Chrome Extensions

Google hat heute eine Änderung für die Extension Galerie für Chrome angekündigt. Ab heute müssen neue Entwickler einmalig eine Gebühr für die Nutzung bezahlen. Diese beträgt 5 Dollar. In der Galerie gibt es derzeit rund 6000 Erweiterungen mit insgesamt 10 Millionen Downloads pro Monat. Mit einer anderen Änderung macht Google die Erweiterungen sicherer.

Mit beiden Änderungen will Google die Erweiterungen sicherer machen. Die Gebühr, die neue Entwickler zahlen müssen, beträgt 5 Dollar und ist bei der Anmeldung fällig. Ohne diese kann man die Erweiterung nicht über Google anbieten. Hat man eine Erweiterung vor heute 11am PST eingestellt, bleibt man von der Gebühr verschont.

Die zweite und vor allem für Nutzer besser sichtbare Änderung ist die Verifikation von Domains. Entwickler können anzeigen lassen, welche Domain ihnen gehört. Nutzer können so erkennen, dass es sich bei der Erweiterung wirklich um eine Original-Extension handelt. Hierbei wird auf die bestätigten Domains aus den Webmaster Tools zurückgegriffen.

Wie es ausschaut könnt hier zum Beispiel bei unserer Erweiterung sehen :)
YouTubeDie YouTube-Seiten konnte man bisher nur direkt über den Link aufrufen, wenn man ihn wusste. So konnte man Filme und Shows nur via /movies oder /shows ansteuern - ebenso bei der Musik-Seite. Das ändert jetzt YouTube und fügt eine neue Navigation ein, verbessert das Design und sorgt für Klarheit. Es gibt auch ein neues Feature: Die YouTube Charts.Neue NavigationYouTube-Seiten gibt es viele. So wurde etwa die Musik-Suche gestartet, man hat Trailer, Filme und Shows und natürlich Videos ansich. Bisher alles eigenständige Seiten, rückt YouTube diese jetzt endlich in das Spotlight. In der neuen Navi sieht man auch direkt, worum es geht: Neue YouTube-NaviDas schöne daran ist: Man wird nicht durch Buzzwords, wie "Kanäle" oder "Community" verwirrt, sondern kann direkt loslegen - quasi eine Kategorie für die Kategorien - die sind übrigens nach oben rechts gewandert und haben ein schicken Pfeil bekommen. Derzeit ist dieser aber ohne Funktion, klickt man drauf kommt man auf die "Videos"-Seite, wo man alle Kategorien als Übersicht sieht.Neues Seiten-DesignDie Übersicht kann man auch bei den neuen Seiten erhalten: Videos bleibt gewohnt aufgeräumt, bei YouTube Music gesellt sich jetzt eine Sidebar hinzu, die einem Events aufzeigt - so verpasst man nie mehr das Lieblingskonzert. Dazu verwendet YouTube den Dienst songkick. Schade ist, dass die Veranstaltungen bei der Kategorie-Ansicht ausgeblendet werden. Eine Ortsbestimmung (siehe YouTube-Profil) nach Kilometern wäre auch nicht schlecht.YouTube Shows: Sehen, wann was hinzugefügt wurde YouTube Music: VeranstaltungstippsAuch bei Shows, Filmen und Trailern hat YouTube begriffen: Organisation ist Alles. In der Sidebar finden sich daher alle Videos nach Datum geordnet (etwa "zuletzt hinzugefügt" oder "Neueste Folgen -> Gestern").Neu bei YouTube: ChartsDer virtuelle Vergleich geht in die nächste Runde. Dieses Mal messen sich die YouTubler in drei Disziplinen - jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und überhaupt insgesamt. Damit stellt YouTube erstmals online, was Google Video schon ewig kennt und eröffnet damit den 'Schwanzvergleich' (zwinker) für Nutzer und dessen Videos.YouTube ChartsDie neue Seite unterscheidet zwischen den Modi: - Meist gesehen - Meist abonniert - Am meisten gemocht... in den Zeitabständen: - Heute (Tag) - Diese Woche - Dieser Monat - InsgesamtDas ist ganz praktisch, oder wusstet ihr etwa, dass DieAussenseiter auf Platz 1 und coldmirror Platz 2 der Abos, der Kurzfilm "Gametime" diesen Monat am meisten gemocht wurde und der peinliche BBC-Wettermann heute am meisten gesehen wurde?Zu erreichen ist die Seite unter YouTube.com/Charts und Feedback (bitte in Englisch) in dieses Thema schreiben.
Street View

Google hat die Frist für Widersprüche gegen Street View um vier Wochen verlängert, damit geht Google auf Forderungen der Politik ein. Das Tool steht für die 20 Städte, die noch 2010 veröffentlicht werden, bis Mitte Oktober zur Verfügung. Der zuständige Datenschutzbeauftragte Caspar findet die Verlängerung sehr erfreulich.

Google hat dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit heute zudem bestätigt:
  • dass die Daten, die Google im Zusammenhang mit den Anträgen auf Unkenntlichmachung von Gebäuden bzw. Grundstücken im geplanten Dienst Street View übermittelt werden, sicher verwahrt werden.
  • dass die Daten ausschließlich zu dem Zweck verwendet werden, den jeweiligen Antrag zu bearbeiten.
  • dass nach abschließender Bearbeitung der Anträge eine Verwendung der Daten nur zu dem Zweck der Dokumentation der ordnungsgemäßen Bearbeitung erfolgt.
  • dass die Daten – wie mit deutschen Datenschutzbehörden im Vorfeld abgestimmt – im Rahmen der gesetzlichen Verjährung etwaiger Ansprüche gelöscht werden.
  • dass sich der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit von der ordnungsgemäßen Bearbeitung der Anträge selbst vor Ort überzeugen kann.
Peter Fleischer, Globaler Datenschutzbeauftragter von Google: "Durch die konstruktive Diskussion mit Prof. Dr. Caspar, seiner Behörde und den deutschen Datenschutzbeauftragten konnten wir die Balance zwischen einem zusätzlichen Schutz an Privatsphäre für die deutschen Bürger auf der einen und dem Bereitstellen eines innovativen Dienstes für Nutzer auf der anderen Seite, finden. Um den Nutzern darüber hinaus genug Zeit zu geben, einen Antrag auf Unkenntlichmachung von Häusern und Wohnungen bei uns einzureichen, haben wir beschlossen, für die Bewohner der 20 größten Städte die Frist auf acht Wochen und somit bis zum 15. Oktober zu verdoppeln."

Prof. Johannes Caspar: "Google hat mir bestätigt, dass mit den Daten der Widersprechenden sorgsam umgegangen wird und sie nicht länger als nötig aufbewahrt werden. Hierzu erwarten wir noch die Beantwortung eines Fragenkatalogs. Dass es nach Gesprächen mit Google gelungen ist, die Widerspruchsfrist für die Bürgerinnen und Bürger um 4 Wochen zu verlängern, finde ich sehr erfreulich."

Die Maßnahmen, die Google für Deutschland ergreift, gehen über den Datenschutz in anderen Ländern weit hinaus. 

Für andere Städte in Deutschland steht das Tool auch noch nach dem 15. Oktober zur Verfügung. Der Text auf google.de/streetview wurde noch nicht aktualisiert.
Picasa Web Analytics

Seit Juli 2009 bietet Google eine sehr einfache Statistik unter den Fotos bei Picasa Web an. Lediglich die Anzahl an views des Bildes wird gezeigt. Nun ermöglicht es Google seinen Analyse-Dienst Analytics in Picasa Web einzubinden. Bereits vor einigen Jahren hat Google Docs so eine Funktion für öffentliche Dokumente bekommen.
 
Hierfür muss man in den Einstellungen von Picasa Web lediglich die UA-ID des betreffenden Analytics Profiles eintragen. Es kann bis zu 24 Stunden dauern bis in Analytics die ersten Daten erscheinen.

Eine weitere Neuigkeit um Picasa Web ist die Integration des Google Profiles in den Dienst. Bisher hatte Picasa Web ein eigenes Profil. In der Sidebar zeigt Google nun einen Hinweis an, dass Picasa Web nun mit dem Google Profil kompatible und die Verwendung der selben URL sowie des gleichen Fotos möglich ist. Im Dialog darauf heißt es:
"Wenn Sie nun Picasa-Webalben verwenden, können Sie denselben Profilnamen und dasselbe Profilfoto verwenden, die Sie in Ihrem Google-Konto nutzen. Picasa-Webalben verweist auf Ihr Google-Profil, und in Ihrem Profil ist ein Link zu Ihren öffentlichen Alben."

Picasa Web und Google Profile

Hiermit ist es möglich die URL bei Picasa Web vom Google Mail-Namen auf die Nummer des Google Profiles umzustellen. Alle bisherigen URLs bleiben erhalten. Noch ist die Verknüpfung nur optional.  Wer ein Google Mail-Alias als Namen in Picasa verwendet, sollte von der Verknüpfung erst mal die Finger lassen, da nach der Zusammenführung nur die Nummer das Google Profiles und der Google Mail-Benutzername zur Auswahl steht.