WebM

Wieder einmal sieht sich die Konkurrenz benachteiligt. Deshalb schickt das MPEG LA-Konsortium um Apple, Microsoft und co. seine Mitarbeiter jetzt wirklich los, um VP8 bzw. das WebM-Projekt genauer zu untersuchen. Angeblich würde der Patentpool dann Klage erheben, wonach Google für VP8 Lizenzgebühren bezahlen müsste.

Anfangs hatte Steve Jobs in einer Mail gewarnt, dass Google und vor allem dem Ogg-Theora-Codec harte Zeiten bevorstehen würden und die Inhaber der Codecs saftige Lizenzgebühren bezahlen müssten.

Der MPEG LA "Patentpool" hat nun bestätigt, dass man "VP8 und andere Codecs" überprüfen werde. Sollten dann Codecs gegen Patente verstoßen, würden Lizenzgebühren an den Patentpool fällig, so Larry Horn, CEO der MPEG LA.

Die MPEG LA vertritt namhafte Hersteller, wie etwa Sony, Microsoft, Apple und Philips und deren Innovationen. Zum Pool der MPEG LA gehört u. A. das von YouTube verwendete H.264, VC-1, MPEG-2 und MPEG-4 sowie der Firewire-Standard IEEE 1394.

» Golem
Admob

Google darf sich offiziell glücklich schätzen, denn die Regulierungsbehörde FTC kann dem Kauf zugestimmt. Endlich kann Google und AdMob richtig durchstarten und ihre Ideen, die mobile Werbe-Landschaft aufzuräumen, umsetzen. Die liegt nicht zuletzt am Zuspruch welchen die Industrie der AdMob-Übernahme gegeben hat.

Es war wohl die längste Entscheidung für Google: Seit Dezember 2009 gibt es Streit mit der Regulierungsbehörde. Als Grund sah das FTC zunächst eine Absprache, später vermutete es dass Google die "Monopol"-Stellung im mobilen Segment an sich reißen wolle. Danach musste Google seine Stellungnahme vor dem Kartellamt abgeben und zuletzt wurden Vertreter der Industrie nach ihrer Meinung gefragt; und ja: Es sah schon so aus, als ob die Industrie auf Googles Seite war - und dementsprechend haben sie sich auch geäußert.

Nun hat Google feierlich bekannt gegeben, dass das FTC seine Zustimmung erteilt hat und Google endlich durchstarten kann: "Wir freuen uns, dass wir mit Omar Hamoui und seinem talentiertem Team an AdMob arbeiten können, um neue mobile Werbelösungen für Marketer, Mobile App Entwickler und Mobile Publisher anbieten können", so Susan Wojcicki, Vice President für Produkt Management im Google Blog, "Wenn die Handynutzung steigt, kann auch nur das Wachstum im mobilen Werbemarkt steigen [...] Wir sind wirklich erstaunt, welche Möglichkeiten es noch in diesem Bereich gibt". 

Auch hier werden die Teams wieder zusammengelegt und arbeiten an einem Projekt unter den Namen "Google". Google hat im November 2009 rund 750$ Mio. (500 Mio. €) für AdMob hingelegt. Angesichts solcher Statistiken und solchen rasant wachsenden Zahlen wird AdMob sicher ein Erfolg im Hause Google.
WebMDer neue, kommende VLC-Media Player kann das auf der Google I/O vorgestellte Container-Format WebM bzw. das Videocodec-Format VP8 wiedergeben. Neben dem bringt der neue Alleskönner in Version 1.1.0 auch viele bekannte Formate und eine Unterstützung für schnelleres GPU-Decoding mit.DVD HD Untertitel, SFTP-Client, Indeo5 Codec, ARM (Narrow Band) Audio Codec (oft genutzt bei Handyvideos), Windows Media Speech/Audio Codec, verbesserter Flac-Support, vqf, amv, wpl und zpl-Dateien: Alles Dinge, die den neuen VLC noch besser machen. Dabei ist das große Thema welches Chefentwickler Jean-Baptiste Kempf verfolgt ein ganz anders: Er möchte VP8 für alle Betriebssysteme verfügbar machen. Das neue WebM-Format hat im aktuellen Release-Candidate von Windows schon Einzug gehalten; andere Plattformen werden wie immer nachgeschoben.VLC 1,1,0 Der neue VLC ist auch im einiges schneller geworden. HD wird noch schneller decodiert, indem VLC mehr Ressourcen der Grafikkarte als der CPU nutzt. Wie der Entwickler auf seinem Blog schreibt, wäre es sogar auf Atom/Ion-Rechnern ein angenehmes Video- und Audio-Erlebnis möglich. Außerdem wurde die Qualität der Audio-Wiedergabe verbessert.» Feature-List (EN) » VLC 1.1.0 WebM RC
Auf der Google startseite kann man nun PacMan spielen. Hintergrund ist der 30. Geburtstag des Kultspieles. Zum Starten drückt man einfach auf Münze einwerfen. Klickt man in erneut an, kann man PacMan sogar zu zweit spielen. Der erste Spieler nutzt die Pfeiltasten, der zweite W, A, S, D. Die Steuerung ist zudem per Maus möglich.

PacMan

Pac-Man ist ein Arcade-Spiel und Videospiel, das am 22. Mai 1980 von Namco in Japan als „Puck Man“ veröffentlicht wurde. Der Name leitet sich von der japanischen Lautmalerei paku paku für „essen“ (vergleichbar etwa mit „happa-happa“ im Deutschen) und der Puck-förmigen Gestalt der Hauptfigur her; zudem bedeutet puck auf Englisch auch „Kobold“. Es wurde vom Spieledesigner Toru Iwatani entworfen. (Wikipeda)

PS: Lautsprecher anschalten. Das ist das erste Doodle mit Sound.
Google I/O
Auf der diesjähriger Google I/O hat Google wieder zahlreiche Neuerungen vorgestellt. Am ersten Tag stand HTML 5 im Mittelpunkt. Am zweiten Tag Android und Google TV. Hier findet Ihr eine Zusammenfassung der beiden Tage.

Mittwoch
Am Mittwoch hat Google sein Produkt Wave für alle Nutzer geöffnet und Wave als Service bei Google Apps integriert. Zudem kündigte man an, dass Google Chrome einen App-Store erhalten wird. Im Chrome Web Store soll man Webanwendungen finden, die im Google Chrome aber auch im Google Chrome OS laufen sollen.

Gemeinsam mit Opera und Mozilla hat Google angekündigt, dass man aus dem on2-Codec VP8 einen neuen Standard entwickelt hat, der ab sofort als OpenSource verfügbar ist. WebM liefert auf den ersten Blick in Qualität von Flash-Videos. Erste Versionen von Opera, Firefox und Chromium unterstützen diesen bereits. Google kodiert alle Videos von YouTube in der nächsten Zeit um. Auch Mircosoft will das Format im Internet Explorer unterstützen, allerdings muss der Nutzer den Codec selbst installieren.





 

Die Google App Engine steht nun auch in Google Apps zur Verfügung. So können Unternehmen eigenen Anwendungen entwicklen und über Googles Server arbeiten lassen. Man verspricht außerdem einige Premiumfunktionen wie cloudbasiertes SQL und SSL, Premium.Support und ein Service Level Agreement für eine Betriebsbereitschaft von 99,9 Prozent.

Gemeinsam mit VMware präsentiert Google die Cloud-Portierbarkeit. So können Java-Entwickler einfacher auf vertraute Tools zugreifen und leistungsfähige Webapps schnell entwicklen und bereitstellen. Mit nur einem Klick können Anwender der aktuellen SpringSource Tool Suite und des Google Web Toolkit ihre Anwendung auf der Google App Engine for Business, in einer VMware-Umgebung oder in einer anderen Infrastruktur wie etwa Amazon EC2 bereitstellen.

Google hat außerdem eine API für Buzz, die Font API und die Google Maps APIv3 vorgestellt.

Ein weiterer Service aus der Hand Googles nennt sich "Google Storage" und ist ein Konkurrenzprodukt zu Amazon's s3-Service. Damit wird ein Online-Speicher realisiert, der vor allem im Businessbereich zum Einsatz kommen soll. Beim ersten Preview können die Entwickler die REST-API dafür verwenden, um auf High-Speed-Rechnern in den USA Daten zu speichern und abzurufen. Jede Entwickler hat dafür 100 GB Speicherplatz und 300 GB Traffic und kann mit einer SSL-Verschlüsselten Verbindung arbeiten. Es gibt einfachste Möglichkeiten, via GUI oder Command-Line-Tool Rechte und Benutzergruppen einzustellen.

Der größte Teil des ersten Tages drehte sich aber um HTML5. „Man denke nur einmal daran, wie weit sich das Internet seit der letztjährigen Google I/O entwickelt hat. Damals haben wir das Potenzial von HTML 5 demonstriert“, so Vic Gundotra, Google Vice President of Developer Platforms. „Seitdem konnten wir eine spannende Entwicklung beobachten: Die Branche bemüht sich darum, das Internet schneller, leistungsfähiger und überall verfügbar zu machen. Von Unternehmen bis zu Verbrauchern, von kleinen Mobilgeräten bis zu Großinstallationen – Reichweite und zunehmende Leistungsfähigkeit des Internet machen es zur Plattform der Zukunft.“





 

Donnerstag
Am Donnerstag hat Google die Version 2.2 von Android vorgestellt. Es wurde unter dem Codenamen Froyo entwickelt. Google hat bei Froyo die Geschwindigkeit deutlich verbessert. Auch alte Anwendungen sollen schneller arbeiten. Wechselt man auf ein anderes Androidphone werden alle Anwendungen mitgenommen. Neu ist nun, dass auch die Daten der Apps mitgenommen werden. Außerdem V8 für Android, Tethering, Daten von Anwendungen lassen sich vollständig durchsuchen, Autoupdates für Apps, Flash und Adobe. Alle Details findet ihr hier.

In der Keynote gab es immer mal Seitenhiebe gegen Apple. ("Es stellte sich heraus, dass es im Internet Flash gibt"), FroYo und Eclair im SunSpider-Test gegen iPad und so weiter. Für Unterhaltung war also in jedem Fall gesorgt.

Das Google TV soll Internet und Fernsehen verschmelzen. Viele Menschen in den USA schauen sich ihre Lieblingssendung am PC an, weil sie bei Ausstrahlung keine Zeit hatten. Oft haben diese aber einen großen Flat-Screen. Google TV macht das Anschauen von Internet Videos aus YouTube und anderen Platformen wie hulu.com möglich. Dank Adobe Flash unter der Haube kann man fast alle Videos anschauen. Zum Surfen nutzt man Google Chrome. - Was auch interessant sein dürfte, ist der Werbemarkt. Dafür hat Google ein Millionen-Investment in INVIDI gemacht, die für gute Werbung in Set-Top-Boxen und TV bekannt sind.