseher gedreht - doch natürlich ist das zweite Betriebssystem Chrome OS und die Chromebooks längst nicht vergessen: Laut mehreren Berichten plant Google noch in diesem Jahr zwei neue Chromebooks unter eigener Marke herauszubringen, bei denen es sich um Hybriden aus Laptop und Tablet handeln wird. Das Display bzw. die Tastatur soll sich abnehmen lassen und so das Chromebook in ein Tablet verwandeln.
Nach langem warten hat Google gestern nun endlich die neue Android-Version vorgestellt, die alle bereits bekannten Neuerungen und einiges mehr mit sich gebracht hat. Doch ein Detail hat man auch am gestrigen Abend nicht verraten, und das wurde auch nicht erwartet, nämlich die Bezeichnung der neuen Android-Version. Den ganzen Abend und auch in den nächsten Monaten wird nur über "Android M" geredet. Aber wofür steht das M? Auf der Keynote und in der Developer Preview selbst gab es kleine Hinweise.
Auf der letztjährigen I/O war das Google Cardboard eine der großen Überraschungen - und auch in diesem Jahr hat man den "Pappkarton" nicht vergessen und einige Minuten Zeit auf der Keynote gewidmet. Mittlerweile hat alleine Google 1 Million Cardboards verkauft und erweitert jetzt die potenzielle Zielgruppe: Die jetzt vorgestellte Version 2.0 des Cardboards kann nun auch Smartphones bis zu einer Größe von 6 Zoll aufnehmen und unterstützt auch Apples iOS-Plattform.
Während der gestrigen Vorstellung von Android M hat Google viele neue Funktionen der nächsten Version des Betriebssystems vorgestellt und auch eine erste Developer Preview angekündigt, die mittlerweile auch zu haben ist. Doch zwei sehr wichtige und markante Features haben es nicht in die Keynote geschafft, die aber zwei lang gehegte Wünsche der Nutzer endlich wahr werden lassen: Auch Einstellungen und Daten einer App werden in Zukunft synchronisiert und die Android-Oberfläche kann nun auch wieder auf Dunkel gestellt werden.
Auf viele Webseiten und Apps hat man Standardmäßig die Wahl zwischen verschiedenen Login- und Registrierungsmöglichkeiten: Entweder man legt sich einen eigenen Account bei einem Anbieter an, oder man erstellt einen mit wenigen Klicks über den Login mit dem Google- oder auch Facebook-Account. Glaubt man den Statistiken, wird der Facebook-Account von den Nutzern aber sehr viel häufiger ausgewählt als der von Google, so dass man nun auch hier ordentlich Gas gibt: Über die neue Identy Platform sollen Zugangsdaten nun auf allen Plattformen zur Verfügung stehen.
Im Zuge des gestrigen Ankündigungs-Feuerwerks während der I/O durfte natürlich auch der Play Store nicht fehlen und hat eine Reihe von Verbesserungen bekommen, die ebenfalls fast alle schon im Vorfeld bekannt gewesen sind. So ist es Entwicklern jetzt möglich, A/B-Tests durchzuführen um den Erfolg von verschiedenen Listungen zu messen und der Play Store hat endlich auch den lange angekündigten Familien-Bereich erhalten.