Search

Google hat die Suche wieder einmal optimiert und stellt jetzt auch Suchergebnisse von gleichen Domains auf die Hauptseite. Vorher hatte Google diese Ergebnisse zusammengefasst und einen Link "Weitere Ergebnisse von XYZ" angezeigt.

Das Feature hat man heute beim SearchEngineLand entdeckt, Google OS hat es später auch aufgegriffen. Es geht darum, dass im Beispiel Apple mehrere Ergebnisse auf die Hauptseite bekommen hat. Vorher zeigte Google 2-3 Links zusammengefasst an - und dann dieser weiterführende Link:

Vorher: Einige Suchergebnisse

Jetzt ist es so, dass man direkt alle Ergebnisse aufgelistet bekommt - egal ob sie von einer Domain stammen:

Nachher: Mehrere Suchergebnisse

Wie hier im Beispiel [DSL Wikipedia] erkennt Google jetzt leichter, nach was man sucht. Wenn man also direkt auf Wikipedia sucht, dann ist das Google jetzt klar und bietet einige Seiten mehr an. Google selbst erklärt das heute so: "Wir erkennen jetzt, dass der User wahrscheinlich Interesse an ... [der Seite xyz] ... hat, so ergibt sich auch, dass mehrere Ergebnisse [der Seite] angezeigt wird[...] daher ist es viel wahrscheinlicher, dass man das was man sucht schneller findet. Die letzten Ergebnisse sind von anderen Websites, um die Vielfalt einiger Ergebnisse einzuhalten."

Sites

Ein kleines Update, das mal wieder für große Effekte sorgt, darf heute Googles Homepage-Baukasten Sites erfahren. Neben der Besten Neuerung, dass jetzt auch horizontale Menüs möglich sind, kann man jetzt auch einen Footer hinzufügen, Dokumente direkt mit Docs öffnen lassen und hat einen neuen Bereich, indem man gelöschte Elemente wiederherstellen kann. 

Horizontales Menü

Man fragt sich natürlich immer, warum Google noch nicht früher auf die Idee gekommen ist, dass Benutzer nicht auch immer links eine Navigation haben wollen, sondern etwa oben. Das hat Google jetzt eingebaut. Man erreicht es, indem man auf "Weitere Aktionen" -> "Site verwalten" -> "Site-Layout" -> "Site-Layout ändern". Dabei hat man jetzt 3 neue Optionen: Felder, Tabs oder Links - das kann man später auf "Content bearbeiten" einstellen. Die Farbe lässt sich wie gewohnt über "Farben und Schriftarten" ändern. Neu ist aber dort der Punkt "Horizontale Navigationsleiste". 

Ein Beispiel einer horizontalen Navigation 

Horizontales Menü mit Boxen (Felder) 


Globaler Footer (Fußzeile)

Diesen kann man ab sofort einstellen und - beispielsweise - für ein zweites Menü nutzen. Zu erreichen ist auch dieses Tool unter "Site-Layout ändern" im Site-Manager. Danach lässt sich der Inhalt gewohnt einfach editieren.

Globale Fußzeile

Schneller eingebettete Dokumente öffnen 

Wenn man Dokumente auf seiner Seite eingefügt hat ("Bearbeiten" -> "Einfügen" -> [Dokumenttyp]), kann man diese jetzt auch als Seitenbesucher ganz einfach öffnen. Dazu klickt man unter dem Dokument auf der Seite auf "... öffnen". Die 3 Punkte stehen für den Dateinamen.

Gelöschte Elemente

Oft kennt man das Problem: Man hat eine Seite gelöscht, wollte aber erst etwas Anderes machen oder hat sich verklickt - Früher hieß das: Seite neu erstellen. Google Sites ist aber nicht so und speichert Seiten, Anhänge und alle anderen Inhalte für 30 Tage. Man erreicht den Punkt über das Menü links "Gelöschte Elemente". Sollte man sich dann aber sicher sein, kann man die Elemente auch dauerhaft löschen.

Gelöscht ist nicht gleich verloren. 

» g'docs blog
Google
 
In wenigen Wochen wird ein Kinofilm rund um Mark Zuckerberg (Facebook) in die Kinos kommen. Doch auch über die Google Gründer Page und Brin soll es einen Film geben. Wie Deadline New York berichtet sollen der Produzent John Morris und Groundswell Productions die Recht an "Googled: The End of the World as We Know It" von dem The New Yorker- Kolumnisten Ken Auletta erworben haben.

Die beide Google Gründer haben ihre Firma auf Grundsätze wie "Du kannst Geld verdienen ohne böse zu sein" oder "Du kannst seriös wirken ohne einen Anzug zutragen."  Der Film soll den Zwiespalt zwischen dem Idealismus der Gründer und Google als globales Phänomen zeigen.

"Der Film geht über die zwei jungen Menschen, die mit ihrem Unternehmen die Welt verändert haben, und wie die Welt sie dann geändert hat. Im Zentrum des Films steht ihr wunderbarer Edikt "Don't be evil". Es gibt eine Million Herausforderungen in einem Unternehmen, das so groß und mächtig geworden ist, diesem Motto nachzukommen," wird auf der Webseite Michael London von Groundswell Productions zitiert.

Wann der Film erscheinen soll, ist noch offen.
Webmaster Tools

Viele Webmaster setzen neben Google Analytics auch die Webmaster Tools von Google ein. Für beide ist die Bestätigung der Webseite nötig. Bei Analytics kommt ein Script zum Einsatz, bei den Webmaster Tools muss man entweder ein meta-Tag einfügen, eine html-Datei hochladen oder die DNS anpassen. Doch nun macht Google das etwas einfacher - wenn man sowohl Analytics als auch die Webmaster Tools einsetzen möchte.

Fügt man zu einer Webseite zuerst Analytics hinzu und meldet danach die Webseite bei den Webmaster Tools an, kann man bei der Verifikation auch "Verknüpfung mit Ihrem Google Analytics-Konto durchführen" wählen. Weiter heißt es: "Sie können diese Option verwenden, wenn Ihre Website bereits über einen Tracking-Code von Google Analytics verfügt, der das asynchrone Snippet verwendet. Sie müssen ein Administrator für das Google Analytics-Konto sein."

Wählt man dies aus, dann überprüft Google alle Analytics-Codes, die auf der Webseite gefunden wurden. Ist man von einem der Administrator wird die Webseite in den Webmaster Tools bestätigt. Auf Daten von Analytics wird nicht zugegriffen heißt es. Bei meinen Tests mit zwei unterschiedlichen Accounts und Webseiten funktionierte es mit einer @googlemail.com Adresse nicht. Das andere Konto war bei den Tests eines ohne Google Mail und funktionierte problemlos.

Eine Zeitersparnis ist das, wenn Google den Analytics Code erkennt und so die Webseite in den Tools bestätigt. Um eine Webseite erfolgreich zu bestätigen ist der asynchrone Code von Analytics nötig. Wird der Code von Google bestätigt, ist das Einfügen des Meta-Tags, der Upload einer Datei oder die Änderung der DNS nicht nötig. 
Videochat

Nun können auch Linux-User mit Google Mail per Audio und Video chatten. Bisher war dies nur für Windows und Mac gegeben.

Wer ein Debian- oder Ähnliches Betriebssystem hat, musste bisher auf den Google Talk Audio- und Videochat verzichten. Google hat jetzt endlich ein Paket veröffentlicht, damit dies möglich ist.

Google-Talk Plugin: Installation (Screen: GoogleOS)

Unter Google Mail.com/videochat kann man sich ab sofort das neue Plugin herunterladen. Es ist ein normales .deb-Paket für Ubuntu, Debian und co. - Das RPM-Paket (Suse und andere Linux) folgt demnächst. Wer Probleme mit der Seite hat, kann auch diesen Links (i386 und 64 Bit) verwenden.
Chrome

Google hat als stable update die Chrome-Version 5.0.375.127 veröffentlicht. Sie schließt neben Sicherheitslücken in Chromium, der Grundlage von Chrome, auch einige Lücken von externen Komponenten sowie ein Workaround für eine Lücke in Windows. Für die Entdecker lässt Google insgesamt 10.011 Dollar springen.

Diese Lücken wurden behoben:
  • [$1337] [45400] Critical Memory corruption with file dialog. Credit to Sergey Glazunov.
  • [$500] [49596] High Memory corruption with SVGs. Credit to wushi of team509.
  • [$500] [49628] High Bad cast with text editing. Credit to wushi of team509.
  • [$1000] [49964] High Possible address bar spoofing with history bug. Credit to Mike Taylor.
  • [$2000] [50515] [51835] High Memory corruption in MIME type handling. Credit to Sergey Glazunov.
  • [$1337] [50553] Critical Crash on shutdown due to notifications bug. Credit to Sergey Glazunov.
  • [51146] Medium Stop omnibox autosuggest if the user might be about to type a password. Credit to Robert Hansen.
  • [$1000] [51654] High Memory corruption with Ruby support. Credit to kuzzcc.
  • [$1000] [51670] High Memory corruption with Geolocation support. Credit to kuzzcc.
Wie immer wird das Update automatisch installiert. Die Details zu den Lücken hält Google zur Sicherheit unter Verschluss bis viele Nutzer das Update installiert haben.
Chrome Web Store
Google hat gestern Abend die Testphase für den Chrome Web Store gestartet. Ab sofort können Entwickler ihre Apps hochladen, das Zahlungssystem testen und die Infrastruktur zur Authentifizierung von Nutzern auf die Probe stellen.

Für normale Nutzer steht der Store noch nicht zur Verfügung. Auch Entwickler können nur ihre eigenen Anwendungen herunterladen und testen. Google will den Web Store zur Anlaufstelle für Apps, Extensions und Themes für Chrome machen. Entwickler können neben kostenlosen Programmen auch kostenpflichtige hochladen. Google verlangt hier 5% + 30 Cent für die Transaktion. Zum Vergleich Apple behält 30% des Kaufpreises ein. 



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