Google Mail

Google hat damit begonnen für Google Mail einige neue Features für alle freizuschalten. Wie gewöhnlich dauert der Rollout einige Zeit und die hier beschreiben Funktionen stehen noch nicht für alle Nutzer zur Verfügung. Es kann noch einige Tagen dauern bis man es selbst sehen kann. Mit dem Update veröffentlicht Google einige der am häufigsten gewünschten Features für Google Mail.

Noch etwas vorweg: Nutzer von Google Apps werden noch einige Zeit warten müssen. Google schreibt, dass die Contacts nun besser zum restlichen Google Mail passen. Kennt man sich mit dem Funktionen von Google Mail aus, wird man sich auch in den Kontakten sofort zurecht finden. 

Google Mail ComposeÄnderungen am Look von Google Mail
Für die Updates war es nötig auch einige Änderungen am Layout von Google Mail vorzunehmen. So gibt es nun einen Compose-Button, die Links zu Tasks und Contacts sind nach oben gewandert, so wie es auf den Screenshots vor wenigen Tagen zusehen war. Durch die Anpassungen wurde der Header ungefähr 16 Pixel schmaler, so dass die erste Mail höher und so auch ungefähr eine Mail mehr angezeigt wird. Die Funktionen zum Auswählen (Alle; Keine; Gelesen; Ungelesen; Markiert; Nicht markiert) sind in einem Drop-Menü untergebracht.

Änderungen bei den Contacts
-Tastaturkürzel stehen jetzt auch in den Kontakten zur Verfügung und die Auswahl und Gruppierung der Kontakte ist den entsprechenden E-Mail-Funktionen nachempfunden.
-Über das Menü Weitere Aktionen kann man seine Kontakte auch nach Nachnamen sortieren
-Benutzerdefinierte Labels für Telefonnummern und andere Felder verwenden. So kann man beispielsweise einer Telefonnummer das Label "Ferienhaus" zuweisen. ActiveSync für iPhone und Blackberry unterstützt das noch nicht, daher kann es sein, dass diese Nummer nicht auf dem Handy angezeigt werden.
-Änderungen an Kontakten können rückgängig gemacht werden
-Änderungen werden automatisch gespeichert
-Strukturierte Namensfelder. Man kann nun Namenskomponenten (z. B. Position, Vorname, zweiter Vorname, Nachname und Suffix) exakt festlegen oder das Namensfeld als Freiformbereich verwenden, wenn man auf weniger Struktur bevorzugen.
-Manuelle und Bulk-Kontakte zusammenführen. Über das Menü kann man Kontakte zusammenführen (ging auch im alten). Hierfür markiert man die Kontakte, die man zusammenführen möchte und klickt dann auf Kontakte zusammenführen. Der Punkt Doppelte Kontakte suchen und zusammenführen erstellt eine Liste mit Vorschlägen für zusammenzuführende Kontakten.

Neues Design Contacts

Doppelt hält bekanntlich besser: Die Funktionen stehen noch nicht allen zur Verfügung, sondern werden noch ausgerollt. Dies wird einige Tage dauern.
Street View

Google bekommt jeden Tag neuen Ärger im Fall Street View / W-LAN-Daten: Am heutigen Dienstag stürmten südkoreanische Polizisten das Google-Büro und beschlagnahmten dabei, laut Angaben der Presseagentur dpa, mehrere Festplatten und Dokumente. Es besteht der dringende Tatverdacht, dass Google persönliche Daten aus W-LAN-Netzen ausgespäht haben soll. 

Der Verdacht, dass Google persönliche Daten gespeichert habe, lässt sich weiterhin nicht ausschließen - und obwohl Google mit den Behörden weltweit kooperieren wollte, wurde heute das Gangnam Finance Center in Korea durchsucht. Dabei nahmen die Beamten einige Festplatten und Dokumente mit.

In Großbritannien sieht man die Lage hingegen nicht so dramatisch. Dort hat die ICO einige Stichproben durchsucht und ist zu dem Schluss gekommen, dass die persönlichen Daten sich nicht rekonstruieren lassen. Zu welchem Ergebnis andere Länder kommen, ist noch unbekannt. Google selbst geht aber nach wie vor davon aus, dass sich solche Daten auf den Platten befinden könnte, und kooperiert deshalb weiter. 

Die Sache im Googles Street View hält schon einige Zeit an. Zunächst war es eine ganz normale Street View-Fahrt - später hatte Google zugegeben, mit den Street View-Fahrten auch W-LAN-Netze zu kartografieren, um den Standort bestimmen zu können. Danach nahm die Geschichte eine Wende und durch Zufall hat Google eine Lücke entdeckt, die W-LAN-Daten sammelt und damit - wahrscheinlich - auch persönliche Daten. Danach hat Google sofort alle Street View-Fahrten eingestellt und die W-LAN-Module entfernt. Weltweit ging ein Entsetzen herum, auch in Deutschland. Hier fordert seit der Sache der Datenschutzbeauftragte J. Caspar und die Verbraucherministerin Ilse Aigner eine lückenlose Aufklärung und stärkere (auch gesetzliche Regeln) für Street View. Dennoch wird Street View dieses Jahr in Deutschland starten. Einen Termin gibt es bisher nicht.
YouTubeOffensichtlich testet YouTube einen neuen Player, passend zum neuen Playerdesign. Dieser Player hat im Abspann aber einige Extra-Funktionen die der bisherige Player nicht liefern konnte. So kann man jetzt direkt über den Player ein Video mögen, teilen oder weitere Videos zum Thema ansehen.Das alte Layout am Ende eines jeden YouTube-Videos war so aufgebaut, dass man einen Button zum teilen ("weiterleiten"), einen Wiederholen-Button sowie mehrere Videos zum selben Thema hatte. Bei Playlisten wird der letzte Teil nicht angezeigt, sofern die automatische Wiedergabe aktiviert ist.Ein typischer alter PlayerDer neue Player ist da etwas anders. Zunächst verschwindet die Transparenz zum Video, was etwas übersichtlicher wirkt. Dann kommt das typische neue Design (leichte, weiße Schlagschatten) zum Einsatz. Oben links sieht man drei Buttons, zum wiederholen, teilen und zum mögen ("Mag ich"). Rechts entweder das nächste Video in der Playlist oder eben ähnliche Videos.Der neue Player, hochskaliertDen neuen Player hat Alex von thenextweb.com entdeckt. Auch ein Kommentator unter der News hat bereits den neuen Abspann im YouTube-Player. Bei uns wurde er noch nicht entdeckt, deshalb haben wir zunächst den Screenshot hochskaliert.» thenextweb
Street View

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Prof. Dr. Johannes Caspar hat sich zur Ankündigung von Street View zu Wort gemeldet. Er kritisiert unter anderem das komplexe Widerspruchsverfahren, eine fehlende Telefonhotline und die Terminwahl.

In seiner Pressemitteilung heißt es, dass die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde Hamburg Ende letzter Woche über den Start des Online-Tools informiert wurde. „Es hat mich sehr überrascht", so Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, „am Donnerstag vergangener Woche zu erfahren, dass das Tool bereits ab Anfang nächster Woche frei geschaltet werden soll. Meine Bedenken, das komplexe Widerspruchsverfahren so kurzfristig in Gang zu setzen, wurden leider nicht berücksichtigt."

Durch die kurzfristige Einführung des Widerspruch-Tools, eine Terminwahl, die den Beginn der Widerspruchsfrist in die Sommerferien verlagert sowie die Tatsache, dass Google es ablehnt, eine Telefon-Hotline einzurichten, um die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu beantworten, lassen seiner Meinung nach durchaus Zweifel aufkommen, ob Google an einer einfachen und bürgerfreundlichen Umsetzung der Vorab-Widersprüche interessiert sei. Ein Verfahren mit einer Frist müsse sorgfältig vorbereitet, abgestimmt und angekündigt werden. „Hier verpasst Google die Chance, verloren gegangenes Vertrauen durch eine bürgerfreundliche Umsetzung der mit uns vereinbarten Zusagen zurückzugewinnen", meint Caspar.

Google hat im Sommer 2009 zugesagt, den Umgang mit den Daten der Widersprechenden von der Entgegennahme des Widerspruchs bis zur endgültigen Löschung bzw. Unkenntlichmachung der Bilder ausführlich zu beschreiben. Die Beschreibung dieser Datenverarbeitungsprozesse steht noch aus. „Wir erwarten, dass uns diese Informationen vor Öffnung des Tools vorgelegt werden. Nur dann ist es uns möglich, den Bürgern, die ihre persönlichen Daten zur Durchsetzung des Vorab-Widerspruchs zur Verfügung stellen müssen, zur Teilnahme an diesem Verfahren zu raten," so Caspar, der sich heute mit einem Schreiben an den Vorstand von Google Inc. gewandt. Darin macht er deutlich, dass die Verantwortung für die Umsetzung der Vorgaben für das Widerspruchsrecht bei Google liege.

"Nur dann, wenn wirklich alle Voraussetzungen für ein datenschutzgerechtes, transparentes und faires Verfahren umgesetzt sind, ist das von Google zur Verfügung gestellte Verfahren als Erfüllung der von Google übernommenen Verpflichtungen zu werten," heißt es in der Pressemitteilung.

Update:
Das Bundesbeauftragte für Datenschutz Peter Schaar sagte der dpa: "Ich freue mich, dass das Unternehmen auf die Anforderungen des Datenschutzes in Europa reagiert hat." Das von Google eingeräumte Widerspruchsrecht "darf aber keine Einmalaktion sein." Die Möglichkeit müsse auf Dauer angeboten werden und nicht nur für die nächsten vier Wochen. Ein weiteres Problem sieht Schaar bei der Identifizierung der Betroffenen. Hier dürfe Google für die Bearbeitung nicht noch eine Vielzahl neuer Daten sammeln. Das Unternehmen müsse sicherstellen,dass alle Widerspruchsanfragen der Betroffenen wieder gelöscht werden.
Docs

Seit einiger Zeit gibt es beim Upload von Dateien bei Google Docs, die Option "Dokumente, Präsentationen und Tabellen in die entsprechenden Formate von Google Text & Tabellen konvertieren". Standardmäßige ist diese abgehakt. Deaktiviert man es, dann speichert Google die Datei wie sie ist und man kann sie nicht online bearbeiten.

Doch nun hat Google bei den unten aufgeführten Dateiformaten nachgelegt und bietet über das Kontextmenü die Option an, eine Kopie der Datei im Google Docs Format zu speichern. Diese lässt sich dann auch gemeinsam bearbeiten.
Docs Convert
  • Tabelle: .xls, .xlsx, .ods, .csv, .tsv, .txt, .tsb
  • Textdokumente: .doc, .docx, .html, plain text (.txt), .rtf
  • Präsentationen: .ppt, .pps
  • Für OCR-Erkennung: .jpg, .gif, .png, .pdf
Hierfür reicht ein Rechtsklick auf eine Datei aus und man wählt anschließend "Google Text & Tabellen-Kopie erstellen". Die Dateiformate von Microsoft bekommen übrigens derzeit einen schönen Icon (siehe Screenshot), OpenOffice-Dateien nur den Standardicon von Google für eine Datei.
Chrome

Standardmäßig installiert sich Google Chrome in AppData, doch Google bietet auch einen Installer an, mit dem man Google Chrome in C:Programme installieren kann. Derzeit handelt sich hierbei aber um den Dev-Channel und ist daher eher weniger für den produktiven Einsatz gedacht.

Der Download erfolgt über diese Seite: http://www.google.com/chrome/eula.html?msi=true. Nach dem bestätigen, wird eine rund 20 MB große Datei namens GoogleChromeStandaloneEnterprise.msi heruntergeladen. Vom Namen her ist diese wohl eher für den Einsatz in Unternehmen gedacht.
Street ViewGoogle hat heute bekannt gegeben, Street View für die 20 größten Städte Deutschlands bis Ende des Jahres einzuführen. Durch die innovativen Straßenansichten mit einem Radius von 360 Grad können Nutzer ihre Stadt virtuell erkunden, Wegbeschreibungen abrufen oder den Dienst für die Wohnungssuche nutzen.Zusätzlich zu der weltweit umgesetzten automatischen Unkenntlichmachung von Gesichtern und Nummernschildern auf Street View-Bildern stellt Google in Deutschland eine neue Funktion vor. Mit dieser können Mieter und Eigentümer beantragen, dass ihr Haus vor der Online-Veröffentlichung der Bilder unkenntlich gemacht wird.Diese Funktion steht ab nächster Woche online auf www.google.de/streetview bereit. Dort können Mieter und Eigentümer unter Verwendung von Satellitenbildern den Standort ihres Hauses angeben und Google auffordern, es unkenntlich zu machen. Nutzer können dort ebenfalls ihr Feedback zu Street View und ihre Erfahrungen mit dem Dienst mitteilen sowie Vorschläge machen, wie Unternehmen und Einzelpersonen es für ihre Zwecke verwenden könnten.Raphael Leiteritz, Produkt Manager, Google Maps, Europa, Mittlerer Osten und Afrika sagt: „Wir freuen uns, Deutschland in die Liste der Länder aufzunehmen, für die Street View schon verfügbar ist. Viele deutsche Nutzer verwenden Street View bereits, um andere Länder in Europa virtuell zu besuchen. Noch dieses Jahr bieten wir ihnen die Möglichkeit, ihre eigenen Städte zu erkunden sowie Touristen Anreize für einen Besuch zu geben“.Street View in DeutschlandZurzeit werden die Fotos für die ersten deutschen Städte, die in Street View erscheinen sollen, vorbereitet – ein Prozess, bei dem modernste Technologie zur Unkenntlichmachung von identifizierbaren Gesichtern und Kfz-Kennzeichen zum Einsatz kommt.Die 20 Städte sind: Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.Sobald die Bilder online verfügbar sind, können deutsche Unternehmen jeglicher Größe diese Technologie kostenlos nutzen, indem sie Google Maps in ihre Webseiten einbetten. Überall auf der Welt haben Betreiber von Immobilien-, Reise-, Hotel- und Gemeindewebseiten bisher schnell den Nutzen dieser Technologie erkannt.Neue Statistiken, die die Google Inc. im Zuge der Ankündigung veröffentlicht hat, verdeutlichen, dass viele deutsche Nutzer Street View bereits verwenden, um ihrer Reiseleidenschaft nachzugehen. So rufen Nutzer aus Deutschland täglich mehr als eine Million Street View Panoramen auf, meist in ihren virtuellen Hauptreisezielen USA, Großbritannien, Italien und Frankreich.Street View steht zurzeit in 23 Ländern weltweit zur Verfügung, darunter auch in 12 europäischen Ländern. Als Bestandteil von Google Maps haben sich die Straßenansichten dabei als beliebte und nützliche Zusatzfunktion erwiesen - im Durchschnitt nimmt mit der Bereitstellung von Street View die Verwendung von Google Maps um anhaltend 20 Prozent zu.Die neue FunktionIn den genannten 20 Städten können Mieter und Eigentümer vier Wochen lang die Unkenntlichmachung ihres Hauses in Street View mit Hilfe der neuen Funktion anfordern. In diesem Zeitraum eingehende Briefe werden ebenfalls weiterhin bearbeitet. Im Anschluss wird die Online-Funktion geschlossen, um Google ausreichend Zeit für die Bearbeitung der Anträge zu geben. Anträge, die sich auf Gebiete außerhalb der ersten 20 Städte beziehen, können danach weiterhin eingereicht werden. Anträge, die bereits in der Vergangenheit bei Google eingegangen sind, werden umgesetzt, ohne dass der Antragssteller die Funktion nutzen muss.Darüber hinaus ist es möglich, abzuwarten, bis Street View in Google Maps verfügbar ist, und dann durch ein einfaches Reporting Tool gegebenenfalls die Unkenntlichmachung eines Bildes einzufordern.Neue InformationskampagneZusätzlich zu der eigens bereitgestellten Webseite für Street View auf www.google.de/streetview, die mehr Informationen über das Produkt enthält, wird Google die Deutschen in einer online und offline durchgeführten Informationskampagne in regionalen und überregionalen Zeitungen sowie Wochenmagazinen über Street View informieren.» Countdown bis zum 31.12.2010 (da kein genaueres Datum bekannt ist) » Reaktion des zuständigen Datenschützers
Google

Letzte Woche machte ein Gerücht die Runde, dass Google für eine Bevorzugung seines Traffics in den USA mit Verizon verhandelt bzw. schon einen Vertrag hat. Prompt kam das Dementi und man widersprach den Gerüchten. Nun haben Google und Verizon ein gemeinsames Blogposting veröffentlicht und bekennen sich zur Netzneutralität, aber nicht für alle Netze.

So heißt es, dass alle Nutzer von drahtgebundenen Netzen grundsätzlich Zugriff auf alles Legale haben und diese ohne Einschränkungen nutzen können. Die FCC soll dies überwachen und bei Verstößen Strafen von bis zu 2 Millionen Dollar verhängen. Diskriminierende Praktiken sollen nach dem Willen Google und Verizon verboten werden und Provider rechtmäßige Inhalte nicht benachteiligen. Dadurch würde der Wettbewerb nicht geschädigt.

Für das mobile Internet solle die Netzneutralität aber nicht gelten, da sich hier der Markt viel schneller entwickelt und Änderungen eintreten. 

» Komplette Stellungnahme auf Englisch 
AdSense

Google hat gestern bekannt geben, dass man das Design von einigen AdSense-Anzeigen überarbeitet hat. Konkret geht es dabei um die Formate "Medium and large rectangles" sowie "Leaderboard".

Neu ist nun, dass die URL und der Titel der Webseite beim Leaderboard (728x90) der Titel, die Beschreibung und URL in einer Zeile gezeigt werden. Insgesamt sind es so vier Anzeigen auf einer Werbefläche. Bei den beide "medium und large rectangles" hingegen ist nun der Titel und die URL auf gleicher Höhe.

AdSense Anzeigen 

Die Formate werden in den nächsten Wochen für alle freigeschaltet. Anpassungen am eingebundenen Code müssen Webmaster nicht vornehmen.