Web Search
Google hat heute das neue Design für die Suchergebnisse für alle Nutzer veröffentlicht. Bereits seit Anfang April wird das neue Design immer mehr Nutzern angezeigt.

Ab sofort können Internetnutzer bei Google die von ihnen gewünschten Informationen noch schneller finden. Zentral platzierte Suchhilfen und eine optimierte Benutzeroberfläche ermöglichen es ihnen, noch leichter zu genau den Ergebnissen zu gelangen, die sie suchen. 

Die aktuellen Veränderungen der Google-Suchergebnisseite im Überblick:
  • Am linken Rand der Seite findet sich eine Spalte mit relevanten Suchhilfen und Inhaltstypen passend zu der jeweils gestellten Suchanfrage. Angezeigt werden ausschließlich diejenigen Filter, die für die jeweilige Suchanfrage besonders relevant sind. 
  • Die Suchhilfen bieten mehr Kontrolle. Mittels detaillierter Ergebnis-Filterfunktionen finden Nutzer die exakt gewünschten Informationen. Es ist möglich,
    • Ergebnisse auf eine bestimmte Zeitspanne einzugrenzen,
    • schnell zwischen den verschiedenen Typen von Suchinhalten, wie Nachrichten, Videos, Bücher und weiteren zu wechseln, die für das aktuelle Thema am relevantesten sind,
    • die besten Ergebnisse mit Sternchen zu bewerten, um sie bei der nächsten Suche schnell wiederzufinden. 

  • Die linke Spalte der Suchergebnisseite wird über alle Inhaltstypen hinweg einheitlich dargestellt, unabhängig davon, ob die Nutzer nach Bildern, Videos, Nachrichten oder Echtzeit-Meldungen suchen. 

  • Die leistungsfähigsten Suchhilfen von Google stehen zentral an einer Stelle zur Verfügung, sodass Nutzer einfach darauf zugreifen können.

  • Die optimierte Benutzeroberfläche hat einen eindeutigen Fokus auf die Ergebnisse. Sie bietet
    • ein überarbeitetes, ansprechenderes Logo,
    • optisch verbesserte Such-Snippets,
    • optimierte Links unten auf der Seite,
    • mehr als hundert kleinere Designverbesserungen. Zum Beispiel wurde die Hintergrundfarbe der Anzeigen auf "Cosmic Latte" geändert (die durchschnittliche Farbe des sichtbaren Spektrums im Universum).
"Die Fülle an Informationen im Internet und die Vielfalt an Arten und Formaten wachsen stetig", begründet Google Produktmanager Nundu Janakiram die Optimierung der Suchseite. "Google arbeitet seit zehn Jahren kontinuierlich an der Verbesserung seiner Suchergebnisseite. Mit dem Ziel, den Nutzern noch bessere Tools anzubieten, damit sie exakt die Ergebnisse finden, die sie suchen, egal, wo und wann sie die Informationen benötigen. Die aktuellen Änderungen – zentral platzierte Suchhilfen und vereinfachte nutzerfreundliche Bedienung – machen die Google-Suche noch leistungsfähiger."

Google Search
 
Mit den Änderungen hilft Google den Nutzern, bei einfacher Bedienung noch schneller genau jene Informationen zu finden, die sie benötigen. Das Unternehmen hat die Verbesserungen seiner Suchergebnisseiten in 37 Sprachen realisiert. Neben Deutsch und Englisch gehören dazu: Bulgarisch, Dänisch, Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Finnisch, Französisch, Hindi, Italienisch, Indonesisch, Japanisch, Katalanisch, Koreanisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Malaiisch, Niederländisch, Norwegisch, Philippinisch, Polnisch, Portugiesisch (Brasilien), Portugiesisch (Portugal), Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Serbisch, Slowakisch, Spanisch, Thailändisch, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch und Vietnamesisch.

Bis es allen Nutzern zur Verfügung steht, wird es laut Sprecher Keuchel noch einige Stunden dauern
Heute: Google investiert in App, die Zukunft vorhersagt, AdWords: Neue Berichte & neue API, Update in Google Apps, Picasa: Fotos teilen mit einem Klick, so sieht die Android-Road-Show aus.

Google investiert in App, die Zukunft vorhersagt

Es mag banal klingen, aber Google hat ein Investment in die Firma "Recorded Future" gesetzt und unterstützt damit eine App, die die Zukunft voraussagen kann. Allerdings stützt die App sich auf Gerüchte und ältere News, sodass - wie etwa beim Wetterbericht - vorher sagen kann, wann ein Unternehmen etwa in Indien groß werden kann.

AdWords: Neue Berichte & neue API
 
Google hat eine neue Version der AdWords-Berichte veröffentlicht. In denen kann man jetzt auf mehreren Ebenen sortieren und außerdem hat man eine erweitere Ansicht mit den neuen Features. Auch die AdWords Entwickler-API wurde verbessert. Mit dabei sind jetzt auch die Search Funnels.

 

Update in Google Apps
 
Jetzt kann man in Englisch/US in der Premium- und Education-Version einzelne Kontakte vom Kontakt-Sharing ausschließen oder einbinden. 

Picasa: Fotos teilen mit einem Klick
 
Picasa hat jetzt die Möglichkeit, Fotos per Klick mit Twitter, Blogger oder Buzz zu sharen.

So sieht die Android-Road-Show aus

Das Android-Entwickler-Team traut sich mal raus auf die Straße und möchte seine Erkenntnisse und seine Techniken gerne mit Anderen teilen. Deshalb gibt es die Road-Show. Und wie die aussieht, solltet ihr euch mal im Android-Blog anschauen.
Google Crisis Response

Google Earth hat die "Crisis Response" (dt: Reaktionen zur Krise) ins Leben gerufen. Auf einer Microsite kann man sich ansehen, wohin der Ölteppich gelaufen ist. Außerdem gibt es KML-Dateien, die man in Google Earth laden kann.

Google Crisis Response

Bei der Explosion am 20. April 2010 sind 11 Arbeiter auf der Bohrinsel ums Leben gekommen und 17 verletzt worden. Das Rigg sank zu Boden und Öl lief aus. Seitdem laufen täglich 210.000 Liter Rohöl ins Meer und verpesten die Umwelt und die Küsten. An der Küste entlang von Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida leben weit über 400 Arten, die jetzt bedroht sind. Der Fischfang in der Region ist stillgelegt. Das bedeutet wirtschaftlicher Schaden und Schaden für kommende Generationen.

Google hat wieder Kartographisch zusammengefasst, welche Bereiche mit Öl verpestet sind, wo Fischfang betrieben wurde und welche Explosionen es gab. Außerdem kann man sich detailliert ansehen, wo Bohrungen stattfanden. Außerdem wird man auf der Microsite dazu aufgerufen, selbst Videos von der Ölpest hochzuladen und seinen Beitrag zu leisten. Google hilft auch und spendet an die Opfer und schreibt News. Desweiteren kann man sich alle o. g. Bereiche als KML-Datei herunterladen und hat so in Google Earth eine Übersicht.

» Google Crisis Response | Mexico
Google Pad Das Google-Pad soll dann doch Wirklichkeit werden. Während Apple mit Adobe streitet, freut sich Google schon auf den neuesten Clou: Das Android-Based Multitouch-Tablet von Adobe mit Flash. Wir haben uns die Videos angeschaut und waren begeistert. Im letzten Monat haben wir euch von einem Konkurrenz-Produkt zu Apples iPad berichtet. Da ist es nun. Auf der Web2.0-Expo in San Francisco wurde das neue Tablet auf Android-Basis am Adobe-Stand vorgeführt. Der Prototyp basiert wahrscheinlich auf Android "Froyo" 2.2 und wird daher schon Flash an Bord haben. Im ersten Video sieht man viel bewegtes, aber auf den ersten Blick könnte man an ein E-Book denken. Es sieht aber eher nach einer Präsentation (wahrscheinlich sogar auf AIR-Basis) aus. Am Stand konnte man sogar ein aufgeschraubtes Gerät begutachten. Angeblich soll ein NVidia-Chip verbaut sein. Damit könnte die Grafik garnicht so übel sein. Das Tablet ist ca. 10 Inches, also 26 cm, groß. Fast ein ganzes Din-A4 Blatt. Es sollte also kein Problem sein, auf dem Teil zu lesen. Hier einige Bilder aus der Galerie von Zedomax.com, Vielen Dank dafür! Android Tablet Android Tablet / Geöffnet Android Tablet: Flash-Demo Android-Tablet / Blog-Demo Wann das genaue Release-Date ist, wurde noch nicht verraten. allerdings sollte man mit Ende des Jahres (2010) rechnen. Apple wird das gar nicht gefallen. Denn ein großer Konkurrent mehr, der jetzt auch noch E-Books verscherbeln möchte, wird nicht wirklich förderlich für das Unternehmen sein. Wir warten mal ab, was das "Google Pad" noch alles so zu bieten hat und ob Google es wirklich selbst herausbringt oder über Dritte.
Admob

Google möchte AdMob übernehmen. Bisher stand es so, dass das FTC Untersuchungen einleiten wollte. Allerdings müssen zunächst Befragungen unternommen werden. Google hat bereits seinen Teil dazu beigetragen, jetzt werden andere Menschen aus der Industrie hinzugezogen: Sie sollen ihre Meinung zu AdMob und Google schildern.

Die Übernahme steht immer noch aus, da alles von der Regulierungsbehörde der USA, FTC, abhängt. Sie überwacht Unternehmen und verfolgt, dass alles auf dem Markt gerecht zugeht. Wir berichteten bereits, dass die FTC Untersuchungen einleiten wollte. Allerdings müssen sich dazu noch Zeugen äußern. Im Falle wäre das Google. Die haben sich bereits umfassend geäußert. Nun werden andere Unternehmen befragt. Google hat in einem Blogeintrag schön zusammengefasst, was die Anderen zu sagen haben.

Blogartikel eines App-Entwicklers für mobile Telefone: "Ignoranz und Überheblichkeit bei der FTC":
Das Internet und mobile technologische Sektoren sind die vielleicht meist (oder bei den meisten) wettbewerbsfähigen und sich rasant entwickelnde Branche ÜBERHAUPT. Die Web- und mobilen Räume haben einen bemerkenswert geringe Eintrittsschwelle. [...] Und wir denken, Google's AdMob-Übernahme wird nur - wenn überhaupt - einen kleinen Effekt auf die Wettbewerbsfähigkeit der mobilen Anzeigenräume haben.
Industry Analyst Greg Sterling traf sich auch mit der FTC und schrieb dazu:
Ich bin kein laxer Kaptialist, aber ich denke der mobile Ad-Markt ist sowohl sehr jung als auch sehr dynamisch. Er entwickelt sich sehr schnell und auf jeden Fall ist er sehr konkurrenzfähig. Wenn das Ziel ist, dass das Kartellrecht den Wettbewerb im Markt schützen soll, dann ist es einfach notwendig für die FTC in diesem Stadium durch die Blockierung der AdMob viel einzugreifen.
Auch andere Analysten haben mit der FTC gesprochen. Die komplette Link-Liste findet man ab sofort im Policity-Blog von Google.

Es ist schon sehr spannend zu sehen, wie das FTC nachbohrt - aber für das Wettbewerbsrecht muss eben viel getan werden, besonders bei so großen Firmen wie Google.

Blitzupdate: Scheinbar sieht es so aus, als würde das FTC den Zusammenschluss verbieten. Ein Insider vom WSJ meint, dass das FTC ablehnt. Ist der Deal gefährdet? Mehr auf Golem.de.
Booksearch In der Online-Ausgabe des "Wall Street Journal" kündigt ein Manager aus den USA an, dass es wohl bald einen E-Book-Shop, ähnlich wie Amazon, den Apple Store (iPad) oder Stores für Nook und Kindle. Der Service "Google Editions" soll Ende Juni bis Anfang Juli online gehen, vorerst aber nur in den Vereinigten Staaten. Google baut aus: Nicht nur das Suchen gehört zu Googles Aktivitäten, sondern auch das Ein- und Verkaufen. Bei Google Books wurde zunächst ein Settlement ausgemacht, welche Konditionen bei den E-Books anstehen, ist aber noch offen. Fakt bleibt, dass Google ab Juli einen E-Book-Store haben wird, der Amazon, Apple & Co. allerdings Konkurrenz machen wird. Denn die E-Books sollen nicht in einer zentralen Homepage zu finden sein, sondern verteilt über verschiedenste Shops. So kann Google ein Netzwerk aufbauen und digitale Leseratten versorgen. Dazu das Wall Street Journal: "Google sagt, es ist ein neuer Service — Namens Google Editions — welcher es möglich machen wird, digitale Kopien von Büchern zu kaufen, die sie vorher über den Google Bücher-Suche-Service ausfindig gemacht haben. Es wird außerdem Buchhandel geben — sogar selbstständige Shops — von Google Editions auf ihrer eigenen Webseite geben, wobei sie den Großteil der Einnahmen behalten." Google Editions Google wird "Millionen von Büchern" im Sortiment führen. Der Service wird komplett über Google Bücher angebunden sein. Man loggt sich da ein und kann - z. B. - später Bücher weiterlesen. Einmal ein E-Book gekauft, verfällt die Lizenz nicht, als ist davon auszugehen, dass Google kein DRM auf die E-Books machen wird.
In China schreitet die Internetzensur weiter voran. Die Staatsorgane versuchen alle Kritiker mundtot zu machen. Besonders im Internet haben die Chinesen große Probleme: Denn oftmals wird blockiert, die Keyword-Filter sind überempfindlich und sollten Meinungen doch nach außen kommen, werden die Seiten sofort blockiert. Ein Beitrag von "3Sat neues" informiert über Menschen, deren Kommunikationswege stark eingeschränkt sind und die sich nicht auf Artikel 19 der Menschenrechte berufen können.

3Sat neues

Meistens spielen die Menschen nur. Im Internet findet man schon lange nicht mehr das, was man noch 2006 gefunden hat. China hat mit seinem Deep-Paket-Filter einen enorme Beschneidung der Lebensqualität bewirkt. Freie Meinung - unmöglich. Auch Google hatte Zeiten, wo in China noch ein Markt war. Dass das Unternehmen aus der Volksrepublik ging, war nur eine Frage der Zeit: Zu undurchsichtig sind die staatlichen Verordnungen. Google hätte jeden Moment auf dem Index stehen können. Zunächst versuchte Google, gegen Windmühlen zu kämpfen, die Zensur einzustellen, einfach zu kämpfen. Doch lange hielt der Konzern nicht dem Druck der Regierung stand und zog sich im März komplett aus dem Land zurück, um von Außerhalb zu agieren. Die Konkurrenz kann's freuen: Baidu hat 63% Marktanteil in Sachen Suche - stark steigend. Auch Trauer vor der Google-Zentrale bringt keinen Erfolg. Für Google ist die Sache klar.

3Sat neues hat in einem Videobeitrag zusammengefasst, was das für die Menschen in China bedeutet. Sie bekommen nicht viel von der westlichen Außenwelt mit. Spielen lieber.



Man sieht auch, dass es eine Vielzahl von "Staatsangestellten" gibt, die positiv über China berichten. Immerhin sind das ca. 30.000 Leute! 3Sat berichtet auch, dass man nicht mehr unterscheiden kann, was aus den eigenen Reihen kommt und was wirklich Meinung ist. Schwierig wird es da für einen Suchanbieter, der nicht genau weiß, ob er von der Regierung angegriffen wurde, was die Regierung genau tut und wie lange die Regierung noch Google duldet. Abseits davon, dass Baidu sich bei der Politik Freunde macht.

Interview mit Junhua Zhang
In der Sendung vom 02.05.2010 hat sich neues einen Interviewgast eingeladen. Junhua Zhang von der Zhejiang Universität erklärt, warum gerade Google aus China zurückgezogen ist. Außerdem wird geklärt, wo noch solche Gefahren der Zensur bestehen. Aber als China-Experte weiß er mit dem Thema umzugehen und klärt die Zuschauer über die Regierung in China auf.





Wer sich die komplette Sendung ansehen möchte, kann sich noch zwei Wochen die Folge in der 3Sat-Mediathek ansehen oder als Podcast herunterladen. Es geht - unter Anderem - um die Zensur in China, den Gesetzentwurf der EU zu "Internetsperren" / Kinderpornografie, Games und wieder eine Sixtus-vs-Lobo-Ausgabe.

Disclaimer: Das Videomaterial stammt aus der 3Sat-Mediathek und wurde auf YouTube zur Weitergabe und Einbindung in den Blogeintrag verwendet. Alle Rechte liegen bei 3Sat und dem ZDF, © 2010
Beta Channel Update Die neue Beta-Version von Googles Chrome bringt wichtige Features für alle Betriebssysteme mit: Weitere HTML5-Features, integrierter Flash-Player, V8 Geschwindigkeit-Verbesserung und Synchronisation für Einstellungen. Laut Benchmark ist die JavaScript-Engine V8 um 30% schneller geworden (als die alte Beta-Channel-Version). Faktisch ist die JS-Engine 213% schneller geworden, seitdem die erste Beta-Version von Chrome erschienen ist. Making of: Technik: - Notebook: MacBook Pro, jedoch Windows installiert - Monitor: 24" von Asus (180° drehbar) - 15 MBytes/Sek Internet-Verbindung - Kamera: Phantom v640 High Speed Camera mit FullHD-Auflösung und 2700 fps(!) Finales Video: Vor einiger Zeit wurde die neue Sync-Funktion vorgestellt. Die Möglichkeit, Einstellungen zu synchronisieren, wurde bereits in den Dev-Channel integriert. Jetzt ist es auch für die Beta-Version soweit. AutoFill wird aber noch nicht unterstützt. -- Oft gefordert, endlich da: Auch im Inkognito-Modus kann man jetzt Extensions installieren. Auch neue HTML5-Features haben den Weg in die Beta-Phase gefunden: Geolocation APIs, Anwendungs-Cache, Web Sockets und Datei-drag&drop. Auch das Flash-Plugin ist jetzt fest eingebaut. Das Plugin wird regelmäßig über den Google Updater aktualisiert. Der Beta-Channel für Windows, Linux und Mac wird ständig aktualisiert. Wir informieren euch ständig über Neuigkeiten und weitere Updates. Wenn ihr Probleme habt oder etwas nicht funktioniert, schreibt es bitte in den Tracker.
Microsoft Chrome Firefox

Nach einem Bericht könnte es bald eine .NET-Implementierung in bekannte Browser, wie Firefox oder Chrome, geben. Webentwickler Joe Hewitt und Mono-Entwickler Miguel de Icaza setzen sich für den Standard ein.

Laut einer News auf Golem.de äußerte sich Ex-Mozilla Firefox-Entwickler Joe Hewitt zum Thema CLI in Browsern. Er hält es für möglich, dass man Microsoft's Common Language Infrastructure (CLI) in gängige Browser implementiert und damit die Webstandards öffnet

Unterstützung erhält er von Miguel de Icaza, der beim Mono-Projekt sich aktiv für eine Open-Source-Variante des .NET einsetzt: "Wir brauchen ein neues Modell und ich bin bereit, Joes Idee in einem Prototyp umzusetzen", so Icaza, "Die Frage ist nur, mit welchem Browser ich anfange, Firefox oder Chrome." Er arbeitet derzeit bei Novell und im Auftrag für Microsoft.

CLI würde sich als Möglichkeit herausstellen, dynamische, flexible Sprachen, wie C#, Ironruby oder Ironpython, direkt im Browser auszuführen. Damit würden die Sprachen "auf Augenhöhe mit JavaScript kommunizieren". Auch Plugins, wie Flash oder Silverlight, würden wegfallen - diese können nicht so stark via APIs auf den Browser eingreifen, wie etwa JavaScript. Jeder Webentwickler würde dann zur Wahl stehen, welche Sprache er benutzt. Allerdings sollte jede Seite seine eigene Laufzeitumgebung bekommen.

(golem)
Android

Android hat auf der Developer-Homepage ein Diagramm veröffentlicht, welches die Anteile der Android OS-Versionen zeigt. Dabei ist sehr gut zu erkennen, in welche Richtung es geht: Android 2.1. Das Diagramm soll aller 14 Tage aktualisiert werden.

Wer Android 1.5 oder 1.6 hat, wird sich ärgern, da einige Apps gar nicht laufen. Nehme man das aktuellste Beispiel die Twitter App oder die Maps App, so fühlen sie viele Leute ausgeschlossen. Der Zeitpunkt, um auf 2.1 umzusteigen ist aber genau jetzt richtig: Bald kommt das Nexus One nach Deutschland und das HTC Incredible und da heißt es nochmal richtig zuilangen! Außerdem steht Flash 10.1 vor er Tür und wer keine Sense-Oberfläche hat steht auch da wieder hinten an.

Android OS Chart / 3. Mai 2010 


Android OS Zahlen / 3. Mai 2010Aber genug mit den Kaufempfehlungen. Die Zahlen und Fakten belegen gerade, dass man schon den Sprung auf 2.1 wagen sollte, denn immerhin 32,4% der Nutzer schwören darauf. Dagegen aber Android 1.5 mit 37,2% und Android 1.6 mit 29,4%. Die restlichen Versionen sind eher ungefragt, zumal es eigentlich nur Übergangs-Versionen waren.

Nach Aussage von Google soll das Chart aller zwei Wochen aufgefrischt werden. Die letzte Aktualisierung war heute, wobei im Menü "new" steht. 

» Android Platform Versions 
Google Mail

Demnächst wird es Benutzer von Google Mail in UK die Möglichkeit geben, zwischen @googlemail.com und @Google Mail.com zu wählen. Standard für Neuanmeldungen soll aber @Google Mail.com werden. 

Google begründet dies damit, dass man damit sparen kann: "Seitdem 'Google Mail' 50% weniger Zeichen ausmacht als 'googlemail', schätzen wir auch dass ca. 60 Millionen Tastenanschläge am Tag weniger benötigt werden. Auf 217 µjoules/Tastendruck wären ungefähr die Energie von 20 Bonbons jeden Tag gerettet!"

Der Rollout soll nächste Woche kommen, dann wird es auch die o. g. Option zum Wechseln geben. 
Earth Day Logo

Google hat Millionen von Dollar in erneuerbare Energien gesteckt. Genauer in Windenergie im Herzen der USA. Damit gibt Google zum ersten Mal Vermögen in Green IT-Strom ab und sorgt damit für ein sauberes Profil.

Erst heute brachte Greenpeace den Green IT-Report heraus, bei dem Google weniger gut abschnitt. Allerdings hat Google Verbesserung versprochen - die kommt auch rechtzeitig in einer Ankündigung. Demnach investiert 38,8 Mio. US-Dollar (etwa 30 Mio. Euro) Google in zwei riesige Windfarmen, die zusammen mit 170 MW genug Strom für 55.000 Haushalte produzieren. 

Windkraft-Anlagen

Die NextEra Energy Resources ist größerter Windkraft-Energielieferant der Welt. Die Windräder stehen in North Dakota, im Herzen der USA, messen allesamt ca. 80 Meter in der Höhe und davon gibt es 113 Stück - Somit erstreckt sich das Areal auf einen riesigen Bereich. Außerdem sind die Räder zu 15% effizienter als bisherige Techniken. Ein Grund mehr für Google, in diese Technik zu investieren.

Dass Google immer eine Hand für grüne Technologie hatte, zeigt sich auch an vergangen Investitionen in eSolar oder AltaRock (geothermische Energie) oder eben Makani Power (Windkraftanlagen an hohen Höhen).

(Google)
Google

Heute kam der Green-IT-Report von Greenpeace heraus. In der Rangliste belegt Google den sechsten Platz. Kritik hagelte es bei der Verständigung mit Google. Auch Microsoft darf jetzt noch einmal nachbessern.

COOL IT Leaderboard / Greenpeace.orgDer Konzern Google gibt keine Konkreten Ziele an, deshalb erreicht er im Cool IT Leaderboard nur Platz 6. Immerhin 33 Punkte konnte man bei Greenpeace vergeben. Das liegt unter Anderem daran, dass Google sein "Power Meter" veröffentlicht hat und sich aktiv für Technologien einsetzt, die den Stromverbrauch überwachen und reduzieren können. 

Außerdem bemängelt Greenpeace die Technik hinter Cloud-Computing, also das vernetzen in der "Wolke". Die Serverfarmen sollten statt mit Strom aus fossilen Quellen (Kohle) eher mit erneuerbaren Energien, wie Wind, Sonne usw. betrieben werden. Außerdem steigt der Stromverbrauch, wenn viele Leute auf ihre Daten zugreifen oder Daten auf den Serverfarmen speichern, so Greenpeace.

Ebenfalls unglücklich lief es für Microsoft, da angestrebte Ziele nicht erreicht wurden. Am besten schnitten Ericsson und Cisco ab, Schlusslicht waren Sony, Panasonic und Sharp.
Android

Es mag vielleicht etwas kurios klingen, dass Adobe eben nicht Apple-Handys verschenkt, sondern Google-Handys. Aber hinter dem scheinbar schönem Geschenk verbirgt sich der Streit um Apple und Adobe.

Wenn sich zwei streiten, freut sich der Google. 
Adobe und Apple streiten um Flash, eine Technologie die schon etwas älter, dafür aber verbreiteter ist. Apples CEO Steve Jobs hat sich in einem offenen Brief an Adobe gewandt und klar gestellt, warum der Riese künftig auf Flash - und damit auch auf Adobe - verzichtet. Die Technologie sei - auf einmal - unsicher und so sagt Jobs kurzerhand ab. Außerdem wären Flash-Produkte für Touchscreen-Displays unzureichend und Batterie-hungrig. Adobe scheint aber das weniger zu stören und steigt lieber mit Google und Microsoft in die Kiste. Google dürfte das aber besonders freuen, denn kann der Konzern endlich von der Technik profitieren.

Flash für Android 
Es gab oft Mutmaßungen, dass Flash auch bald auf Android-Geräte kommt. Vor zwei Wochen dann die offizielle Meldung, dass man Flash und AIR auf Android-Geräte und somit auf Google-Geräte bringen möchte. Bis dahin gab es schon Flash-Leaks und Benutzer der Sense-Oberfläche konnten Flash sowieso schon nutzen. Adobe wechselt also von der iPhone und Mac-Plattform zur Android-Plattform und wischt Apple damit eins aus. Vielleicht könnte man sagen, dass Partnerschaften mit der Zeit auch einfach nur noch wehtun und "frischer Wind" in die Sache muss.

Adobe-Mitarbeiter sollen Android-Handy gratis bekommen
Der nächste Schritt, Apple zu ärgern, wäre dann: Die Konkurrenz zu zeigen und damit zu spielen. Adobe benutzt Google, damit Apple eine Art "Eifersucht" entwickelt. Also schickt Adobe einigen Mitarbeitern (von 8,6k) kostenlose Android 2.2-Geräte ins Haus. Die sollen dann darauf das neue Flash 10.1 ausgiebig testen und sollen natürlich auch mit dem neuen Spielzeug angeben. Welches Handy aber genau verschenkt wird, wollte selbst die Quelle nicht spekulieren. Zwischen Nexus One oder HTC Incredible wird es aber schon hinauslaufen.

Adobe lässt Apple links liegen
Klar ist, die Strategie von Adobe geht auf. Auf der Google I/O in diesem Monat wird Adobe nochmal richtig auf Google setzen und ausführliche Produktdemos präsentieren. Apple kann nur dreinschauen und sich ärgern. Vielleicht wird Apple wieder nachgeben - aber Adobe wird sich sicher nicht so leicht zurückködern lassen.
Yahoo Google

Yahoo's Mrs. CEO Carol Bartz wagt bei BBC gegen Google anzufeuern. Sie sieht ein riesiges Problem darin, dass Google "99% Search-Business" wäre. Damit setzt sie die Talfahrt von Yahoo fort und sieht, wie Unternehmen, wie Google oder Facebook ihr davon laufen - Trash-Talk für den Yahoo-Erfolg?

Yahoo ist ziemlich am kränkeln. Zwar kann das Unternehmen wieder gewinne im Search-Bereich durch Microsoft's Bing-Integration verzeichnen, hat aber gerade Yahoo mit Marketing-Problemen arg zu kämpfen. Als wäre das nicht genug, gibt sich CEO Carol Bartz zu einem Interview gegenüber BBC, indem sie erklärt, dass "Google ein Problem" hätte. Lustig, gerade weil letzte Woche ein Manager abgehauen ist. Vielleicht ein Frust-Talk?
Google wird ein Problem haben, da Google nur für die Suche bekannt ist [...] Es ist einfach nur die Hälfte unseres Business; aber 99,9% von deren Business. Google muss andere Dinge finden [...] Google sollte zu einem Unternehmen in der Größe von Yahoo jedes Jahr heranwachsen, um interessant zu sein.
Carol Bartz, YahooAber Moment einmal. Google spezialisiert auf Suche? Wie sieht es denn aus mit YouTube, Maps, Wave, den ganzen Apps, Android, Chrome, Google TV, Mail, Talk und wie sie alle heißen? Das ist dann wohl "99,9% Suche". Ich glaube, Bartz sieht ihr Unternehmen den Bach runtergehen und schlägt jetzt nochmal richtig auf die ein, die es jahrelang richtig gemacht haben. Das sieht man ja auch an den Zahlen: 167 Mrd-$ (etwa 126 Mrd. Euro) Marktwert hat Googles Aktien derzeit. Yahoo gerade einmal - einschließlich Asien - ein Wert von 23 Mrd-$ (etwa 17 Mrd. Euro). 

Eine Lachnummer: Google hat schon lange mehr Marktwert als Yahoo - dennoch profiliert sich der CEO ganz groß. Auch in Sachen soziale Netzwerke scheint Frau Bartz keine große Ahnung zu haben:
 
Sicherlich ziehen sie die Aufmerksamkeit an sich und sind nah an der Zeit [...] aber was falsch an dieser Konversation ist, dass sich "sozial" nur auf Facebook bezieht. [...] So werden alle soziale Fähigkeiten auf Webseiten beschränkt - eingeschlossen wie Twitter oder Facebook Feeds.
Ahja. Man fragt sich schon irgendwie, ob die Frau sich "Facebook" oder "Twitter" überhaupt mal angeschaut hat. Denn auf ihren ach so "sozialen Netzwerk", Yahoo, findet man leider garkeine soziale Komponente. Geschweige dass E-Mail das Einzige ist, was im 21sten Jahrhundert benutzt wird.

"Rom steht in Flammen", so schreibt TechCrunch-Autor Michael Arrington zu dem Thema, "Bitte rauchen Sie an der Bong, Carol". Denn langsam kommt es so vor, als wenn heiße Luft Standard bei Google-Diskussionen wird. Yahoo versucht einfach ihre Missgeschicke im Bereich Web2.0 mit Trash-Talk a la Bartz zu kompensieren. Versuch fehlgeschlagen.

Bild: DPA