Google TV

Sicher habt ihr schon vom neuesten Clou von Google gehört. Wir haben bereits ausführlich von Google TV berichtet, ein Gerät, welches das Internet und das TV verschmelzen soll. Was bisher bei Set-Top-Boxen spartanisch funktionierte, ist jetzt endlich halbwegs serienreif. Eine Demo zeigt nun, wie der Google TV in Live funktioniert.

Google TV LogoZunächst sollte man erwähnen, dass es bereits ein Logo für Google-TV-Geräte gibt. Es ist in den Google-Farben gehalten, was auch klar sein sollte. Das Design erinnert an ein Raster von Kanälen. Und jetzt haben die Jungs auch einen Twitter-Account, auf dem regelmäßig Informationen fließen. 

Nun kommen wir aber zum Video: In Diesem geht es darum, wie das Benutzerinterface des Google TV funktioniert. Zunächst wird die tolle Integration von Android gezeigt: Der Browser, Youtube, die Suche. Dann kommt die Dish-Integration voll zum Tragen: Im Homescreen sieht man ein Menü: Bookmarks, Apps, und dann der wichtige Punkt Queue, mit dem sich der zweite Teil des eher verwackelten Videos beschäftigt. Die Präsentation geht auf gespeicherte Medien, Video & Audio und auf "Google Queue" ein, ein Verzeichnis für alle Medien, egal ob auf DVD oder auf Festplatte aufgenommen - eingeschlossen ein Podcast-Verzeichnis. 



Die Steuerung erfolgt über die Logitech-Eingabegeräte, also via Tastatur und Maus. Ob eine Spracherkennung geplant ist, ist noch unklar. Die Menüs sind sehr Android-angelehnt, es wird aber eine spezielle Version sein, die abseits vom Hauptzweig entwickelt wird.

_via TechCrunch
Einiges Gerüchten zufolge soll Google derzeit an einem speziell modifiziertem Android-Betriebssystem Namens "Honeycomb" arbeiten, welches genau auf die Bedürfnisse eines Tablet-PCs ausgelegt ist. Diese Gerüchte decken sich etwa mit anderen Gerüchten, dass "Gingerbread" Ende diesen Jahres kommt.Tablets ist ein wachsender Markt in der Mobilfunk-Branche - das hat Apple schnell erkannt und mit dem iPad ein speziellen Handheld herausgebracht: Es hat ein eigenes Betriebssystem bekommen, welches aber grundlegend dann doch auf dem iOS basiert, welches beim iPhone und iPod Touch Anwendung findet.So kann auch Google eigentlich sich nicht vor diesem Markt drücken. Es gab in der Vergangenheit viele Gerüchte, dass es Android-Tablets gibt, aber auch Chrome OS-Tablets. Dass bei den Android-Tablets noch etwas getan werden muss, ist eigentlich auch klar. Zwar sind die Kapazitäten etwa gleich: Multitouch, 3G/4G, Speicherkarte - aber die Display-Größe ist gegenüber dem Smartphone dann doch beträchtlicher. Umso mehr kommt der Ruf, dass "Honeycomb" kommt und für Tablets optimiert ist. Honeycomb steht für Bienenwabe und reiht sich damit in die Süßigkeiten ein, die bisher als Codenamen für Android-Betriebssysteme herhalten mussten. Welche Versionsnummer dieses System letztendlich tragen wird, ist relativ egal - viele spekulieren bei 3.1 oder 3.2 - einige sogar von 4.0. Anhand dieser Versionnummern lässt sich ablesen: Angeblich soll Honeycomb auf Gingerbread (Android 3.0) basieren! Wir tippen jetzt einfach mal 3.5.Mit dem selben Atemzug ist übrigens durchgesickert, dass Gingerbread dann Ende des Jahres kommen soll. Wir sind mal gespannt, ob Google wirklich so schnell ein neues Android veröffentlicht und zwischen Tablets und Smartphones unterscheidet. Dass sich übrigens der Zweig von Android trennen wird, ist nicht gerade unwahrscheinlich._via Mashable!auch lesenswert: __ Stereopoly | Android: Honeycomb wird Nachfolger? __ Chip | Android: Nach Gingerbread kommt Honeycomb
Chrome OSEin Chrome-OS-Tablet soll Ende des Jahres in den Läden stehen - und dass es von Verizon vertrieben wird, wissen wir spätestens seit der Meldung im Mai. Auch vorher kursierten schon Gerüchte um ein mögliches Google Tablet - und auch Adobe arbeitet eng mit Google zusammen - der Unterschied ist aber hier, dass Adobe auf Android setzt, und Verizon auf Chrome OS. Nun wurde bekannt, dass HTC scheinbar ein neues Tablet herstellen möchte - ist das Das Google Tablet?Noch im November soll das neue Verizon-Tablet kommen - und angeblich soll es von HTC hergestellt werden, das will eine informierte Quelle erfahren haben. Demnach sei aber auch schon bekannt, welche Spezifikationen das Gerät haben wird:
  • Mainboard/Platform: Nvidia-Tegra-2
  • Auflösung: 720p
  • Multitouch-Display
  • 2 GB RAM
  • Ab 32 GB Flash-Festplatte (SSD)
  • erweiterbar via Speicherkarte
  • 4G-Netz (UMTS-Nachfolger LTE)
  • Bluetooth/WLAN/GPS
Diese Informationen decken sich auch mit bisherigen Gerüchten, indem auch immer wieder die Rede von NVidia Tegra 2 war. Da Chrome OS doch relativ Speicherlastig ist, sind die 2 GB RAM gut angelegt - insgesamt eine Sache, die tatsächlich stimmen könnte. Dass HTC das Tablet produziert und von Verizon vertrieben wird, ist nicht ungewöhnlich: Schließlich haben die auch bereits das Nexus One unter den Namen "Google Phone" hergestellt._via ComputerBILD, via engadget
Translate

Wieder einmal bohrt Google Translate auf: So berichtet die Seite google.org.cn, dass Google wieder an einem neuen Design testet - welches mehr Möglichkeiten bietet. So werden etwa zufällige Seiten zum Übersetzen vorgeschlagen - oder Anwendungen für Handys, Videos, Chats usw.. 

Im ersten Screenshot sieht man deutlich, dass die Sprach-Auswahl-Boxen jetzt horizontal über der Eingabebox platziert sind. Das hat den Vorteil, dass man mehr Platz hat - etwa für Werbeanzeigen für die integrierte Übersetzung in Chrome - oder Googles Toolbar.

Das neue Benutzerinterface: Beispiele, mehr Übersicht und Werbung

Klickt man nun auf einer der Sprach-Auswahl-Boxen, so erhält man diese Ansicht. Das ist mal etwas anders als bisher - und deutlich übersichtlicher. Was auch auffällt, aber erst im dritten Screenshot: Das Übersetzungsergebnis ist nach rechts gewandert, dort befindet sich auch der Button zum Vorlesen und für die lateinische Ausgabe von Text.

Neues Interface: Statt vertikal jetzt horizontal - volle Ausnutzung des Bildschirms 

Was sonst noch auffällt, sind die neuen Buttons in der Fußzeile. Was vorher der Menüpunkt "Tools" war, muss jetzt nicht großartig erklärt werden: "Google Übersetzung für... Suche, Videos, E-Mail, Telefone, Chats und Business".

Google Translate hatte Ende letzten Jahres eine komplette Renovierung bekommen. So wurde die Live-Ausgabe eingeführt, Translate hatte einen Text-zu-Sprache-Generator bekommen und eine Anzeige für nicht-lateinische Sprachen.

» Google Translate 
_via Google OS
Google 

Google setzt zunehmend auf Systeme, die visuell suchen können. So etwa geschehen vor genau 4 Jahren, als Google neven vision gekauft hatte. Knapp 2 Jahre später gab es auch die Gesichtserkennung für Picasa. Heute wurde dann bekannt, dass Google Riya gekauft hat, ein Unternehmen welches sich auf visuelle Suchen spezialisiert hat.

Riya, die Firma hinter like.com, wurde nun von Google gekauft, das gab man auf der eigenen Homepage bekannt. Like.com steht dafür, die visuelle Suche in Webshops zu bringen. Dabei sucht das System nach ähnlich aussehenden Produkten und stellt diese vor. Laut Angaben dieser Seite sind die auch die ersten, die die visuelle Suche auf den Markt gebracht haben.

2005 hatte Riya bereits eine Software entwickelt, die Gesichter auf Fotos erkennt und diese Personen zuordnen kann. Deshalb planten sie 2006 auch eine eigene Suchmaschine, doch die Finanzierung war nicht abgeklärt und so wurde das Projekt eingestellt und der Fokus auf Like.com gelegt - schließlich lässt sich mit Shopping mehr Geld verdienen. Laut einer US-Amerikanischen Zeitung war diese Software war aber so langsam, dass es einen Tag brauchte, bis 4.000 Fotos durchgearbeitet wurden. Ein Jahr später kaufte Google neven vision und brachte 2008 dann auch die Gesichtserkennung in Picasa - eine Software, die Gesichtserkennung kann - aber viel schneller.

Doch was will Google dann mit Riya? Ganz einfach: Riya als Firma hält einige Patente auf die Bilderkennung und die Entwickler hinter Riya/Like könnten ihr Wissen mit Google teilen. Auch an Like.com ist noch etwas zu holen, schließlich ist das Cross-Matching-System auch für Googles Suche relevant: So könnte Images in Zukunft auch auf einer visuellen Suche basieren.

Übrigens: 2005 gab es schon einmal Gerüchte, dass Riya von Google gekauft würde. Allerdings entschied sich Google schnell für neven vision. GoogleWatchBlog berichtete.

_via Google OS

Street View

Der frühere Vizepräsident des Verfassungsgerichtes Winfried Hassemer sagte gegenüber dem Focus, dass er ein Verbot von Street View durch das Verfassungsgericht für möglich halte. Zwar kann es sein, dass das Gericht das ein oder andere Detail an der Rechtssprechung an moderen Technologie anpasst, aber wenn das Verfassungsgericht bei seiner alten Linie bleibt, könnte ein Verbot vorstellbar sein.

Hassemer will sein Haus noch nicht verpixeln lassen, aber er überlege es sich. Street View schaffe eine neue Art von Öffentlichkeit. Für Hassemer gehöre zur Öffentlichkeit auch das Vergessen. In Street View sind aber Häuser auch noch in Jahren so zu sehen wie am Tag der Aufnahme durch ein Google-Fahrzeug.

Der Ombudsmann für Beschwerden gegen die Schufa und Strafverteidiger kritisiert das qausi-staatliche Auftreten von Google. Wann Google erst um Erlaubnis fragen müsste, wäre das Projekt schon längst gescheitert.

Das Verfassungsgericht hat die heutige informationelle Selbstbestimmung in einem Urteil zur Volkszählung 1983 festgelegt. Explizit wird diese aber nicht im Grundgesetz festgelegt, sondern lässt sich aus dem Artikel 2 Abs. 1 in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 1 ableiten. Versuche den Datenschutz in die Verfassung aufzunehmen sind bisher an der notwendigen Mehrheit gescheitert. 
Web Search

Bereits vor wenigen Tagen viel mir auf, dass die Google Suchergebnisse bei mir im Chrome nicht mehr linksbündig gezeigt werden, sondern zentriert sind. Ich hielt es für einen Bug, da es bereits nach wenigen Minuten wieder weg war. Nun gibt es einen weiteren Blogger, der die Ergebnisse zentriert angezeigt bekommen, aber sogar ein weiteres Feature mehr hat.

Tippt er in das Suchfeld auf der Ergebnisseite etwas ein, dann erscheinen die Resultate für das eingetippte fast in Echtzeit und passen sich bei weiteren Buchstaben für den Suchbegriff weiter an. Das Drücken auf Enter oder auf Search ist nicht mehr nötig. Google liefert auch hier weiterhin Vorschläge zum Suchbegriff über Google Suggest.

Wie die Live-Updates ausschauen sollen, zeigt dieses Video:


Inzwischen kann ich die zentrierten Ergebnisse erneut sehen. Während man häufig Tests von Google über den "PREF"-Cookie auch in anderen Browsern testen kann, funktionierte es bei unseren Versuchen nicht. Wird in den Ergebnissen Werbung rechts neben den Resultaten angezeigt, schaut es einigermaßen ok aus. Fehlt die Werbung allerdings, wirkt es als hätten die Ergebnisse weiterhin einen Drang sich links anzuordnen.

Zentrierte Ergebnisse ohne Werbung (in der Sidebar) zentrierte Ergebnisse mit Werbung (Sidebar)

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