Google testet regelmäßig bis zu 200 Experimente an der Suche weltweit. Viele Tests werden gar nicht entdeckt, da die zufällig ausgewählten Nutzer sich vielleicht gar nicht für Google interessieren, wie es viele von uns tun. Das Blog Google OS hat nun einige Screenshots veröffentlicht, die zeigen was Google derzeit testet und vermutlich nur sehr wenige Nutzer sehen: Ein neue Design für den Headerbereich und die Linkbar.
Die Links sind nicht mehr unterstrichen. Beim Überfahren (?hovern?) wird der Hintergrund eingefärbt. Über dem Link gibt es einen farbigen Balken. Die Einstellungen sind ? wie bereits jetzt ? über ein Menü zu erreichen. Neu ist aber, dass es einen Icon anstelle von Text gibt.
Hier findet ihr die Screenshots:
Solltet ihr das Experiment sehen, wäre es schön, wenn Ihr uns Euer PREF-Cookie über das Kontaktformular schicken würdet.
Uns wurden zwei Cookies geschickt. Bei unseren Tests hat es mit beiden funktioniert, allerdings nicht immer gleich beim erste Mal. Es kann helfen das vorhandene PREF-Cookie zu löschen. Ruft zum installieren Google.com auf und kopiert das JavaScript in die Adresszeile. Drückt danach auf Enter.
Wie die Los Angeles Times gestern berichtet, stehen die Verhandlungen zwischen Google und verschiedenen Plattenfirmen kurz vor dem Abschluss. Lediglich einige Detailfragen müssen noch geklärt werden.
Weitere heißt es, dass die Plattenfirmen Google förmlich den roten Teppich ausgerollt haben. Apple beherrscht mit iTunes rund 80% des Marktes und kann so auch mehr oder weniger Preise diktieren. Mit Google Music, das noch vor Weihnachten starten soll, hoffen die Musikkonzerne Apples Marktanteil zu verkleinern. Bietet Google Musik günstiger an, als Apple wird sich auch Apple Gedanken über Preisanpassungen machen müssen. Langfristig profitiert dann der Verbraucher.
Wie bereits berichtet, soll die Musik dann problemlos mit Android angehört werden können. Aber auch der Download über den Browser am PC sei möglich. Android ist derzeit auf dem besten Weg Apples iPhone von der Stückzahl demnächst zu überholen, so verschiedene Marktforscher.
Derzeit müsse noch geklärt werden, ob Google Musik im werbefinanzierten Stream anbieten darf, ob man Musik im Abo kaufen kann oder ob es wie bei iTunes Einzelverkäufe geben wird.
In Texas ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Google. dem Konzern wird vorgeworfen die Ergebnisse manipuliert zu haben. Einige Firmen hatten sich beschwert, dass sie zu weit unten gelistet werden. Google widerspricht diesen Vorwürfen.
Hinter der Beschwerde vermutet Google Microsoft, da an zwei Firmen, die sich beschwert haben Microsoft beteiligt ist. Weitere Details zu Sache gibt es im Public Policy Blog auf Englisch. Auch in Deutschland hat Microsoft über seine Tochter Ciao Beschwerde bei Kartellamt eingereicht. Google weist die Vorwürfe zurück. Die Reihenfolge der Ergebnisse lege man durch verschiedene Faktoren fest.
Dieses Jahr findet wieder in München ein Google Developer Day statt. Google hat nun bekannt gegeben, dass man mit der TU München kooperieren werden. Auf dem Entwicklertag gibt es nich nur Vorträge von Google sondern auch einige der Technischen Universität.
Google hat die Anzahl der Plätze von 500 auf 1.000 verdoppelt. Alle Details zu den Sessions gibt es auf der Webseite von Google. Die zentralen Themen sind diese:
Android: Sessions über Android Performance, UX und Best Practices zum Bau von Apps, sowie Deep Dive in das neue Feature “Cloud to Device Messaging (C2DM)”.
Chrome & HTML5: Apps für den Google Chrome Web Store bauen, relevante Aspekte von HTML5, Google Chrome Developer Tools and Native Client, Integration von Authentifizierungstools in die Google APIs und Produkte.
Cloud Platform: Vorträge über App Engine, App Engine for Business, VMware integration, GWT, Google Storage für Entwickler, BigQuery und Prediction API.
Die Anmeldung für den Developer Day 2010 ist ab dem 22. September möglich. Er findet am 9. November in München statt.
Google hat heute sein Logo mal wieder verändert. Mit dem Doodle feiert Google die Entdeckung der sphärischen Moleküle Fullerene vor 25 Jahren. Diese werden auch Buckyballs bezeichnet.
Für die Animation setzt Google hier nicht auf Flash, animiertes gifs oder ähnliches, sondern css und JavaScript. Den "Ball" kann man mit der Maus in jede beliebige Richtung drehen.
Was sind Fullerene bzw. Buckyballs? "Als Fullerene (Einzahl: Fulleren) werden sphärische Moleküle aus Kohlenstoffatomen (mit hoher Symmetrie, z. B. Ih-Symmetrie für C60) bezeichnet, welche weitere Modifikationen des chemischen Elements Kohlenstoff (neben Diamant, Graphit und Kohlenstoffnanoröhren) darstellen. Die erste Veröffentlichung zu Fullerenen erfolgte bereits im Jahr 1970 von dem japanischen Chemiker Eiji Osawa, der ihre Existenz theoretisch vorhersagte und berechnete. Diese und folgende seiner Publikationen veröffentlichte er in japanischer Sprache, weswegen erst die 15 Jahre später am 14. November 1985 in der Zeitschrift Nature erschienene Publikation der Forscher Robert F. Curl jr. (USA), Sir Harold W. Kroto (England) und Richard E. Smalley (USA) weltweite Aufmerksamkeit erlangte. Diese erhielten dafür im Jahr 1996 den Nobelpreis für Chemie, während Osawa unberücksichtigt blieb." (Wikipedia)
YouTube hat für einige Nutzer seit dem gestrigen Tage ein neues Feature aufgeschalten, mit dem man direkt über dem Video Videoinfos, das Thumbnail und andere Optionen bearbeiten kann. Auch gibt es dazu bereits ein Hilfeartikel sowie ein Video.
Bisher war es so, dass man für die Video-Optionen seiner eigenen Videos auf die Bearbeiten-Seite geschickt wurde. Dadurch hat man oftmals den Kontext verloren und konnte sich nicht vorstellen, wie am Ende die Videoseite aussieht. Soll sich das nun ändern, hat man einfach Inline-Bearbeitung eingefügt: Direkt über dem Video gibt man die Infos an - passend im neuen YouTube-Design.
Hier das Video dazu (Englisch):
Auch auf den Hilfeseiten von YouTube finden sich Hinweise dazu. Zunächst ist die Toolbar unscheinbar, wenn man aber auf die verschiedenen Optionen klickt, öffnen sich entsprechende Menüs. Neu ist bei "Videodetail bearbeiten", dass man direkt Optionen hat ohne extra zwischengeschalteter Seite.
Live sieht das ganze etwa so oder so wiebei Pascal aus. Was meint ihr dazu? Verbesserung oder nicht?
Google hat heute neue und einfachere Datenschutzbestimmungen angekündigt. Durch die Änderungen sollen sie verständlicher und transparenter werden. Änderungen an den bisherigen Regeln gibt es nicht und Google behält seine Datenschutzpraxis bei. Die neue Bestimmungen treten am 3. Oktober in Kraft.
Hierfür macht Google zwei grundlegenden Änderungen: - Die meisten Produkte und Services unterliegen den allgemeinen Google-Datenschutzbestimmungen. Einige Produkte verfügen aber zusätzlich zu den allgemeinen noch individuelle Datenschutzbestimmungen. Da es hierbei viele Wiederholungen gibt, löscht Google insgesamt 12 produktspezifischen Bestimmungen. Hierdurch will Google auch zeigen, wie einige Produkte verknüpft sind. Beispielweise werden Kontakte in Google Mail, Google Talk, Calendar und Docs verwendet. Durch die neuen Bestimmungen ist dies besser erklärt. - Google aktualisiert zudem die allgemeinen Google-Datenschutzbestimmungen, um sie benutzerfreundlicher zu gestalten. Im Speziellen entfernt man Wiederholungen und aktualisiert Teile der Rechtssprache, um sie den Nutzern verständlicher zu machen.
Die neuen Bestimmungen sind ab sofort - auch auf Deutsch hier einsehbar. Google hat zudem ein FAQ veröffentlicht, das auf die Änderungen zugeschnitten ist. Hier gibt es eine Übersicht an verschiedenen Tools zum Datenschutz bei Google. Angefangen vom Google Dashboard, über den Anzeigenmanager bis hin zur verschlüsselten Suche.
Google Wave wird eingestellt. Noch bis Ende diesen Jahres laufen die Wave-Server bei Google, dann ist Schluss. Doch damit in Zukunft Wave nicht so einfach vergessen wird, hat Google ein Bundle zusammen geschnürt, welches den Server sowie die Web-Oberfläche beinhaltet und zudem noch viele Funktionen von Google Wave hat.
Wave wird eingestellt. Diese Meldung konnten wir vor einen Monat aufnehmen als Botschaft an die Community, selbst etwas aus dem komplexen Quellcode des Wave-Protokolls zu stricken. Mit dazu hat man angekündigt, anderen Produkten Wave-Technologien schenken zu wollen, auch am 31. August wurde das erneut von Google bestätigt.
Doch wie geht es jetzt weiter? Sicher hat nicht jeder die Zeit oder die Fähigkeit, sich eben mal einen Wave-Server inklusive Client zu basteln und so stellt Google nun eine All-in-One-Lösung "Wave in a Box" vor. Wave in a Box soll genau das machen, was wave.google.com bereits tut. Dazu werden alle nötigen Hilfsmittel und sogar Import-Werkzeuge von wave.google.com gegeben, die dann Daten von den Google-Servern importieren können.
Der komplette Inhalt des "Wave in a Box"-Projektes:
ein Server und ein Web-Client, welches Echtzeitkommunikation ermöglicht - mit den selben Strukturen, wie sie auch im Google Wave-System verwendet werden
ein schnelles, voll ausgestattetes Wave-Panel im Web-Client mit Unterstützung für threaded Konsersationen
ein persistenter Wave-Speicher und eine Such-Implementation für den Server (basierend auf MongoDB)
neuartige Client-zu-Server-Protokolle
Gadget-, Robot- und Data-API-Support
Unterstützung für den Import von Wave-Daten aus wave.google.com
die Fähigkeit, auf andere "Wave in a Box"-Instanzen zuzugreifen, mit einigen zusätzlichen Konfigurationsaufwand
Das Projekt wird nicht das komplette Funktions-Spektrum der ursprünglichen Google Wave-Application haben, dennoch können mit der In-A-Box-Lösung Unternehmen und Entwickler Wave auf ihren eigenen Servern laufen lassen. Das gibt allen eine Möglichkeit, Wave und auch Google Wave in Zukunft weiter zu nutzen.
Einer unserer Leser hat gegen die Veröffentlichung seines Hause in Street View widersprochen. Er war so nett und hat alle Schritte aufgezeichnet. Er hat am ersten Tag gegen Street View widersprochen und bekam gestern Post von Google. Hiermit will Google den Missbrauch verhindern. Da es sicherlich einige interessiert, wie es abläuft, haben wir hier die Dokumente veröffentlicht.
Um nicht Mitarbeiter an Facebook zu verlieren, greift Google inzwischen teilweise tief in die Tasche. Einem Googler wurden vor dem Wechseln ein Bonus von einer halben Million Dollar geboten, außerdem wurde ihm angeboten sein Gehalt von 150.000$ noch einmal deutlich anzuheben.
Satte 15% hat Google ihm geboten. Doch er wechselte trotzdem zu Facebook. 80% der Googler, die von Facebook ein Angebot bekommen haben, sollen laut TechCrunch bei Google geblieben sein, doch einige sind gewechselt. Warum genau ist unklar. Vermutlich hat es aber mit dem bevorstehenden Börsengang von Facebook zu tun. Mitarbeiter könnten sich Aktienpakete erhoffen. Der Börsengang soll Facebook angeblich bis zu 100 Milliarden Dollar bringen.
Seit Dezember 2005 gehören Google 5% der AOL-Aktien gekauft. Für insgesamt 1 Milliarde Dollar ist Google an dem Unternehmen beteiligt. Seitdem liefert Google die Suchtechnik für die AOL Suche. Nun wurde der Vertrag um weitere 5 Jahre verlängert und sogar auf weitere Gebiete erweitert.
Für Google ist dies auch ein Erfolg gegen Bing, da auch Microsoft daran interessiert war die AOL Suche mit seiner Technik zu betreiben. Google wird in Zukunft auch für die mobile Suche die Technik zur Verfügung stellen. Auch bei YouTube werde man zusammenarbeiten.
Google liefert AOL aber auch Werbung für die Suche. In Zukunft wird AOL seine Videoinhalte auch auf YouTube anbieten. Mit dem neuen Vertrag hat sich auch die Partnerschaft verbessert, sagte Tim Armstrong (CEO von AOL).
Googles Websuche kann jetzt nach langer Zeit endlich den Grafik-Dateityp SVG indexieren. Dazu kann man etwa den "filetype"-Parameter verwenden, oder man sucht gewöhnlich.
Bisher konnte Google leider noch nicht SVG, das Dateiformat für skalierbare Vektorgrafiken, etwa Logos oder Diagramme. SVG ist ein Dateityp, welcher in XML Informationen über eine Grafik bereit hält. Das ändert sich jetzt - und so kann man SVG über Google finden und natürlich auch in Webseiten einbinden, damit Google dies findet.
Im Webmaster Blog schreibt Google, dass SVG nur in HTML eingebettet gefunden wird. Sollte man das nicht wünschen, ist der übliche Weg via X-Robots-Header-Tag.
Ein Beispiel für eine svg-Suche ist via Parameter "filetype:svg" oder diese Seite, die eine Sitemap im SVG-Format breit hält.
Die Foto-Community Panoramio bekommt neue Upload-Limits. Damit kann der User nun Mega-Fotos direkt von der Kamera hochladen. Zunächst 25 MB darf das Foto groß sein und es kann Dimensionen bis 50 Megapixel haben. Damit wird Panoramio wohl der Foto-Hoster mit der größten erreichbaren Datei- und Bildgröße sein.
Google hat nun seine Benutzer wieder ein Stück vom großen Datenkuchen gegeben, denn ab sofort steht der größere Upload zur Verfügung. Komprimieren wird somit bei den meisten Kameras nicht mehr nötig (sofern JPG). Erste Kreationen mit je 24,9 und 18,9 MB kann man hier sehen:
Von den 2GB Speicher werden ab sofort Bilder, die für Google Earth ausgewählt wurden nicht mehr abgezogen. Dadurch hat man rein theoretisch unbegrenzten Speicher.
Google hat heute die finale Version von Google Chrome 6 für Windows, Linux und Mac freigegeben. Gegenüber Chrome 5 bringt sie einige Neuerungen und Änderungen mit. Vor allem wird das überarbeitete Layout für die Omnibox und das Menü ins Auge stechen. Mit dem Update erweitert Google einige Funktionen.
So kann man nun auch Erweiterungen synchronisieren. Hierbei ist zu beachten, dass nur Extensions unterstützt werden, die entweder aus der Gallery von Google stammen oder eine URL für Updates angegeben haben. Außerdem synchronisiert Chrome nun auch Autofill über mehrere PCs hinweg.
Das Page-Menü ist aus Chrome verschwunden. Alles findet man nun im Schraubenschlüssel. Bei der Omnibox hat Google einige optische Überarbeitungen vorgenommen. So wird nun die Sicherheit der Webseite besser hervorgehoben, beim Suchen der Name der Domain und das Sternchen für das Markieren als Lesezeichen wurde nach rechts verschoben. Dies hatten sich vor zwei Jahren einige gewünscht.
Während der Dev-Phase von Chrome 6 haben wir über das integrierte PDF-Plugin berichtet. Das Plugin stellt PDFs in einer Sandbox dar, was der Sicherheit beiträgt. Google hat das Plugin in Chrome 6 aber wieder deaktiviert. Wer möchte, kann es über about:plugins wieder einschalten. Chrome 7 soll es standardmäßig aktiviert haben.
Chrome 6 unterstützt zudem WebM. Weitere Details zu Neuerung in Chrome 6 findet Ihr im Artikel zur Beta. Die Versionsnummer lautet 6.0.472.53. Damit ist Chrome 6 exakt 2 Jahre nach der ersten Version von Chrome fertig und Google hat seinen Zeitplan (alle 6 Wochen ein Update) eingehalten. Chrome 7 dürfte Mitte Oktober erscheinen. Mit dem Update werden auch Sicherheitslücken geschlossen. Ein Update ist daher empfehlenswert.
Heute vor zwei Jahren hat Google am späten Abend eine erste Betaversion von Google Chrome für Windows veröffentlicht. Zwischen der Version 0.2.149.27 und der jetzigen Entwicklerversion Chrome 7.0.503.1 liegen sechs Hauptversionen, zahlreiche Entwicklerversionen, einige Betas und auch einige Sicherheitsupdates zwischen zwei Hauptversionen. Im Nachfolgenden wollen wir einmal auf die bisherige Entwicklung schauen und einen Blick in die Zukunft von Google Chrome werfen.
Zwischen der ersten öffentlichen Beta-Version und der ersten offiziellen Version 1.0 lagen gerade einmal genau 100 Tage. In dieser Zeit hat Google in Entwicklerversionen Fehler bereinigt und weitere Funktionen hinzugefügt. So wurden die Datenschutzeinstellungen übersichtlicher angeordnet, ein Lesezeichenmanager integriert, eine Rechtschreibkorrektur hinzugefügt und zahlreichen Fehler beseitigt.
Einer der Kritikpunkte an Google Chrome 1.0 war es, dass man die Seite ?Neuer Tab? nicht anpassen kann. Dies wurde mit Chrome 2.0 geändert und man kann Seiten entfernen, die man zwar häufig aufruft, aber nicht unbedingt beim Öffnen eines Tabs sehen möchte. Weiterhin war in Google Chrome 2.0.172.28 neu, dass der Browser über einen Vollbildmodus verfügte und das Mausrad für schnelles Scrolling unterstützte. Chrome 2.0 wurde am 21.05.2009 freigegeben und erschien somit 161 Tage nach Version 1.0.
Am 15.09.2009 folgte mit Google Chrome 3.0.195.27 die dritte Hauptversion. Hier hat Google erneut die ?Neuer Tab?-Seite überarbeitet und zeigt nicht mehr drei mal drei Webseiten an, sondern zwei mal vier. Weiterhin lassen sich die Webseiten per Drag und Drop verschieben, sodass auch eine weniger besuchte Webseite an erster Position stehen kann. Chrome 3 war die erste Version mit nativer Unterstützung von Themes. Bisher war Chrome auf XP standardmäßig blau und auf Windows Vista (Windows 7 gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht für Privatanwender) mit Aero durchsichtig bzw. schwarz wenn Chrome maximiert war. Die Unterstützung für die HTML5-Tags für Videos und Audio rundeten Google Chrome 3 ab.
Die Version 4.0 erschien mit der Nummer 4.0.249.78 am 25. Januar 2010. Anfang Dezember gab Google die ersten offiziellen Betas von Chrome für Linux und Mac frei. Google Chrome 4 brachte neben Extensions, verbessertem HTML5 Support und dem Bestehen des Acid3-Browsertests auch Sync für Lesezeichen mit. Google Chrome überträgt die Lesezeichen optional an Google Docs und lädt diese dann in einem anderen Chrome herunter. Änderungen werden fast in Echtzeit ausgetauscht. Inzwischen hat Google weitere Bereiche für Sync eingerichtet.
Zwei Monate nach der Freigabe von Chrome 4.0 erschien am 17. März Google Chrome 4.1.249.1036. Google hat hier eine Zwischenversion veröffentlicht, die einige der geplanten Features vom Chrome 5 mitbracht. Google Translate wurde integriert und hilft bei der Übersetzung von Webseiten und die Content Settings ermöglichen einen bessern Datenschutz. Man kann mit wenig Aufwand festlegen, welche Webseite auf Plugins zugreifen, Bilder anzeigen, JavaScript ausführen, Cookies setzen und PopUps anzeigen darf. Weiterhin verzichtet Google auf die eindeutige ID in Chrome, die zum Zählen der Installationen gedacht war. Stattdessen setzt Google einen Algorithmus ein, der die Verbreitung recht genau schätzen soll. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sagte dazu: ?Ab Chrome 4.1 kann der Nutzer das Setzen von Cookies genau überwachen und die Identifizierbarkeit des Browsers gegenüber Google durch eine eindeutige ID-Nummer entfällt.?
Die aktuelle stabile Version 5.0 wurde mit der Nummer 5.0.375.55 am 25. Mai 2010 und damit erneut rund zwei Monate nach Chrome 4.1 veröffentlicht. Hier hat Google Chrome-Sync erweitert. Es wird das Theme synchronisiert sowie die Einstellungen abgeglichen. Chrome 5.0 ist die erste finale Version für Linux und Mac und unterstützt alle Funktionen der Windows Version. Flash ist eines der wichtigsten Plugins im Internet und leider sehr anfällig für Sicherheitslücken. Dennoch hat Google beschlossen, es in den Browser zu integrieren. Gibt Adobe ein Update frei, dann veröffentlicht Google wenige Stunden später ein Update von Chrome mit der neuen Version. Das Update ist dank Googles Updater dann viel schneller verteilt. Weiterhin wurde Geolocation in den Browser integriert. Einstellungen hierfür kann man in den Content Settings vornehmen. Eine weitere Neuerung in Chrome 5 war die Integration des Lesezeichenmanager als Tab.
Google Chrome 6.0.472.51 ist die aktuelle Beta-Version für alle drei Platformen. Hier hat Google zahlreiche Änderungen am Interface vorgenommen. Das Page-Menü wurde entfernt und alle Einträge in das Wrench-Menü integriert. Die überarbeitete Omnibox zeigt bei verschlüsselte Seiten deutlicher an, ob sie verschlüsselt ist: Grünes Schloss alles verschlüsselt, weißes Schloss mit x bedeutet, dass einige Daten unverschlüsselt übertragen wurden. Weiterhin erscheint bei eBay zum Beispiel der Name des Zertifikatnehmers. Bei der Suche wird die Webseite blau hervorgehoben. Die Toolbar ist nicht mehr blau, sondern grau. Mit Chrome 5 wurde wie erwähnt der Lesezeichenmanager als Tab integriert. Mit der Version 6 wurde das UI überarbeitet. Sync unterstützt nun auch Extensiones, sowie Autofill. Google Chrome 6 wird nach Opera 10.6 der zweite Browser sein, der in einer finalen Version WebM nativ unterstützt. Weiterhin verfügt Chrome 6 über ein integriertes und sicheres PDF-Plugin von Foxit. Dieses kann man über about:plugins aktivieren.
Hier könnt hier die Entwicklung von Google Chrome in einer Grafik sehen: Erklärung: Der erste Punkt heißt: An diesem Tag ist die erste Version im Dev-Channel erscheinen Der zweite Punkte zeigt das Datum der ersten Beta-Version Der dritte Punkt gibt das Datum der finalen Version hat (stable) Der vierte und letzte Punkt bedeutet das Ende der Chrome Version Ausnahmen: Chrome 1.0 hat nur Stable und Ende Chrome 4.1 hat keine Dev-Version Chrome 5.0 noch keine Ende
Ausblick Wir haben uns ein wenig im Bugtracker von Chromium umgeschaut und einige der kommenden Features herausgesucht. Mit Chrome 7 soll der Nutzer vor nicht mehr aktuellen Plugins gewarnt werden. Das optionale PDF-Plugin soll in dieser Version standardmäßig aktiviert sein. Google Chrome 8 hingegen wird kein Fenster mehr für die Einstellungen haben. Diese werden als Tab wie der Bookmark Manager angezeigt. Sync auf Passwörter erweitert werden. Hier sind weitere Änderungen für Sync angedacht. Noch 2010 wird Google zudem einen Webstore für Chrome starten, wo man Apps für den Browser kaufen kann. Ab welcher Version dies möglich sein wird, ist noch offen.
Viele Funktionen hat Google im Laufe der zwei Jahre überarbeitet. Wir haben uns noch einmal die alten Versionen von Chrome auf den Rechner geladen und zum Vergleich einige Screenshots erstellt. Diese findet hier in dieser Slideshow:
Per Twitter haben wir zu einer nicht repräsentativen Umfrage eingeladen. Insgesamt haben 40 an dieser teilgenommen. An dieser Stelle vielen Dank! Hier die Auswertung:
Betriebssystem: Hier liegt Windows mit 78% deutlich vor Linux mit 18% und Mac mit 5%. Seit welcher Version nutzt du Chrome regelmäßig? Viele nutzen Chrome seit Version 3.0 regelmäßig, aber auch genauso viele seit der Beta Version von Chrome 6. 53% der Befragten nutzen eine Theme.
Die Frage, ob Chrome der Standardbrowser ist, haben 83% mit Ja beantwortet. Die jenigen, die mit einem Nein geantwortet haben, wurden anschließend nach ihrem Standardbrowser gefragt. Hier konnte sich Firefox mit 6 von 7 durchsetzen, einer nutzte Opera.
Die Chrome-als-Standard-Nutzer fragten wir, ob sie auch andere Browser verwendet. 13 nutzen nur Chrome, 20 auch den Firefox, 4 Opera und jeweils zwei auch den Internet Explorer bzw. Safari. Hier war Mehrfachnennung möglich.
Wie viele Erweiterungen nutzt du?
Die Mehrheit der befragten Leser verwendet die stabilen Versionen von Google Chrome. Fünf von den 40 nutzen die Beta, 14 sind Entwickler (Dev) und zwei verwendet die Canary Builds.
In seinen zwei Jahren erfreut sich Google Chrome immer wachsender Beliebtheit und hat in den Statistiken inzwischen auch Apples Safari überholt. Chrome liegt auf dem dritten Platz nach dem Internet Explorer und Firefox. Aktuell hat Chrome wohl einen Marktanteil 9,8%.
Ein bisschen weniger als die Hälfte der GWB Leser setzt auf dem Firefox, Chrome liegt mit fast 23% Marktanteil auf Platz 2. Der Internet Explorer kommt auf 17%, gefolgt vom Safari (5%) und Opera mit 3,5%. Vorhersage für den dritten Geburtstag von Chrome: Chrome hat die Versionsnummer 15 überschritten ;)
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