Panoramio

Der Panoramio-Mitbegründer, Joaquín Cuenca Abela, verlässt Google. Das gab der Vater von Panoramio gestern auf dem Hauseigenen Blog bekannt. Er möchte sich neuen Wegen widmen und dankt allen Verantwortlichen. Zuvor hat der andere Gründer, Eduardo Manchón, Google aus beruflichen Gründen verlassen.


Joaquín Cuenca Abela, ein Spanier, gründete zusammen mit Eduardo Manchón Aguilar, ebenfalls ein Spanier, das kleine Startup Panoramio im Jahr 2005. Ende Mai 2007 übernahm Google das bis dahin schon große Unternehmen, welches sein 1. Millionstes Bild feierte. Im Oktober 2007 waren es schon 5 Millionen Bilder - und 1 Millionen registrierte Benutzer. Seit 2008 wird jeden Monat ein Contest gefeiert, den Joaquín ebenfalls im Blogeintrag erwähnt. Im Januar 2010 verließ der Gründer Eduardo Manchón Google, er wollte sich ebenso um ein neues Projekt kümmern.

Nach nunmehr fünf Jahren verlässt Abela das Unternehmen, welches schon längst fest zu Google gehört. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Fotos alleine nicht glücklich machen:
... Aber eine Kombination aus persönlichen Gründen und den Wünschen, etwas neues zu erschaffen, das am Ende viel stärker ist.
» Panoramio-Blog
Vor etwa einem Monat hatte Google Mail die Drag&Drop-Funktion für Mail-Anhänge vorgestellt. Diese Funktion fügt einfach Dateien per Ziehen&Loslassen in die E-Mail ein. Nun wird diese Funktion erweitert und Bilder, die man per Drag&Drop einfügt, werden automatisch in die E-Mail eingebettet und automatisch verkleinert.

Zieht man nun Bilder in den Google-Mail-Editor, so werden diese automatisch abgehangen und verkleinert dargestellt, sodass für den Empfänger keine Megabytes an Daten entstehen. Natürlich kann man dabei auch die bisherige Upload-Funktion benutzen, die Bilder nicht nachjustiert.

Google Mail: Bilder werden automatisch verkleinert. Google Mail: Drag&Drop-Anhänge 

» Google Mail-Blog
Translate

Seit der Einführung des neuen Google Translate hat sich sehr Vieles geändert. So wurde in der Zeit viel verbessert, die Ideen der Translate-Engine sind in die Suche gewandert und auch Googles Chrome hat eine Übersetzung verpasst bekommen. Dass Googles Translate auch vorlesen kann, mag selbstverständlich klingen, so hat der Übersetzer aber bei "schwierigen Sprachen", wie Chinesisch, seine Probleme gehabt.

Heute hat man 27 neue Text-to-speech-Sprachen in Google Translate integriert. Damit kann Translate nun übersetzen und zusätzlich in den Sprachen Afrikaans, Albanisch, Katalanisch, Chinesisch (Mandarin), Kroatisch, Tschechisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Griechisch, Ungarisch, Isländisch, Indonesisch, Lettisch, Mazedonisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Slowakisch, Suaheli, Schwedisch, Türkisch, Vietnamesisch und Walisisch vorlesen. 

Möglich macht das die neue eSpeak-Engine, bei der sich Google bedient hat. Sie ist Open Source und lässt sich einfach integrieren. Sie hat aber einen entscheidenden Nachteil: Sie ist weder mit der "bisherigen" TTS-Technologie vergleichbar, noch hört sie sich klar an. Dies alles will Google aber optimieren und verbessern.

» Translate Blog
» Google Translate 
Maps Android

Google-Maps 4.2 für Android ist erschienen und bringt viele neue Features für Android-Smartphones ab Android 1.6 mit. So soll man noch schneller zur Navigation kommen, hat Biking-Layers und bekommt das Sharing-Feature.

Die neue Version bringt gleich eine ganze Reihe Updates mit, die man ab sofort nutzen kann. Mit dabei der gewünschte Buzz-Layer und Transit- und Verkehr-Layer. Aber das Wichtigste dürfte wohl der Biking-Layer sein.

Der Biking-Layer bringt Radwege und Ausflugs-Strecken für Radfahrer - erst auf die Desktops, dann auf die mobilen Telefone. Über die neue, heute angekündigte, Maps API v3 kann die Applikation mit Google sprechen. Dabei unterscheidet man zwischen ausgewiesenen, dedizierten Radwegen (dunkelgrün), Radwegen neben Straßen (hellgrün) und Straßen mit Radwegen, die allerdings nicht ausgewiesen ist (gestricheltes hellgrün).

Einfach auf den Button drücken ...  ... und schon kommen die Biking-Layer 

Ein weiteres Feature, welches neu eingeführt wurde, ist der neue Navigation-Shortcut. Dieser ist auf dem Homescreen und so nicht zu übersehen. Dann wählt man einfach aus, wie man die Navigation eingeben möchte.

Navigation-Shortcut  Dann auswählen, wie man navigieren möchte. 

Und wenn man dann einen guten Kartenausschnitt gefunden hat, kann man diesen mit anderen teilen. Nein, nicht teilen, sondern verschicken ;). Man muss nur auf "Share this place" klicken und dann hat man Zugriff auf Twitter, Facebook oder Google Buzz.

Google Maps 4.2 für Android ist in allen möglichen Maps-Sprachen und für Android 1.6+ (auch für mich?) verfügbar.
Buzz

Als gewöhnlicher Otto-Normal-Buzzer geht man einmal, vielleicht zweimal am Tag auf Buzz und erkundigt sich, was denn die Google-Friends so schreiben. Will man Buzz aber intensiv nutzen, stellt sich natürlich die Frage: Wie kann man Buzz effektiv nutzen? Hier von GoogleWatchBlog 10 Tipps und Tricks, die ihr mal ausprobiert haben solltet.

Buzz ist in aller Munde: Als Twitter- oder Facebook-Konkurrenz geht das Pseudo-Netzwerk von Google auf Follower-Fang. Um aber Buzz richtig zu nutzen, muss man wissen, wie man alle Möglichkeiten von Buzz ausreizt. 

Formatierungen
Buzz FormatierungWas viele gar nicht auf dem Radar haben, gibt es auch in Buzz, aber undokumentiert. Mit den Formatierungen kann man ganz leicht Text hervorheben oder durchstreichen.
Und diese Optionen gibt es:
  • Fett - einfach *Text, der fett gemacht werden soll*. Ergebnis: einfach Text, der fett gemacht werden soll
  • Kursiv - Dieser Satz hat _ein kursives_ Wort. Ergebnis: Dieser Satz hat ein kursives Wort.
  • Durchgestrichen - In diesem Satz ist ein -Feler- Fehler. Ergebnis:  In diesem Satz ist ein Feler Fehler

Updates aus dem Posteingang verbannen 
Viele finden das störend, wenn Buzz automatisch E-Mail's versendet, wenn es Neuigkeiten gibt. Das kann man ganz leicht abstellen, indem man in die Google Mail-Einstellungen auf den Tab "Buzz" geht. Die ersten drei Optionen regulieren den Posteingang. 

Follower im Google-Profil anzeigen
Follower im Google-Profil
Viele vergleichen ja Buzz mit Twitter. Und da geht es schon los: Bei Twitter werden ja eigentlich die Follower/Following-Stats angezeigt. Bei Google muss man dieses Feature noch aktivieren. Dazu muss man in seinem Google-Profil die Option "Listen anzeigen: Personen, bei denen ich mitlese und Personen, die bei mir mitlesen" aktivieren. 

Buzz als RSS-Feed
Noch etwas bekannter ist die Option, dass man Buzz auch als RSS-Feeds empfangen kann. Dazu klickt man entweder auf das RSS-Icon im Browser oder man tippt manuell die URL ein: http://buzz.googleapis.com/feeds//public/posted - Vergesst nicht, mit dem Namen zu ersetzen, bspw. "GooglWatchBlog"

Posts ignorieren, in den Posteingang oder verschicken 
Das Standard-Feature überhaupt: Man kann bei den Buzz-Posts rechts auf den Pfeil klicken und bekommt ein Submenü mit vielen Optionen. Die wichtigsten Optionen sind: 
- Post ignorieren: Dieser Post verschwindet aus deinem Blickfeld. So kann Google Buzz dazulernen und dir in Zukunft nur noch Posts anzeigen, die dir gefallen.
- Post in den Posteingang kopieren: Mitlesen erwünscht? Wenn du immer Updates bei Kommentaren, Likes und Updates zum Post brauchst, kannst du den Post einfach in deinen Posteingang kopieren. (Das ist die selbe Option, als wenn man Kommentare auf einen eigenen Post erhält)
- Posts verschicken: Man kann Posts einfach verschicken. Die Möglichkeit besteht darin, sich die URL vom Post (die ist mit dem Zeitstempel verlinkt, oben rechts) zu kopieren und bspw. auf Twitter einzufügen. Die andere Möglichkeit ist es per Mail zu versenden (einfach unten auf "E-Mail" klicken)

Per E-Mail buzzen
Per E-Mail kommentieren kann man ja schon, wenn man den Buzz abonniert hat (siehe oben, "Posteingang kopieren"). Allerdings kann man auch Buzzes beginnen, indem man mit seinem Google Mail-Account eine Mail an buzz@Google Mail.com sendet. Grundvoraussetzung dafür ist, dass man unter "verknüpfte Websites" das "Gepostet über buzz@Google Mail" aktiviert hat.

Erwähnungen
Man kann jemanden in einem Buzz-Kommentar erwähnen, indem man @ und dann die Google Mail-Adresse oder den Google-Profil-Namen @ Google Mail.com eingibt. Beispiel: @googlwatchblog@Google Mail.com Dieser Post ist toll!
Übrigens: Der Post landet dann automatisch im Posteingang des erwähnenden, wenn er denn die Standard-Optionen (siehe oben) aktiviert hat.

Mentions
Beispiel: Mit der Maus über den Namen fahren, Namen merken und mit "@.." übertragen. Dann "@Google Mail.com" anhängen und einfach Text schreiben.

Nach Kommentaren in Buzz suchen
Einen Kommentar gesucht? Von dir selbst oder von Anderen? Gibt in die Buzz-Suche "commenter:" und dann die Google Mail-Adresse ein. Bsp: commenter:googlwatchblog@Google Mail.com. Bei unserem Test war diese Suchart aber gerade in Wartung und funktionierte nicht. 

Buzz für Blogs und Websites
Ihr kennt bestimmt unsere tollen Sharing-Buttons und fragt euch vorher wir die haben? Schaut euch mal unseren Artikel dazu an. Gibt's auch für Wordpress

Buzz-Clients für verschiedene Browser
Da es noch keine offizielle Buzz-API gibt, sieht das Interface der Buzz-Browser-Clients etwa gleich aus: Die Einen haben das Mobile-Interface, die Anderen haben einen aufgestylten RSS-Feed und man hat keine Möglichkeit, Buzzes abzuschicken. Hier eine kleine Liste der Clients, die ganz ratsam sind.
Buzz komplett stilllegen
Wenn man sein Profil deaktivieren möchte, kann man über die Google Mail-Einstellungen oder im Google-Profil sein Buzz-Account löschen. Aber Vorsicht: Die Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden und das Google-Profil wird auch gelöscht! 
Buzz deaktivieren 

Wenn ihr noch Tipps habt, dann nutzt unseren Formmailer und schickt uns einige Tweaks, die ihr so entdeckt habt!
Android

Zeit für die Googler, mal richtig zu feiern! Android hat es geschafft, bei den Kunden besser anzukommen, als bspw. das iPhone. Das fand eine Marktstudie der NPD-Group heraus, wonach Blackberry weiter vorn liegt. Dicht dahinter Android mit 28%, danach das iPhone (OS) mit 21%.

Im letzten Quartal lag Android noch gleichauf mit dem iPhone OS (20%). Die Absatzzahlen bei den verkauften Geräten mit Android-OS haben sich aber seitdem richtig gesteigt. Um 8% konnte Google zulegen und steht nicht mehr weit zum Blackberry-OS (RIM OS), welches im letzten Quartal noch 38% hatte.

Grafik: Android ganz vorne, neben RIM
Auf der Grafik (GoogleWatchBlog) kann man sehen, dass Windows Mobile und Palm's Web OS keine Rolle in Marktwirtschaftlicher Sicht spielen. Die drei großen Rivalen müssen sich dennoch beweisen und Android kann gut vorlegen.

Auf dieser Grafik (NPD Group) sieht man, wie der Verlauf der letzten Quartale vor sich ging:
NPD Group: Smartphone Operating Systems
Wie man sieht, mischt Android seit dem vierten Quartal im letzten Jahr richtig mit. Dass es jetzt sogar das iPhone OS vom zweiten Platz verdrängt, dürfte Google besonders gefallen. (heise; npd group)
Google hat die drei neuen Layer-Arten, KML, Verkehr und Biking, in die Google Maps API v3 integriert. Damit ist es ab sofort möglich, GeoRSS- und KML-Dateien, sowie die Verkehrslinien und Fahrradwege für Maps API einzublenden. Dabei ist die Integration sehr einfach und detailliert beschrieben.

Will man bspw. einen Layer für Verkehr haben, muss man nur die TrafficLayer-Class nehmen, für KML wird's etwas komplexer, aber die KmlLayer-Class wird helfen und für Radwege gibt's die BicyclingLayer-Class.

» Dokumentation und Beispiele
YouTube

Die GEMA hat die Verhandlungen mit YouTube abgebrochen, das hat man in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Zugleich fordert sie auch, dass YouTube-Videos gelöscht und gesperrt werden. Die GEMA sieht sich in ihren Werten verletzt. 

Nachdem es Anfang November keine Einigung mit der Google-Tochter YouTube gegeben hatte, ist es nun offiziell, dass GEMA die Verhandlungen abbricht. Laut der Pressemitteilung wird seit April 2009 kein Cent mehr an die GEMA gezahlt. Zugleich fordert die GEMA, rund 600 Videos zu löschen, die mit Ansprüchen von GEMA und anderen GEMA-Partnern behaftet sind. 

Im Streit ging es darum, dass YouTube einen Cent pro Abruf eines GEMA-lizenzierten Video an die GEMA zahlen soll. YouTube hingegen spricht von 12 Cent je Abruf, die es an GEMA zahlen soll. Aber schon im letzten Jahr kristallisierte sich raus, dass die Verhandlungen scheitern.

Nun muss Google die 600 Videos entfernen, andernfalls könne die GEMA-Allianz darauf bestehen, dass die Urheberrechtlich-geschützten Werke aus YouTube gelöscht werden. Die GEMA sieht eine "illegale Nutzung" in der YouTube-Kultur. GEMA-Vorstand Dr. Harald Heker schrieb: "Betreiber von Online-Plattformen, die mit der Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken wie im Fall von YouTube Millionen an Werbeeinnahmen generieren, müssen dafür sorgen, dass diejenigen, die diese Werke schaffen und damit den sogenannten Content liefern, angemessen vergütet werden".

Auf der GEMA-Pressekonferenz, die heute gegen 10:00 Uhr stattfand, wurde berichtet, dass die Verhandlungen schon seit über einem Jahr "zum Stillstand" gekommen wären. Eine der Punkte, über die man sich nicht einig war, waren z. B. die angemessene Vergütung der Künstler. Außerdem wird die Informationspolitik von YouTube aka Google bemängelt. Das "Stillschweigen-Abkommen" werde man in Zukunft nicht akzeptieren. In Zukunft sollen an den Verhandlungen auch die Rechtinhaber der Werke beteiligt beziehungsweise über die Modalitäten der Verträge informiert werden, so Basic Thinking Blog, der die Konferenz kommentiert hat.

Nun müsse YouTube handeln und auf die GEMA zugehen. Man will den Service nicht einstellen, aber YouTube sei in der Verantwortung, mit Urheberrechten ordnungsgemäß umzugehen.
Die Googler haben sich einen Gast in ihren regelmäßigen Talk eingeladen. Der Entertainer, Comedian, TV-Produzent und Autor Conan O’Brien steht Rede und Antwort zu seinem neuen Programm, welches auch auf YouTube erscheint. O'Brien zeiht durch Nordamerika und hat auch bei Google ein kurzen Stop gemacht.

Conan O'Brien @Google


Eigentlich sind die @Google Talk-Shows mehr Technik-orientiert. Aber ab und zu dürfen auch mal die Googler ihren Kopf abschalten und einfach lachen. Entertainer Conan O’Brien war in Mountain View und sprach über Twitter, seine Karriere und über sein neues Roadshow-Programm. 

Ein paar Jokes über das Wort "Googler", ein bisschen über die "G"-Nerds spotten, dann geht's los mit den "Fragen". Er wird komplett ausgequetscht: Über seine Simpsons-Zeit bei Fox (als Autor), über seine Late-Night-Show, über seine Tour, über Technik, Twitter und über alles, was Googler so wissen möchten. Eine Mischung aus richtig interessanten Fragen & sehr gutem Entertainment.



Conan O’Brien ist sehr berühmt - durch Shows wie "Tonight Show", die er von Jay Leno übernommen hat, "Late Night Show" und natürlich als Autor und Gast bei der Zeichentrickserie "The Simpsons" ist er weltweit bekannt geworden. Nachdem er öfter den Sender gewechselt hatte, war er endlich bei NBC zu Hause. Er empfing bekannte Gäste, wie Jennifer Love Hewitt, Jim Carrey oder Martha Stewart.

» Conan (Christopher) O'Brien - Offizielle Webseite
» Conan on Tour - offizieller YouTube-Channel
» Conan O'Brien - offizieller YouTube-Channel
» "Team COCO" - Die Amerika-Tour mit Conan
Muttertag
Allen Müttern dieser Welt sei ein großes "Danke" ausgesprochen, natürlich auch Meiner und von den anderen GoogleWatchBlog-Jungs. Anlässlich des Muttertages hat auch dieses Jahr wieder Google ein Doodle veröffentlicht.

Der Muttertag wird jedes Jahr in vielen Teilen der westlichen Welt gefeiert. Dieser Tag dient zur Ehrung der Mutter und der Mutterschaft und war ursprünglich Teil der amerikanischen Frauenbewegung. Hierzulande begann der Muttertag 1922/23 wichtig zu werden, 1933 wurde der Muttertag erstmals offizieller Feiertag. In der Schweiz wurde der Muttertag ab etwa 1917, in Österreich ab etwa 1924 gefeiert.

Wir danken allen Müttern,  und auch Google dankt allen Müttern. Happy Mother's day!
Latitude

Auf der Web 2.0 Expo in hat Steve Lee verlauten lassen, dass Google Latitude nicht weniger als drei Millionen aktive Nutzer hat - und damit Foursquare und MyTown weit überlegen ist. Das Wachstum an Nutzern steigt um monatlich 30%, so ist es nicht verwunderlich, dass Latitude bis heute acht Millionen Nutzer insgesamt hat.

Googles Steve Lee (Product Manager) hat auf der Web2.0-Expo in San Francisco verlauten lassen, dass "Latitude nicht tot ist". Das natürlich nur ein Insider, denn Lee weiß ganz genau, dass es gut läuft für seinen Dienst. Er sprach von 3 Millionen aktiven Nutzern, wobei Latitude derzeit insgesamt 8 Millionen registrierte Nutzer hat. Diese knapp 38% Benutzerbeteiligung ist darauf zurückzuführen, dass 10% aller Android-Nutzer auch Latitude verwenden.

Der Grund warum Latitude noch Zeit zum abheben benötigte, war der fehlende iPhone-Support, so TechCrunch. Allerdings hat man sich von der Schwäche etwas erholt. Doch es droht schon wieder etwas, denn mit dem iPhone 4.0 kommen integrierte Geo-Location-Services und dann wäre Googles Latitude, Foursquare und MyTown überflüssige Konkurrenz.

Allerdings gibt es an den 3 Millionen einen kleinen, aber feinen Haken: Ein viertel der Nutzer haben keine Freunde. Also nicht im Real Life, sondern in Latitude - was den Service natürlich extrem überflüssig macht. Aber Lee interessiert sich nicht für diesen Fakt und so wird das bunte Treiben in den Web 2.0-Locationbased-Communitys weitergehen.

» TechCrunch
YouTube

Das YouTube Rentals-Programm läuft schon eine Weile - auch auf Deutsch. Dort kann man Filme ausleihen und anschauen - wie in einer Videothek. Nach einem Bericht könnten jetzt einige YouTube-Nutzer auch die Chance bekommen, mit ihren Filmen Geld zu verdienen. 

Die Online-Videothek von YouTube, Rentals, startete bereits im Januar und brauchte viele Independent-Filme mit. Bezahlen muss man dabei zwischen 0,99 USD und 3,99 USD. Deutsche Nutzer können bereits auf den Service zugreifen, aber durch Checkout sind die Bezahl-Methoden eher begrenzt.

Als YouTube-Partner konnte man bereits in den Geschmack kommen, von Werbeeinnahmen zu profitieren. Angeblich sei dies demnächst auch für einen Benutzerkreis, wie bspw. Filmfirmen und Plattenlabels, möglich, Videos in die Online-Videothek hochzuladen und an der Werbung mit zuverdienen. "So arbeite man derzeit an einer Möglichkeit, dass YouTube Mitglieder durch die von ihnen hochgeladenen Videos Geld verdienen". 

Weitere Infos bekommt man bei der Quelle, die angeblich mit einem YouTube-Mitarbeiter gesprochen hat.
Chrome

Gestern haben wir euch angekündigt, dass eine neue Dev-Version aufgetaucht ist, die jetzt auch wieder "http"-Strip aktiviert hat - allerdings gibt es eine Besonderheit: Es ist schon die sechste Google Chrome-Version. Dabei gibt es aber keine großen Änderungen.

Der Blogeintrag lässt nur vermuten, dass es sich um eine weitere Chrome-5-Version handelt. Wenn man aber das Info-Fenster von Chromium aufruft, wird man feststellen, dass Chrome wieder eine neue Version hat. Dabei ist die aktuelle Stable gerade einmal auf Version 4.1.

Chrome 6

Interessant ist natürlich diese Versionsnummer immer. Wenn wir uns den Changelog anschauen, ist von gestern zu heute quasi nichts passiert: "Updating trunk VERSION from 399.0 to 400.0". Dennoch lohnt sich ein kleiner Blick immer: Im letzten Release ist das verwünschte HTTP-Strip-Feature wieder eingeflossen und auch der Inspector ist wieder als Frame im unteren Bereich (wie bei Firebug, einer Firefox-Extension) und nicht mehr als Popup.

Mit jeder neuen Version steigt auch der Markt. Bei Chrome ist das enorm, alleine im letzten Jahr um 0.6 Punkte, wie man aus diesem Chart der Webseite conceivablytech entnehmen kann:

Marktanteile Browser

Auf der Webseite wird auch berichtet, dass im SunSpider-Test die Beta deutlich besser als die aktuelle Dev-Version abschnitt. Im Test mit dem V8-JavaScript-Benchmark (Version 5) konnte die Dev den Score von 4197 und die Beta einen Score von 4002 erreichen. Allerdings kommt es - zwecks Computersystem, Internetleitung usw. - oftmals zu Unterschieden.

Danke an Caschy!


Reader

Google Reader hat ein klein wenig Update bekommen. Zwei, drei Features, die wir euch schon vorgestellt haben, und natürlich Neuigkeiten, die erst jetzt zum Vorschein kommen.

Der Blog-Eintrag beginnt sehr lustig. "A little bit of polish --- Jak wielokrotnie robili?my w przesz?o?ci, ekipa Google Reader po?wi?ci?a czas pomi?dzy wypuszczaniem wiekszych projektów na prac? nad ma?ymi usprawnieniami i napraw? istniej?cych b??dów --- Oh wait, not that kind of Polish, this kind of polish." Google Reader wurde mal wieder aufpoliert, das gibt man auch stolz bekannt.

Und das sind die Updates:
- HTML5-Audio und -Video-Tags in Reader
- Mehr Empfehlungen

Reader Play
und heute kommt ein weiteres Update: Dieses Mal für den neuen Play-Service, der den Reader visualisieren kann. Denn der Reader Play unterstützt jetzt die Autowiedergabe, das manuelle Abschalten der Willkommens-Seite und man kann sich jetzt auch spezielle Feeds anzeigen lassen.

Automatische Wiedergabe
Man muss dazu autoplay=1 in die URL einfügen. Beispiel: reader/play/?autoplay=1
Abschalten der Willkommens-Seite
Diese Option schaltet die Willkommens-Seite von Play ab und springt direkt zur Präsentation. Beispiel: reader/play/?welcome=0
Speziellen Feed anzeigen
Und diese Option kann einen gewissen Feed, nicht den kompletten Reader, anzeigen. Dazu einfach #feed/ angeben. Beispiel: reader/play/#feed/http://feeds.feedburner.com/jmboard/UITV

Information bei automatischen Update
Reader Update
Wenn der Reader mal wieder aktualisiert wird, wird man darüber direkt informiert. Eine kleine Leiste on Top zeigt an, ob Reader grade ein Update bekommen hat und man die Seite nachladen sollte. Das ist besonders für Benutzer interessant, die Reader den ganzen Tag im Tab offen haben (wie ich ;)).