Google
Anfang 2010 hat Google angekündigt, dass man ein Glasfasernetz mit einem Gigabit pro Sekunde aufbauen möchte. Mit einer solchen Geschwindigkeit ist ein 128 MB großer Download in einer Sekunde erledigt. Doch mit über 1000 Anfragen hat Google nicht gerechnet und gibt die ausgewählten Gemeinden erst 2011 bekannt. 

An das schnelle Netz will das Unternehmen zwischen 50.000 und einer halben Million Haushalte anschließen. In Stanford wird das Netz derzeit mit 850 Haushalten getestet. Google will seine Entscheidung wohl überlegen. Man will sicherstellen, dass man die richtigen auswählt. Wann genau die Gewinner bekannt geben werden, schreibt Google noch nicht. 
Body Browser
Auf dem Chrome OS Event hat Google auch eine Demo des Google Labs Body Browser gezeigt. Dieser Test setzt auf WebGL und benötigt einen modernen Browser wie Chrome 9 (dev, Canary) oder Firefox 4 Beta1 oder neuer.

Google nutzt für die gesamte Anwendung moderne Techniken und verzichtet im Gegensatz zu ähnlichen Seiten auf Flash oder andere Plugins. Über einen Schiebregler kann man die Haut, Muskeln, Knochen, Organe, den Blutkreislauf und das Nervensystem ausblenden. Auch das einzelne Ausblenden ist möglich.

Wer Chrome 8 verwendet und es mal testen möchte, sollte sich das Canary Build installieren. Weiterhin werden Firefox 4 und andere Browser mit WebGL unterstützt. Über die Suche findet man auch bestimmte Elemente des Körpers zielgenau und bekommt dann die Position angezeigt.

» Body Browser
Chrome
Google hat vor einiger Zeit mit einer speiziellen Version von Chrome für Unternehmen begonnen. Nun steht die finale Version zur Verfügung. Im Gegensatz zur normalen Version, lässt sich Chrome for Business von einem Systemadministrator über Tools von Microsoft warten.

In den vergangenen Monaten hat Google unter anderem mit unterschiedlich großen Unternehmen getestet, wie gut sich Chrome warten lässt und wie der Admin Einstellungen vornehmen kann. Dabei waren Vanguard, Boise State University, Procter & Gamble und auch Google. Ausgewählt wurden einige Unternehmen, die lieber auf einem sicheren Browser setzen wollte.

Zwar hat Chrome in einer Statistik am schlechtesten in Sachen Sicherheitslücken abgeschlossen, aber – so auch der Autor der Studie – wurden diese sehr schnell geschlossen, was man von anderen nicht behaupten kann. Weitere Details sowie Links zum Download gibt es in der Ankündigung.
Chrome

Google Chrome freut sich immer größerer Beliebtheit. Rund 12% aller Internet-Nutzer sind mit dem Browser aus dem Hause Google unterwegs. Nun möchte Google etwas Gutes und dabei müssen genau diese 12% helfen. Jeder Tab, der zwischen heute und dem 19. Dezember geöffnet wird, bringt eine Spende an unterschiedliche Hilfsprojekte.

Wer teilnehmen möchte, muss folgendes tun:
- Diese offizielle Chrome-Erweiterung installieren
- Mit Chrome zwischen dem 15. und 19. Dezember surfen
- Am Ende eines Tages wird man dazu aufgefordert seine Anzahl an Tabs anzureichen.
- Man muss wählen welches Projekt unterstüttzt werden soll.

Die Erweiterung macht nichts anderes als zu zählen wie oft ein neuer Tab geöffnet wird. Jeder Tab bringt etwas. Zehn Tabs sorgen für einen Baum bzw. ein Buch, 25 Tabs entsprechen einer Impfung, 100 Tabs entsprechen einem Quadratfuß (squarefoot) Unterschlupf und 200 Tabs sorgen für ein Jahr sauberes Wasser für eine Person.

Der Badge zeigt an wie viele Tabs man schon erstellt hat. Im PopUp wird diese Anzahl in die entsprechenden Hilfeleistungen umgerechnet. Nächste Woche wird man genaue Zahlen veröffentlichen.

Wer also man etwas tun möchte ohne selbst groß aktiv zu werden, installiert einfach die Extension und weiß außerdem wie viele Tabs er so am Tag öffnet und schließt. Bei mir waren es nach rund 120 Minuten schon fast 150.
Google Mail

Seit 2008 gibt es bei Google Apps das Feature „Email Delegation“. Mit diesem Feature kann man anderen Mitarbeiter erlauben auf das Postfach zuzugreifen und Mails zu lesen und auch antworten zu verfassen. Nun gibt es diese Funktion auch für die normalen Google Nutzer. Das Feature unterscheidet sich in einigen Punkten vom Multi-Signin.

So ist es nicht nötig, dass man das Passwort erfährt. Die Verknüpfung ist so einzurichten. Im Tab Konten in den Einstellungen von Google Mail findet man den Bereich Grant access to your Account. Hier kann man dann bis zu 10 weitere Konten hinzufügen, die auf das Google Mail des Nutzers zugreifen können.

Im Dialog muss eine Mail-Adresse mit einem Google Account eingegeben werden und dieser Nutzer erhält dann eine Mail. In dieser Mail findet man einen Bestätigungslink. Nach einigen Minuten soll man Google Mail dann neu laden und man findet an seinem Login-Namen dann ein Drop-Menü. In diesem ist das andere Konto zu finden. Bei meinen Tests mit mehreren Accounts hat es ungefähr 5-10 Minuten gedauert bis der Link erschienen war.

Um die Konten nun etwas unterschieden zu können, nennen wir die Nutzer Max und Moritz. Max möchte, dass Moritz eine Mails auch Moritz zeigen, so dass er diese beantworten kann. Nachdem die Verknüpfung erstellt wurde, sieht Moritz im Menü das Konto von Max. Wählt er dieser aus, wird ihm in einem neuen Fenster der Posteingang von Max geöffnet. Dieses Google Mail unterscheidet sich aber in einigen Punkten vom normalen. So fehlt die Chatliste, Einstellungen sollen nicht geändert werden können und Google Mail Labs fehlt.



Weiterhin ist es Moritz nicht möglich, das Passwort zu ändern. Google legt großen Wert auf Sicherheit und bietet das Feature nur über HTTPS (Daten werden verschlüsselt übertragen) an. Somit wird das Ausspähen von Daten in öffentlichen WLAN-Netzen deutlich erschwert.

Versendet Moritz nun eine Mail mit dem Account von Max, wird dem Empfänger neben der Mail-Adresse von Max angezeigt, dass Moritz diese Mail verfasst hat. Das Feature richtet sich wohl vor allem an Familien aber auch an Nutzer, die für ein Projekt eine gemeinsame Mail-Adresse erstellt haben und man sich nicht ständig neu einloggen möchte.