Chrome

Bereits vor einiger Zeit hat Panayiotis Mavrommatis einige Statistiken zu Updates von Plugins in Google Chrome veröffentlicht. Er ist der Entwickler der Chrome-Extension Secbrowsing und arbeitet für Google. Er hat eine Präsentation eines Kollegen aufgearbeitet.

Folgende Plugins hatten die Nutzer von Google Chrome 4.1 installiert:
- Flash 97%
- Adobe Reader 86%
- Java 66% (nur 14% hatten alle Updates installiert)
- Windows Media Player 53%
- Silverlight 49%
- Quicktime 39%

Gerade die ersten drei sind sehr anfällig für Sicherheitslücken und sollten deswegen immer aktuell gehalten werden. Der Googler Ian Fette gibt noch einige weitere Tipps:
-Er empfiehlt die meistens Plugins zu deaktivieren, da diese unter Umständen ein Sicherheitsproblem darstellen. Über die Content Settings kann man sie für einzelne Seiten dennoch erlauben.
-Webseiten können es verlangen, dass eine alte Java-Version installiert werden muss, was "neue" Sicherheitslücken im System schaft. Da man Java nicht in eine Sandbox packen könne, reiche ein Exploit aus, der auf allen System arbeitet. Nur 14% hatten alle Updates installiert.
-Alle Browserhersteller arbeiten an zusätzlichen Schutzsystemen für Plugins, wie Sandboxing, Warnungen und auto-update.
-Die Safe Browsing API von Google umfasst in der Regel immer circa eine halbe Million Webseiten, die den Besuchern schaden könnten. Sie warnt Nutzer von Chrome, Safari und Firefox.
-Was ich erschreckend finde: 50% der Nutzer, die in Chrome eine solche Warnung gezeigt bekommen, ignorieren diese und greifen dennoch auf die Seite zu, auch wenn Google sich sehr sicher ist, dass hier Malware verbreitet wird.

Diese Schutzsysteme wird Google schaffen bzw. hat sie schon integriert:
-Integriertes Flash-Plugin (Chrome 5+)
-Einfacher PDF-Viewer mit Sandbox (in Chrome 6 Dev) 
-Warnung auf about:plugins wenn ein Update zur Verfügung steht (in Chrome 6 Dev)
-Warnung, wenn ein selten genutztes Plugin ausgeführt werden soll
-Ausführung von veralteten Plugins wird unterbunden
-eine "next generation plug-in API"

Zum Testen, ob auf seinem System alle Plugin Updates installiert sind, kann man diese Erweiterung nutzen. Sie zeigt einen Icon in der Adressleiste an, wenn ein Update zur Verfügung steht.
Maps Earth

Google hat bei einem deutschen Hersteller von zivilen Drohnen einige Geräte geordert. Ein entsprechender Prototyp ist bereits auf dem Weg in die Google-Zentrale. Der Hersteller microdrones ist auch sehr offen gegenüber der Presse und sieht sich zuversichtlich, dass der Deal klappt. 

Bald könnte es neues, hochauflösendes Kartenmaterial für die Kartendienste von Google Maps und Google Earth geben. Wie das Magazin 'Wirtschaftswoche' berichtet, gäbe es zwischen dem Hersteller von Drohnen, 'Minidrones' und Google Verhandlungen. Auch eine erste Drohne wurde nach Kalifornien, in die Google-Zentrale gesendet, damit die Googler sich das Fluogbjekt genauer anschauen können. Dazu microdrones-CEO Sven Juerss: "Wir haben gute Chancen, mit Google dauerhaft ins Geschäft zu kommen", "die Drohnen sind bestens geeignet, um aktuellere Aufnahmen für den Kartendienst Google Earth zu liefern". Die Drohnen sollen bis zu 80 km pro Stunde an Geschwindigkeit erreichen und sind damit effizienter als bisherige Systeme.



Währenddessen schlagen Datenschützer noch mehr Alarm als bei Street View zuvor. So der Datenschutzbeauftragte Ulrich Lepper gegenüber wiwo: "Die Probleme könnten noch tiefgreifender sein als bei Google Street View", so könnten etwa Luftbilder und Live-Bilder von Gärten, Privatbereichen und Wohnungen gemacht werden. Außerdem sieht er, dass Google die Drohnen mit Wärmebildkameras oder Infrarot ausstatten könnte, sodass selbst im Dunkeln eine Aufnahme für den Konzern kein Problem wäre. Dadurch würden wieder neue Daten anfallen und ein weiterer Bereich der Privatsphäre wird ausgelöscht. Der Chef von microdrones sieht darin kein Problem: "Es war immer schon verboten, mittels Foto und Film in die Privatsphäre einzudringen [...] Unsere Drohnen haben an dieser Rechtslage nichts geändert". Unser Kollege vom Google Blogoscoped sieht in dem Szenario schon eine Kopie des Buch und Filmes '1984', indem auch Drohnen für die gezielte Überwachung eingesetzt wurden.

Nachtrag, 15:05 Uhr:
Google-Sprecher Stefan Keuchel hat gegenüber heise online den Bericht zurückgewiesen. So gibt er an, dass Google keine offenen Geschäftsbeziehungen mit microdrones hat, so Keuchel: ""Wir suchen immer nach Wegen, um unsere Kartendienste zu verbessern. Als Teil dieser Bemühungen erforschen wir viele verschiedene Technologien, aber wir testen oder nutzen diese nicht", dennoch wären mehr Infos derzeit von den Kollegen aus den USA noch nicht verfügbar.

» Wirtschaftswoche
» Webseite von microdrones GmbH
Street View
Informatiker der Universität des US-Bundesstaates Kalifornien haben eine Software entwickelt, die Menschen aus Street View Bildern fast restlos entfernen kann. Mit dieser Software lässt sich einer der Kritikpunkte an Street View aus der Welt schaffen, da so Passanten nicht mehr zu erkennen sind. Unter bestimmten Umständen kann man einzelne Personen trotz verwischtem Gesicht dennoch eindeutig identifizieren.

Die noch namenlose Software erkennt Menschen anhand der Silhouette und ersetzt die Person dann mit Bildern aus der Umgebung. Hierfür werden andere Aufnahmen aus Street View genutzt. Zum Einsatz kommen dann Ausschnitte aus dem nächsten Bild. Derzeit kommt das Programm nur mit einzelnen Personen zurecht, Personengruppen sollen aber folgen.

Vorher - Nachher

Wie eigentlich jeder automatische Prozess gibt es auch hier einige Fehler. So kommt es vor, dass Hunde angeleint alleine Gassigehen, Schuhe einfach auf der Straße stehen oder „Geister“ durch die Gegend laufen.

Die Identifizierbarkeit von Personen sei ausgeschlossen, schreiben die beiden Entwickler.

[via]
YouTube
Mit „Life in a Day“ haben YouTube und die weltweit bekannten Filmemacher Ridley Scott und Kevin Macdonald die globale Netz-Gemeinschaft aufgefordert, sich an einem einzigartigen Filmprojekt zu beteiligen: dem ersten von Nutzern gedrehten Dokumentarfilm in Spielfilmlänge. Menschen aus 197 Ländern haben ihren Tag und ihre Erlebnisse am 24. Juli mit der Kamera festgehalten.

Insgesamt wurden 80.000 Beiträge in 45 Sprachen auf YouTube hochgeladen. Anfang September können die YouTube-Nutzer auf diesem Kanal die Videoeinreichungen in einer Galerie sehen. Die endgültige Fassung in Spielfilmlänge wird zur Weltpremiere beim Sundance Film Festival im Januar 2011 fertig sein und gleichzeitig auf YouTube für alle Nutzer weltweit bereitgestellt.

Über 4.600 Stunden Videomaterial haben Internetnutzer für „Life in a Day“ hochgeladen. Darunter Filme aus Regionen in Südafrika, dem Nahen Osten und Afrika – möglich gemacht haben das viele teilnehmende Organisationen. Unter anderem verteilte „Scott Free Productions“ zusammen mit der Firma „Against All Odds“ 500 Kameras in entlegenen Teilen der Welt, um sicherzustellen, dass der Film so umfassend und repräsentativ wie möglich wird. Auch Teilnehmer des ersten ostafrikanischen Theaterlabors des Sundance Institute in Kenia haben eigenes Material hochgeladen. Einzelpersonen, deren Beiträge im fertigen Film erscheinen, werden als Co-Regisseure genannt. 20 von ihnen werden 2011 zur Weltpremiere des Films beim Sundance Film Festival fliegen.

Produzent Ridley Scott („Robin Hood“, „Gladiator“, „Black Hawk Down“) über die Resultate: „Ich bin vom bisherigen Erfolg des Projekts ‚Life in a Day’ begeistert. Die überwältigende Anzahl der Beiträge ist unglaublich und übertrifft unsere Erwartungen bei Weitem. Ich bin fasziniert von der Art der Videos, die die Menschen hochgeladen haben und gespannt auf den Film, der aus diesem innovativen Projektabenteuer entstehen wird.“

Seit seinem Start am 7. Juli wurde der YouTube-Kanal von „Life in a Day“ bereits 18,7 Millionen Mal aufgerufen – von Besuchern aus 220 Ländern. Nun geht das Projekt in die nächste Phase. Regisseur Kevin Macdonald („State of Play – Stand der Dinge“, “Der letzte König von Schottland“, „Sturz ins Leere“) sichtet und schneidet ab sofort die Beiträge mit einem 20-köpfigen Team.

Macdonald sagt über die bevorstehende Aufgabe: „Wir sind begeistert – sowohl von der Qualität der Videos als auch von ihrer Quantität. Wir stehen nun vor der gewaltigen Aufgabe, Material auszuwählen und eine wunderbare Zusammenstellung der unzähligen Geschichten zu schaffen, die rund um den Erdball aufgenommen wurden. Glücklicherweise bin ich mit einem tollen Team und begabten Mitarbeitern ausgestattet, die viele Sprachen sprechen. Sie helfen mir nun, die Clips zu katalogisieren und interessante Beiträge zu extrahieren. Wir hoffen, dass uns bald eine übersichtlichere Menge Material von 100 Stunden vorliegt, die es wert ist, in die Schnittarbeit auf Filmlänge einbezogen zu werden. Vor uns liegt ein ganzer Berg Arbeit, aber wir sind hoch motiviert, diese Aufgabe zu bewältigen.“

„Life in a Day“ ist eines der Projekte von YouTube, die die Grenzen von Musik, Kunst und Film neu definieren sollen. Das „YouTube Sinfonieorchester“ sowie die kürzlich verkündete Partnerschaft zwischen YouTube und dem Guggenheim Museum für „YouTube Play“ sind Beispiele für die Annäherung von Onlinevideos und traditionellen Künsten. „Life in a Day“ setzt diesen Trend im Bereich des Kinofilms um. Das Technologieunternehmen LG Electronics unterstützt das Projekt im Rahmen seiner langjährigen Werbekampagne „Life’s Good“ und um die Erstellung von hochwertigen Online-Inhalten zu unterstützen.
Google

Der Kläger Brian Reid beklagt, dass er 2002 zu Google kam und knapp zwei Jahre später wegen des Alters von damals 54 Jahren gekündigt wurde. Vorher studierte Reid an der Stanford University und war maßgeblich an der Entwicklung der Suchmaschine AltaVista beteiligt. Google sieht sich aber zuversichtlich, den Fall für sich zu gewinnen.

Laut der Klageschrift habe der 38-jährige Vorgesetzte ihm mit den Worten gekündigt, er wäre zu langsam und seine Ideen zu alt wären, um für Google noch sinnvoll zu sein. Darin sieht sich der Kläger benachteiligt und fühlt sich diskriminiert. Auch Kollegen hätten ihn wegen seines Alters gemobbt - das hatte die erste Instanz nicht beachtet, denn mittlerweile ist er vor dem obersten Gerichtshof in Kalifornien. Diese Instanz wurde eingeräumt, weil die Richter bei der letzten Instanz nicht die Aussagen der Kollegen bei Google beachtet hatten.

Google sieht darin scheinbar kein Problem, so sagt ein Sprecher, dass Google Reid nicht aus Altersgründen entlassen hat, das werden man vor Gericht auch beweisen. 

» WinFuture
Google

Das Nachrichtenmagazin 'New York Times' berichtet heute auf vertrauten Quellen, dass Google sich angeblich schnelles Internet bei Verizon gekauft oder Pläne hat, solches zu kaufen. Google dementiert diese Meldung, jedoch tauchen immer wieder neue Stimmen im Netz auf. Verstößt Google gegen die Netzneutralität? 

So schreibt die New York Times (NYT): Der Deal "erlaubt Verizon, dass bestimmter Online-Inhalt schneller zu den Nutzern zugestellt wird, wenn der Autor des Inhaltes mehr für dieses Privileg bezahlt". 

Diese Geschichte kennen wir bereits: Die Telekom versucht schon eine Weile, ein "Telekom-Paket" durchsetzen, dass einzelne Dienste bevorzugt behandelt, wenn entsprechende Zahlungen stattfinden. Dass nun diese Forderung von der andere Seite kommt, dürfte bei Google nicht verwundern - hier will man sich Vorteile schaffen.

Doch was bedeutet diese Netzneutralität eigentlich?  

Netzneutralität beschreibt die Wikipedia Beispielweise so: "Sie bedeutet, dass Zugangsanbieter (access provider) Datenpakete von und an ihre Kunden unverändert und gleichberechtigt übertragen, unabhängig davon, woher diese stammen oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben", das bedeutet natürlich auch, dass Provider Dienste nicht bevorzugt behandeln dürfen - erst Recht nicht, wenn diese dafür bezahlen möchte. Für die o. g. Zugangsprovider klingt dieses Angebot recht verlockend, schließlich bedeutet das mehr Cash und die Dienste sprechen dem Zugangsprovider positiv zu - gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Dass am Verizon-Deal mit Google etwas dran ist, dementiert Google in diesem Fall. Hier heißt es schlichtweg, dass der Deal komplett erstunken und erlogen ist. Auch Verizon zieht nach und erklärt, dass sie unbestechlich sind... ein übliche Methode, um Journalisten fernzuhalten oder doch die Wahrheit? Normalerweise geht Google nicht auf Gerüchte ein, doch dieses Mal sieht es so aus, als würde jemand wirklich etwas planen.

Carta.info hat sich die Zitate mal etwas genauer ansehen. Demnach kann man nicht ablesen, dass keine Gespräche geführt werden. Außerdem dementiert Google nur, dass sie nicht für Traffic bezahlen möchten, andere Methoden sind weiterhin denkbar. Jedoch ist die Sachlage von Außen aktuell so nicht einschätzbar, sodass man nur Wage behaupten kann, ob überhaupt etwas am Artikel dran ist.

Die New York Times behauptet jedenfalls felsenfest: Wir wissen, dass da etwas läuft! Wir bleiben daran und informieren, wenn es Neuigkeiten zum Thema gibt.
Nexus One

Seit einigen Tagen ist das Nexus One nicht mehr bei Google direkt zu kaufen, auch Vodafone das Handy aus seinem Shop entfernt. Nun bietet Google das Handy für Entwickler an. Diese können es für 529$ kaufen. Google nennt einige Vorteile für Entwickler sich das Nexus One zuzulegen.

Mit dem Nexus One sitzt man quasi direkt an der Quelle von Android und erhält Updates am Betriebssystem früher. Dadurch kann man dann auch schneller seine Apps an die neuen Möglichkeiten der SDK und NDK anpassen kann und auch selbst mit Test ausführen kann. 

Das Nexus One Developer Phone wird auch nach Deutschland verschickt. Derzeit wird es noch mit Android 2.1 ausgeliefert, aber das over-the-air-Update steht direkt nach dem ersten Anschalten zur Verfügung. Ein solches Developer Phone kann man über seinen Android developer account (kostet 25$) bestellen.
Google Google hat heute Schätzung darüber veröffentlicht, wie viele verschiedene Bücher es weltweit gibt. Laut Google bräuchte man 25.972.976 Hände, wenn man diese einzeln zählen möchten. Mithilfe von verschiedenen Quellen hat Google die aktuelle Anzahl auf an verschiedenen Büchern auf fast 130 Millionen geschätzt. Google nennt als exakte Zahl 129.864.880 Werke, logischerweise kommen täglich weitere hinzu. Die Zahl spukte ein Algorithmus aus, der Daten von großen Verlagen, Bibliotheken und Händler mit einbezog. Wie genau die Anzahl ausgerechnet wurde, kann man auf Englisch im Google Books Blog nachlesen.
Android

Googles Chef Eric Schmidt sagte am Rande einer Konferenz, dass pro Tag derzeit 200.000 Smartphones mit Android verkauft werden. Noch vor zwei Monaten waren es lediglich 100.000 pro Tag. Wie lange das Wachstum weitergeht wisse man nicht, aber Schmidt freut es.

Zwar verdient Google keinen Cent beim Verkauf von Android-Geräten, aber Schmidt ist dennoch sehr erfreut darüber, genauso wie über Apples Erfolg mit dem iPhone. Die meisten nutzen Google als Suchmaschine und die Einkünfte, die Google mit der mobilen Suche erwirtschaftet decken die Kosten für alle Services rund um Android und noch einiges mehr.

Schmidt sagte vor wenigen Tagen, dass man mit Android pro Jahr 10 Mrd. Dollar verdienen kann
Slide 

Googles Kompetenzen wachsen weiter in den Social Gaming Markt: Nach einer kleinen Finanzspritze für Zynga Games, soll Google nun einen weiteren Facebook-Gaming-Entwickler für sich beanspruchen: TechCrunch berichtet, dass Google mit 182 Millionen US-Dollar Slide gekauft hat.

Slide bastelt Comic-artige Apps für soziale Netzwerke, wie Facebook, MySpace und auch Orkut. Wohl wichtiger ist für Google die Tatsache, dass sie Facebook-Games machen. Und so kann Google aus guten Ressourcen schöpfen, da Google auf diesem Gebiet noch nicht so bewandert ist. 

Angeblich (laut TechCrunch) würde man dann Google Games aufbauen, allerdings ist auch nicht auszuschließen, dass das neue Soziale Netzwerk "Google Me" ein Games-Portal bekommt. 

Vor Allem werden die Investoren jetzt aufatmen: Nachdem Ex-Paypal-CEO Max Levchin Slide gründete, nahm er einige Investitionen entgegen, aber auch Risikokapital, sodass die Firma oft ihr Geschäftsmodell umstellen musste. Schlussendlich verdient er bei Slide sein Geld mit Online-Gütern, wie eben Social Games. 

via Stereopoly
Chrome

Google hat heute ein weiteres Update im Dev-Channel veröffentlicht. Chrome 6.0.472.22 bringt vermutlich das die neue Benutzeroberfläche mit und dürfte die Grundlage für das bevorstehende stabile Update sein. Google hat vor wenigen Tagen angekündigt, dass man ungefähr alle sechs Wochen ein stable update veröffentlichen will, um so den Releasezyklus effizienter zu gestalten.

Logischerweise hat es wieder die üblichen Bugfixes gegeben. Das wichtigste an dieser Veröffentlichung ist aber das neue UI. Die Icons sind nicht mehr eingerahmt und etwas kleiner geworden. Insgesamt dürfte so der Platz für die Webseiten etwas größer geworden sein. Weiterhin hat Google die Hervorhebungen für verschlüsselte Seiten geändert, gleiches gilt wenn man aus der Omnibox (Adressleiste) auf einer bestimmten Webseite nach etwas sucht. 

Hier der Vergleich zwischen Google Chrome 5.0, einem Build von Chrome 6.0 sowie die aktuelle Dev-Version:
UI in Chrome 5.0, Chrome 6.0.458 und Chrome 6.0.472.22

Das stable Update von Chrome 6.0, welches ungefähr Anfang September erscheinen sollte, wird vermutlich auf dem branch von Google Chrome 6.0.472 veröffentlicht, da es eher unüblich ist, dass Google für ein Dev-Update einiges aus dem trunk in einen alten Zweig portiert. Außerdem hat es für diesen branch inzwischen drei Updates gegeben. Wer das Interface mal testen will, aber nicht auf den Dev-Channel wechseln möchte, kann auch auf Chrome Canary zurückgreifen. Dieser Version trägt die Nummer 6.0.484.0
wave Google Wave wird nun offiziell eingestellt, das hat man eben auf dem Unternehmen-Blog bekannt gegeben. Damit endet nun nach mehr als einem Jahr ein Projekt, welches eigentlich dafür erfunden wurde, um Menschen noch besser und schneller zu verbinden. Dennoch will Google nicht daran weiterarbeiten und überlässt den Code der Community. Es ist eigentlich der konsequenteste Schritt, den Google machen konnte. Nachdem der erhoffte Benutzeransturm nach der Öffnung der Registrierung sowie des Open Sourcings des Codes und der APIs ausblieb, macht Google jetzt ein Statement: Google Wave wird eingestellt. Dennoch mag Google nicht ganz vom Projekt Abschied nehmen, man würde Technologien aus Wave in andere Projekte übernehmen (etwa Drag&Drop, was wir bei Google Mail haben - oder die Kollaboration im neuen Docs), nur als Stand-Alone-Projekt ist Wave zu schwach, so Google. Hier eine kleine Historie: Mai 2009 Es ist Google I/O-Zeit: Auf der wichtigsten Messe für Google wird "eine neue Art der Kommunikation" vorgestellt. Wave, ein Projekt aus dem Nichts, soll die E-Mail, Twitter und restliche Kommunikation ablösen und war bereit, den konservativsten des Netzes, den Wikipedianern, den Rang abzulaufen. Das Publikum ist angetan - doch das hieß noch gar nichts. Juli 2009 Es werden erste Entwickler-Accounts ausgegeben. Auch wurden erste Einladungen akzeptiert. Wave funktioniert noch sehr rudimentär, alles dennoch mit Hand und Fuß, wie für Google üblich. August 2009 Das BSI warnt vor Google Wave und sieht ein Datenschutz-Kriterium. Google kündigt an, nachzubessern.  Auch für Google Apps wurde Wave angekündigt. September 2009 Nun bekommen auch nicht-Entwickler Sandbox-Accounts. Google ist endlich soweit, auch normale Nutzer einzuladen. Weiterhin können nun auch andere Nutzer einladen. Dezember 2009 Wichtiger Zeitpunkt: Google kauft AppJet, die Entwickler von Etherpad. Ein wenig später schmeißen sie Etherpad auf den OpenSource-Friedhof und übernehmen das Etherpad-Team nach einigen Netzprotesten. Es kommen immer mehr Nutzer zu Wave. -- Ab jetzt erfährt Wave einige Updates, die etwa von Etherpad her kommen, dennoch bleibt die Zeit etwas stehen und das Projekt wird mehr und mehr vernachlässigt. -- Mai 2010 Es ist wieder Google I/O-Zeit. Wieder versucht Google, den Wave in die Masse zu bringen, denn vor einem Jahr fand auf der selben Messe die Geburt statt. Trotz der Öffnung der APIs und der perfekten Apps-Integration rührt sich bei den Nutzern nichts. Heute, ein wenig mehr als nach 3 Monaten, wird das Projekt eingestellt. Google hat zwar sein Bestes an dieser Stelle versucht, aber springen scheinbar nicht genügend auf den Zug auf, als dass es sich für die Entwickler lohnt. Wir haben in diesem Jahr über zahlreiche Änderungen berichtet, dennoch war es nicht genug. » Google Blog Nachtrag: Einige Gerüchten zufolge legt Google nun den Fokus auf das soziale Netzwerk "Google Me" (wir berichteten). Damit verbunden würde Google die Entwickler-Ressourcen benötigen und sich stark darauf konzentrieren. Was ebenfalls unwahrscheinlich klingt: Google Wave-Technologien sollen im Google Me zum Einsatz kommen.
Android

Alle 14 Tage veröffentlicht Google Zahlen zur Verbreitung von Android-Versionen. Mit fast 60% Marktanteil ist die Version 2.1, die am häufigsten genutzte, Android 1.5 und 1.6 verlieren immer mehr Marktanteile. FroYo konnte erneut einige Punkte hinzugewinnen, dürfte aber bis Mitte/Ende August deutlicher zulegen.

Google ermittelt die Verbreitung aufgrund von Zugriffen auf den Android-Market. Der Anteil der Android 1.5-Geräte ging um 3,6% zurück, Android 1.6 gab 1,8 Prozentpunkte ab. Android 2.1 steigerte seine Anteile von 55,5% auf 59,7%, Der Anteil von Froyo stieg leicht auf 4,5% (Mitte Juli: 3,3%). Unten findet Ihr wie sich die Marktanteile seit Mai 2010 entwickelt haben.

AdWords Heuer im März hat der Europäische Gerichtshof über die Verwendung von Markennamen für Suchmaschinenmarketing getroffen. Das Urteil erlaubt Unternehmen die Verwendung des Markennamens eines Konkurrenten. Bisher haben die Richtlinien von Google für AdWords dies unterbunden. Nun aktualisiert der Konzern diese für Europa. Sie tritt am 14. September in Kraft. So ist es dann einer Fluggesellschaft erlaubt Anzeigen zuschalten, die bei der Suche nach der Konkurrenz erscheinen. Ein Nutzer sucht zum Beispiel nach einem Flug mit „Müller Flight“, in den Anzeigen erscheint dann aber eine von „Air Meier“. Bisher hätte Müller Flight sich mit einer Beschwerde an Google wenden können. Google musste dann die Nutzung der Marke in AdWords für Dritte unterbinden. Mit dieser Änderung passt Google die Vorgehensweise in Europa an seine Markenrichtlinie in den meisten anderen Ländern der Welt an. In den USA und Kanada können Inserenten schon seit 2004 fremde Markenbegriffe verwenden, Großbritannien und Irland kamen 2008 und vielen andere Länder im Mai 2009 hinzu. Eine vollständige Liste der Länder, mit dieser Richtlinie, können Interessierte in der AdWords-Hilfe einsehen. Dennoch bleibt den Markeninhaber eine Tür für Beschwerden offen. Ist dieser der Auffassung, dass ein anderes Unternehmen durch eine Anzeige die Nutzer verwirrt, kann er sich weiterhin bei Google beschweren. Dies ist der Fall, wenn Anzeigen auf Webseiten führen, die den Eindruck erwecken, dass hier sie dem Markeninhaber gehört und hier Markenprodukte verkauft werden. Die aktualisierte Markenrichtlinie entspricht einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs, der im März über die Verwendung von Markennamen im Suchmaschinenmarketing entschieden hatte. Der Europäische Gerichtshof hat bestätigt, dass es konform mit dem bestehenden Markenrecht ist, wenn unsere Anzeigenkunden auf Keywords bieten dürfen, die den Handelsmarken anderer Unternehmen entsprechen, so Stefan Tweraser, Country Director von Google in Deutschland. „Die jetzt angekündigte Änderung ermöglicht es uns, unsere Richtlinien weltweit zu harmonisieren. Die Nutzer profitieren davon, weil sie mehr für sie relevante Anzeigen finden, wenn sie bei Google suchen. Großbritannien und Irland stellen eine Ausnahme dar, heißt es von Google. Hier werden die Richtlinien für Anzeigentexte derzeit überarbeitet. Ab 14. September können dann einige Werbende in Großbritannien und Irland Handelsmarken der Konkurrenz verwenden. Zu diesen Inserenten gehören Wiederverkäufer, Verkäufer von Bauteilen, Ersatzteilen oder kompatiblen Teilen sowie Informationswebsites. Die Richtlinien für Anzeigentexte bleiben aber unverändert. Sie betrifft nur Keywords. Im Text der Anzeige ist die Nutzung von fremden Marken ohne Genehmigung weiterhin nicht gestattet.
China

Dieses Mal ist sich Google sicher: Es liegt kein technischer Fehler vor. Von Internetnutzern aus China wird berichtet, dass sie seite Dienstag (3. August) keinen Zugang auf eine Google-Seite aus Hongkong haben. Grund der Zensur seien strittige Themen, die auf Google angesprochen werden.

Wie die IT-Times schreibt, sei die Fragen- und Antwortseite für Google China blockiert. Dort wäre ein politisches Thema besprochen wurden, welches für die chinesische Regierung nicht akzeptabel ist. Auch würde man keine Stellungnahme von der chinesischen Regierung erwarten, sodass der Dienst weiter gesperrt bleibt.

Auf der Google-Report-Seite findet man derzeit keine Auflistung für den Dienst. Allerdings ist auch Blogger weiterhin blockiert. 

Der Streit um Google in China geht schon länger. Zunächst hatte die Regierung Google blockiert. Dann zog sich Google zurück und führte fortan aus Hongkong seine Geschäfte fort. Google hat vor kurzem seine Marktlizenz aus China erhalten; vor einigen Tagen kam es zu einem Fauxpas und Google verwechselte einen technischen Fehler mit der Zensur. Mehr zu Google China »