Chrome
Google hat heute eine neue Beta-Version von Chrome veröffentlicht. Die Version 6.0.472.33 steht für Windows, Linux und Mac zum Download bereit und bringt zahlreiche neue Features mit. Durch den geänderten Releasezyklus stehen diese Funktionen bald auch für Nutzer des stabilen Chromes zur Verfügung.

Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf die sofort sichtbaren Änderungen. Wer das Standardtheme nutzt, wird sofort sehen, dass die Toolbar nicht mehr in hellblau eingefährt ist, sondern nun in hellgrau ausgeliefert wird. Weiterhin hat die Omnibox ein neues Design erhalten. So sind die Icons kleiner und Hervorhebungen wie Suche oder Verschlüsselung deutlicher gestaltet. Details dazu, findet ihr hier.

UI in Chrome 5.0, Chrome 6.0.458 und Chrome 6.0.472.22 (Design entspricht der Beta)

Weiterhin ist neu, dass es nun kein “Seiten”-Menü mehr gibt. Alle Funktionen sind nun Teil des Schraubenschlüsselmenüs.

Mit Google Chrome 5.0 wurde Flash in den Browser integriert und soll sich so schneller aktualisieren. Mit Chrome 6.0 liefert Google ein weiteres Plugin mit aus, hier allerdings nur mit Optin. Der Chrome PDF Viewer zeigt PDFs in einer sogenannten Sandbox an, die das System vor Angriffen schützt. Derzeit ist es geplant, dass das Plugin erst ab Chrome 7 standardmäßig aktiviert ist. Wer es schon in Chrome 6 nutzen möchte, kann es über about:plugins aktivieren.

Google Chrome 6.0 bringt auch einen neuen Code mit. Der Browser ist in der Lage - wie in der Entwicklerversion schon lange - WebM-Videos von YouTube direkt abzuspielen. Hierfür muss man Teil der HTML5 Beta werden.

Mit Chrome 4 wurde Sync für Lesezeichen eingeführt und mit Chrome 5 auf Einstellungen und die Theme erweitert. Mit der sechsten Version kommt nun Sync für Autofill hinzu sowie Erweiterungen. Bei Erweiterung ist zu erwähnen, dass hier nur Erweiterungen unterstützt werden, die entweder aus der Galerie stammen oder der Entwickler eine URL für Updates integriert hat. Sogenannte Userscripte werden noch nicht unterstützt.

 

Google hat außerdem - wie eigentlich bei jedem Release - die Geschwindigkeit von JavaScript verbessert. In der Beta ist das Flash-Plugin übrigens aktualisiert.

Download:
Windows
Mac OS X
Linux:
32-bit Debian/Ubuntu systems
64-bit Debian/Ubuntu systems
32-bit Fedora/OpenSUSE systems
64-bit Fedora/OpenSUSE systems
Deutsche Telekom Google

Nachdem die Telekom schon einmal klar gestellt hat, warum Netzneutralität schlecht ist, gab es jetzt scheinbar Gespräche zwischen der Telekom und Google. Es ging konkret - wie etwa bei dem Verizon-Deal - darum, dass Google mehr möchte und die Telekom auch mehr möchte. Ist nun die Netzneutralität in Gefahr?

Nein. Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur (BNetzA) hat im Interview gegenüber 'Deutschlandradio Kultur' klar gemacht, dass es in Deutschland nicht soweit kommt. Selbst wenn die Gespräche zu dem gewünschten Ziel führen, so hat die BNetzA die Auftrag, die Verbraucher zu schützen. In dem Moment, wo Google (oder Andere Dienste) für Traffic extra bezahlen, ist dieser Schutz nicht mehr gegeben, da ja die Telcos doppelt Gebühren verlangen würden (etwa für den Verbraucher und den Dienst).

Im Interview redet Kurth außerdem noch von einer angemessenen Lösung für die Verbraucher. Die müssten mehr Bandbreite bekommen, sodass Jeder die selbe Anbindung an das Netz hat. Die "letzte Meile" sei vor Allem nicht ausgebaut genug, als dass jeder die selben Voraussetzungen für ein gleichwertiges Internet hat. Hier ist auf dem Land noch Aufstockungsbedarf.

» Das komplette Interview in Audio und Text

Kleine Anmerkung: Die "Initiative Pro Netzneutralität" ruft derzeit dazu auf, sich in Deutschland für klare gesetzliche Regeln aufzustellen, die für Netzneutralität sprechen. Damit diese Gesetze erst einmal debattiert werden, werden Unterschriften gesammelt. Jeder, der möchte, kann sich gerne eintragen und mithelfen.
Street View

Google hat soeben eine Klarstellung zu Google Street View verschickt. In dieser beschreibt Google detailliert wie der Widerspruch abläuft und welche Optionen es dafür gibt. Die Unkenntlichmachung von Häusern und Wohnungen wird auch nach dem Start zur Verfügung stehen.

Diese Unkenntlichmachungen sind endgültig und lassen sich nicht rückgängig machen, heißt es. Diese drei Optionen bietet Google für Menschen an, die gegen die Veröffentlichung widersprechen wollen.

Option 1: Widerspruch per Mail/Brief
Dies bietet Google schon seit Mitte 2009 an. Hierfür muss man eine Mail oder per Post seinen Widerspruch an Google gerichtet haben. Sollte man per Mail widersprochen haben, dann wird man in einer Mail auf Option 2 verwiesen. Anträge, die per Post eingegangen sind werden eingearbeitet, eine zusätzliche Nutzung des Tools ist nicht nötig. Eigentümer und Mieter können Google weiterhin Anträge per Brief senden. Sollte man aber in der Stadt leben, die Google noch heuer online stellen will, dann muss der Brief mit Poststempel vom spätestens 21. September 2010 datiert sein, damit die Bilder noch vor dem Start entfernt werden können.

Option 2: Online-Tool
Das Online-Tool ist eine zusätzliche, ergänzende Möglichkeit für Mieter und Eigentümer in Deutschland, wie sie Google mit der Vorab-Unkenntlichmachung ihres Hauses beauftragen können, sofern sie dies nicht bereits zuvor per Brief getan haben. Das Tool wird vorerst nur für die 20 Städte bis Mitternacht am 15. September 2010 zur Verfügung stehen. Danach wird es für alle anderen Städte und Gemeinden, die Google nächstens Jahr online stellen wird, bereit stehen. Wer bereits per Brief die Vorab-Unkenntlichmachung seines Hauses beantragt hat, muss dies nicht nochmals mit Hilfe des Tools wiederholen. Diese Anträge werden bereits bearbeitet.

Option 3: Street View erst einmal testen und dann entscheiden
Den Start von Street View auch in Deutschland abzuwarten bietet laut Google den Vorteil, dass der Eigentümer erst einmal einen Blick auf sein Haus ansehen kann. So könne man die Vorteile von 360-Grad-Straßenansichten auch in Deutschland in der Praxis erfahren, bevor man die Unkenntlichmachung von Aufnahmen unwiederbringlich beantragen. Hierfür reicht es dann aus auf den Link "Ein Problem melden" zuklicken. Damit kann man Google informieren, dass das Haus/Wohnung gelöscht werden soll. Diese Option bietet Google weltweit an. 

Die ersten beide stehen derzeit exklusiv für Deutschland zur Verfügung und wurden speziell dafür entwickelt. 

Update am 12. August:
Google hat auf Nachfrage noch eine Frage beantwortet zum Online-Tool beantwortet:
Wer sein Haus über das Online-Tool entfernen lassen möchte, erhält hierfür von Google per Brief eine PIN. Dies beugt den Missbrauch durch Dritte vor.
"Jeder Antragsteller erhält einen Brief mit einer PIN und einem Link, der in Verbindung mit der PIN verwendet werden muss, um die Anforderung abzuschließen. Diese Daten werden lediglich zur Bearbeitung des Widerspruchs verwendet und keinesfalls für andere Zwecke, noch werden sie an Dritte weiter gegeben," so Sprecherin Lena Wagner.
    Street View

    Street View hin, Street View her. Überall raufen sich die Medien zusammen und zermalmen jedes Zitat, das aus den Reihen der Politiker kommen. Doch was ist Street View eigentlich, warum ist es die Rettung der Deutschen und wieso haben so viele Angst davor?

    Was ist Street View? - eine Geschichte

    2007 finden sich Googler bei der Where 2.0-Konferenz zusammen. Sie stellen ein neues Google Maps-Projekt vor, welches "Street View" genannt wird. Street View heißt Straßenansicht, was wiederum die Perspektive aus der Sicht der Fußgänger und Autofahrer beschreibt. Kurz darauf taucht schon die erste Version auf - völlig ohne jeden Datenschutz. Schon damals haben wir vom GoogleWatchBlog uns gefragt: "Geht Street View zu weit?", die Antwort war klar: Die Idee ist super, aber bitte ohne Gesichter und ohne KFZ-Kennzeichen.

    Von der technischen Seite ist es eigentlich die Idee, wie vielen Leuten helfen sollte: Man schnallt eine 360°-Kamera auf ein günstiges Auto und fotografiert ein wenig. Ist man dann fertig, speichert man die Fotos ab und setzt sie zusammen. 

    Schon damals, 2007, fragten sich Datenschützer: Geht das? - und kurz darauf kam auch schon - mithilfe von Street View - erste lustige Bilder ans Tageslicht. Für die "Opfer" war es sicher nicht so belustigend. Daher hat Google auch reagiert und die Gesichter geblurrt, was so viel heißt wie "verschwommen, unkenntlich" gemacht. Die Reise über die ganze Welt geht weiter: Von Japan, nach Mailand, nach Rom, Niederlande, Paris - bis Mitte 2008 erste Street View-Autos auch in Deutschland gesichtet werden.

    Schon damals haben wir unsere Nutzer gefragt: "Streetview soll nach Deutschland kommen - Macht dir das Angst?" und von knapp 1000 Befragten gaben knapp 47%, also geringfügig weniger als die Hälfte an, dass sie eher freudig auf den Service warten. Die Umfrage kann man nicht für bare Münze verkaufen, allerdings zeigt sie gut, wie unsere Leser mit dem Thema umgehen.

    Die USA lebt schon seit knapp einem Jahr mit Street View (2008) und ist hoch zufrieden. In der EU hingegen hört man von dem neuen Service und ist von Anfang an wenig begeistert. Kaum wurde das geklärt, hat sich die Presse auf einmal auf den neuen Service gestürzt, obwohl von diesem noch nicht einmal sehr viel bekannt war - außer dass es Fotos von der Straße, Häusern und Autos geben würde. Seit dem ist die deutsche Politik auf dem Weg, Google Street View in den Medien als "Gefahr" hinzustellen. Es werden Theorien konstruiert und keiner weiß so recht, was an diesem Service gut sein soll - ein Service, der auf einmal alles digitalisieren möchte, was wir eh Tag für Tag sehen.

    Währenddessen geht anderorts Street View seinen Gang. Sogar die strengen Australier geben ihr OK, und auch die Britten haben nix gegen Street View. In Deutschland fotografiert Street View lustig weiter und stört sich gar nicht an den kritischen Stimmen. Europa zieht 2009 sowieso nach, nur in Deutschland wartet man.... Worauf? Dass Google sich einigt mit den deutschen Behörden. Allen voran Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar. Er hat Google ein Ultimatum gestellt; danach geht es immer wieder hin und her. Die Deutschen tuen sich sehr schwer mit einem Dienst, der hätte so toll sein können. Dann die Entwarnung: Alles gar nicht so schlimm. Oder doch

    Das war aber noch nicht Alles. Dass Städte und Gemeinden sich gegen Street View stellen, mag man noch verkraften. Aber was das Fass zum Überlaufen gebracht hat, waren letztendlich die W-LAN-Fahrten mit den W-LAN-Daten. Dann kamen auch noch Passwörter hinzu. Und dass alles soll ein Street View-Auto innerhalb vom vorbeifahren gespeichert haben? Nein, nicht ganz. Zumindestens im Königreich finden die Datenschützer keine relevanten Daten. Die Datenbruchstücke waren also so klein, dass man nichts hätte rekonstruieren können. Persönliche Daten: Fehlanzeige. Da tut es auch gut, wenn die Software (die vorher einige Fehler intus hatte) nun auch Passanten retuschieren kann.

    Das alles will man in Deutschland nicht wissen. Man bleibt fest dabei, dass Google sich auch gesetzlichen Regeln unterzuordnen hat. Und gibt es dafür keine Gesetze, so konstruiert man einfach mal den Lex Google.

    Ist Street View andernorts auch so "beliebt"?

    Ja, in den USA gibt es aktuell einen Zusammenschluss. Zwar kommt der knappe 3 Jahre zu spät, dennoch ist es nie zu spät, seine Daten zu retten. Ein Generalstaatsanwalt verfolgt dort die Absicht, Google wegen den W-LAN-Fahrten vor das Gericht zu ziehen. 

    Auch in Großbritannien (siehe oben) wurde heftigst diskutiert. Dort hat man bereits die Festplatten von den Street View-Fahrten untersucht.

    In Südkorea wurde kürzlich ein Google-Büro gestürmt; dort wurden Festplatten und Dokumente beschlagnahmt. Es besteht der Tatverdacht, Google könnte W-LAN-Phishing betreiben.

    Google Street View - die Möglichkeiten eines neuen Tools

    Abgesehen von den vielen Pannen, die Street View weiter ins Presselicht rückt, gibt Street View die Möglichkeit, seine Stadt - und allgemein alle Städte - in 3D zu erleben. Damit verbunden können natürlich auch Touristen die Stadt begutachten, bevor sie dahin fahren. Ein Pluspunkt für jeden Touristenort und jedes Hotel. Damit lässt sich natürlich gezielt auch Street View als Touristen-Magnet einsetzen. 

    Street View ist auch dafür gedacht, dass sich vorher Interessenten informieren können, ob es beispielsweise ein super Brunnen auf dem Markt gibt, wie das allgemeine Stadtbild ist und welche Points of Interests es so gibt. Auch für die Stadt selbst eröffnet sich dadurch eine Welt, um seine Stadt besser kennenzulernen. Beispielsweise könnte man die Stadt verbessern, indem man in Street View schaut, welche Ecken noch nicht so gut aussehen. Auf Webseiten kann Street View einfach eingebunden werden, damit sich Leute einen virtuellen Stadtrundgang anschauen können - für kostenlos!

    Die Möglichkeiten für Street View sind groß. Auch im restlichen Leben kann man Street View gut intigrieren - immerhin können alle von den Bildern profitieren, in Projekte einbinden - vielleicht sogar Spiele entwickeln - auf den Street View-Daten. Für Unternehmen wird Street View schon zum wichtigsten Stück Software: Endlich können Besucher in 3D bis zum Ladenlokal navigieren, keine 2D-Karten mehr. Und Navigationsgeräte können endlich darstellen, was auf der Straße auch passiert... keine Icons mehr, die Verwirrung aufzeigen können.

    Man kann eigentlich immer Neues aus diesen Daten generieren, für so ziemlich jeden Bereich im Leben. Und Street View wird dennoch gehasst - steckt der Teufel im Google?

    Warum haben so viele Angst vor Street View?

    Es ist eine nahezu panische Angst. Eines Tages wachen verstörte Rentner auf und finden ihr Haus im Internet abgebildet. Müssen sie jetzt Angst haben? Vor Verbrechern? Vor Werbung? Vor Nachbarn? Nein, ernsthaft: Das Risiko durch Street View wird definitiv nicht höher.

    Schaut man sich die bisherigen Dienste an, kann man auch sagen, dass dadurch kaum bis gar nicht das Risiko von Verbrechen gesteigert wurde. Würden Einbrecher so etwas planen, hätten sie das schon lange über Google Maps und ein Soziales Netzwerk getan: "Ich bin jetzt im Urlaub für 4 Wochen, bis später, Leute!". Auch die Privatsphäre geht dadurch nicht verloren, das hat man beim Telefonbuch auch schon gesagt "jetzt weiß jeder meine Adresse". Und wenn doch: Warum gibt es dann enorme Projekte, wie etwa Sightwalk? Und warum hat sich da noch keiner um Datenschutz bemüht? In Österreich etwa NORC? Das kann sich auch keiner so wirklich erklären schätze ich.

    Man kann fast sagen, die Menschen haben Angst vor Street View, wie die Katze vor dem Staubsauger. Da kommt etwas, das die Leute nicht einschätzen können - und es wird die digitale Welt wandeln. Und wir Deutschen sind eigentlich schon immer so eingestellt: Alles was neu ist, das verdammen wir erst einmal (wie wir schon beim Web 2.0 gesehen haben). Immerhin gibt es ja eine Möglichkeit, dass man vorsorgt. Typisch deutsch eben.

    Dabei müssen wir vor nichts Angst haben, außer dass wir bald völlig anders über ein Thema reden werden, welches aktuell der Füller des Sommerloch für einige Medien ist, so scheint es. Dennoch können wir uns es nicht verkneifen: Google Street View kommt irgendwann - und wenn nicht, sind wir daran schuld.
    Street View

    Ich konnte heute mit Herrn Professor Caspar, Datenschutzbeauftragter von Hamburg, über die Ankündigung von Street View sprechen. Seiner Auffassung nach hat Google derzeit viele Probleme bei der Erfüllung von einem der dreizehn Punkte, die letztes Jahr ausgehandelt wurden.

    Professor Caspar - Datenschutzbeauftragter HamburgDer Datenschützer konnte heute bei Google das angekündigte Tool schon einmal testen. Seinen ersten Eindrücken nach nicht kompliziert und leicht zu bedienen. Menschen, die nun Widerspruch gegen die Veröffentlichung ihres Hauses per E-Mail einlegen, werden dann an die Webseite weiter verwiesen.

    Die Frage, ob Herr Caspar überhaupt wisse, was Street View ist – wie es hier gelegentlich in Kommentaren behauptet wird, lässt sich mit einem klaren Ja beantwortet. Er selbst nutzt verschiedene „Social Networks“ und beobachtet die Vorgänge dort. Auch Street View hat er privat schon genutzt.

    Eine der Zusagen von Google ist diese „Google hat die Erstellung eines Verfahrensverzeichnisses zugesichert.“. Dieser Punkt – so die Ansicht von Prof. Caspar – bereitet Google derzeit erhebliche Probleme. Erst wenn alle 13 Punkte erfüllt sind, könne Street View in Deutschland starten und wäre dann rechtmäßig.

    Hintergrund:
    Prof. Caspar hat Google wenige Wochen nach seiner Amtseinführung im Frühjahr 2009 ein Ultimatum gestellt. Nach einigen Verhandlungen machte Google insgesamt 13 Zusagen, die den Datenschutz um Street View wahren. Eine der Forderungen ist das gewährte Verfahrensverzeichnis. Bei der Erstellung stellte Google fest, dass WLAN-Daten mit sogenannten Payload von unverschlüsselten Netzen gespeichert wurden. Im Zuge dessen stoppte Google seine Fahrten weltweit und arbeitet mit verschiedenen Behörden zusammen. In Deutschland ermittelte die Staatsanwaltschaft. Google Street View soll noch vor Ende des Jahres startet. Über das Tool können Eigentümer und Mieter ihr Haus aus Street View entfernen lassen. Es startet nächste Woche und steht zunächst vier Wochen online zur Verfügung.
    BloggerDer Service Blogger hat ein kleines Update bekommen, welches die Kommentare etwas auffrischt. So kann man im Blogger Dashboard nun Kommentare verwalten. Damit kommt endlich auch die Möglichkeit, dass Spam-Kommentare zuverlässig gefiltert werden.Bisher war es immer so: Spam konnte unterhindert durch, klar: Wenn für jeden die Möglichkeit offen ist, bei dem Blog zu kommentieren, dann wird das sicher auch Spam-Bots anziehen. Die zweite Möglichkeit - und damit auch Letzte - war, Kommentare nur per Google-Account oder Registrierung auf dem Blog zu erlauben. Das ist nicht das, was man von einem offenen Kommentar-System erwartet - nun hat Blogger endlich nachgebessert.Kommentare einfach moderieren Das neue Kommentar-Dashboard sorgt dafür, dass Kommentare zuverlässig vom Google-Filter aussortiert werden. Weiterhin hat man die Möglichkeit, bestehende Kommentare nachträglich als "Spam" zu markieren oder sie zu löschen:Veröffentliche Kommentare moderierenAll diese Neuerungen sind weder aktuell in "Blogger in Draft", noch im Otto-Normal-Blogger verfügbar. Nach Angabe von Google soll der Rollout noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.» Blogger Buzz
    Chrome

    Google hat heute Nacht eine neue Version von Chrome veröffentlicht. Das stable Update 5.0.375.126 aktualisiert lediglich das Flash-Plugin. Adobe hat gestern ein Update freigeben, das einige Sicherheitslücken schließt.

    Vorerst steht das Update nur für Nutzer des stabilen Chromes zur Verfügung. Sollte mal eine Beta installiert gewesen, ist man auf dem beta channel. Dieser bleibt bei der alten Version 5.0.375.125. Auch im Dev-Channel gibt es noch keine aktualisierte Version. Es ist allerdings zu erwarten, dass Google schon bald eine Beta-Version von Chrome 6 veröffentlicht. Chrome Dev wird die neue Flash-Version mit dem nächsten Dev-Update erhalten.