In China schreitet die Internetzensur weiter voran. Die Staatsorgane versuchen alle Kritiker mundtot zu machen. Besonders im Internet haben die Chinesen große Probleme: Denn oftmals wird blockiert, die Keyword-Filter sind überempfindlich und sollten Meinungen doch nach außen kommen, werden die Seiten sofort blockiert. Ein Beitrag von "3Sat neues" informiert über Menschen, deren Kommunikationswege stark eingeschränkt sind und die sich nicht auf Artikel 19 der Menschenrechte berufen können.

3Sat neues

Meistens spielen die Menschen nur. Im Internet findet man schon lange nicht mehr das, was man noch 2006 gefunden hat. China hat mit seinem Deep-Paket-Filter einen enorme Beschneidung der Lebensqualität bewirkt. Freie Meinung - unmöglich. Auch Google hatte Zeiten, wo in China noch ein Markt war. Dass das Unternehmen aus der Volksrepublik ging, war nur eine Frage der Zeit: Zu undurchsichtig sind die staatlichen Verordnungen. Google hätte jeden Moment auf dem Index stehen können. Zunächst versuchte Google, gegen Windmühlen zu kämpfen, die Zensur einzustellen, einfach zu kämpfen. Doch lange hielt der Konzern nicht dem Druck der Regierung stand und zog sich im März komplett aus dem Land zurück, um von Außerhalb zu agieren. Die Konkurrenz kann's freuen: Baidu hat 63% Marktanteil in Sachen Suche - stark steigend. Auch Trauer vor der Google-Zentrale bringt keinen Erfolg. Für Google ist die Sache klar.

3Sat neues hat in einem Videobeitrag zusammengefasst, was das für die Menschen in China bedeutet. Sie bekommen nicht viel von der westlichen Außenwelt mit. Spielen lieber.



Man sieht auch, dass es eine Vielzahl von "Staatsangestellten" gibt, die positiv über China berichten. Immerhin sind das ca. 30.000 Leute! 3Sat berichtet auch, dass man nicht mehr unterscheiden kann, was aus den eigenen Reihen kommt und was wirklich Meinung ist. Schwierig wird es da für einen Suchanbieter, der nicht genau weiß, ob er von der Regierung angegriffen wurde, was die Regierung genau tut und wie lange die Regierung noch Google duldet. Abseits davon, dass Baidu sich bei der Politik Freunde macht.

Interview mit Junhua Zhang
In der Sendung vom 02.05.2010 hat sich neues einen Interviewgast eingeladen. Junhua Zhang von der Zhejiang Universität erklärt, warum gerade Google aus China zurückgezogen ist. Außerdem wird geklärt, wo noch solche Gefahren der Zensur bestehen. Aber als China-Experte weiß er mit dem Thema umzugehen und klärt die Zuschauer über die Regierung in China auf.





Wer sich die komplette Sendung ansehen möchte, kann sich noch zwei Wochen die Folge in der 3Sat-Mediathek ansehen oder als Podcast herunterladen. Es geht - unter Anderem - um die Zensur in China, den Gesetzentwurf der EU zu "Internetsperren" / Kinderpornografie, Games und wieder eine Sixtus-vs-Lobo-Ausgabe.

Disclaimer: Das Videomaterial stammt aus der 3Sat-Mediathek und wurde auf YouTube zur Weitergabe und Einbindung in den Blogeintrag verwendet. Alle Rechte liegen bei 3Sat und dem ZDF, © 2010
Beta Channel UpdateDie neue Beta-Version von Googles Chrome bringt wichtige Features für alle Betriebssysteme mit: Weitere HTML5-Features, integrierter Flash-Player, V8 Geschwindigkeit-Verbesserung und Synchronisation für Einstellungen.Laut Benchmark ist die JavaScript-Engine V8 um 30% schneller geworden (als die alte Beta-Channel-Version). Faktisch ist die JS-Engine 213% schneller geworden, seitdem die erste Beta-Version von Chrome erschienen ist.Making of:Technik: - Notebook: MacBook Pro, jedoch Windows installiert - Monitor: 24" von Asus (180° drehbar) - 15 MBytes/Sek Internet-Verbindung - Kamera: Phantom v640 High Speed Camera mit FullHD-Auflösung und 2700 fps(!)Finales Video:Vor einiger Zeit wurde die neue Sync-Funktion vorgestellt. Die Möglichkeit, Einstellungen zu synchronisieren, wurde bereits in den Dev-Channel integriert. Jetzt ist es auch für die Beta-Version soweit. AutoFill wird aber noch nicht unterstützt. -- Oft gefordert, endlich da: Auch im Inkognito-Modus kann man jetzt Extensions installieren.Auch neue HTML5-Features haben den Weg in die Beta-Phase gefunden: Geolocation APIs, Anwendungs-Cache, Web Sockets und Datei-drag&drop. Auch das Flash-Plugin ist jetzt fest eingebaut. Das Plugin wird regelmäßig über den Google Updater aktualisiert.Der Beta-Channel für Windows, Linux und Mac wird ständig aktualisiert. Wir informieren euch ständig über Neuigkeiten und weitere Updates. Wenn ihr Probleme habt oder etwas nicht funktioniert, schreibt es bitte in den Tracker.
Microsoft Chrome Firefox

Nach einem Bericht könnte es bald eine .NET-Implementierung in bekannte Browser, wie Firefox oder Chrome, geben. Webentwickler Joe Hewitt und Mono-Entwickler Miguel de Icaza setzen sich für den Standard ein.

Laut einer News auf Golem.de äußerte sich Ex-Mozilla Firefox-Entwickler Joe Hewitt zum Thema CLI in Browsern. Er hält es für möglich, dass man Microsoft's Common Language Infrastructure (CLI) in gängige Browser implementiert und damit die Webstandards öffnet

Unterstützung erhält er von Miguel de Icaza, der beim Mono-Projekt sich aktiv für eine Open-Source-Variante des .NET einsetzt: "Wir brauchen ein neues Modell und ich bin bereit, Joes Idee in einem Prototyp umzusetzen", so Icaza, "Die Frage ist nur, mit welchem Browser ich anfange, Firefox oder Chrome." Er arbeitet derzeit bei Novell und im Auftrag für Microsoft.

CLI würde sich als Möglichkeit herausstellen, dynamische, flexible Sprachen, wie C#, Ironruby oder Ironpython, direkt im Browser auszuführen. Damit würden die Sprachen "auf Augenhöhe mit JavaScript kommunizieren". Auch Plugins, wie Flash oder Silverlight, würden wegfallen - diese können nicht so stark via APIs auf den Browser eingreifen, wie etwa JavaScript. Jeder Webentwickler würde dann zur Wahl stehen, welche Sprache er benutzt. Allerdings sollte jede Seite seine eigene Laufzeitumgebung bekommen.

(golem)
Android

Android hat auf der Developer-Homepage ein Diagramm veröffentlicht, welches die Anteile der Android OS-Versionen zeigt. Dabei ist sehr gut zu erkennen, in welche Richtung es geht: Android 2.1. Das Diagramm soll aller 14 Tage aktualisiert werden.

Wer Android 1.5 oder 1.6 hat, wird sich ärgern, da einige Apps gar nicht laufen. Nehme man das aktuellste Beispiel die Twitter App oder die Maps App, so fühlen sie viele Leute ausgeschlossen. Der Zeitpunkt, um auf 2.1 umzusteigen ist aber genau jetzt richtig: Bald kommt das Nexus One nach Deutschland und das HTC Incredible und da heißt es nochmal richtig zuilangen! Außerdem steht Flash 10.1 vor er Tür und wer keine Sense-Oberfläche hat steht auch da wieder hinten an.

Android OS Chart / 3. Mai 2010 


Android OS Zahlen / 3. Mai 2010Aber genug mit den Kaufempfehlungen. Die Zahlen und Fakten belegen gerade, dass man schon den Sprung auf 2.1 wagen sollte, denn immerhin 32,4% der Nutzer schwören darauf. Dagegen aber Android 1.5 mit 37,2% und Android 1.6 mit 29,4%. Die restlichen Versionen sind eher ungefragt, zumal es eigentlich nur Übergangs-Versionen waren.

Nach Aussage von Google soll das Chart aller zwei Wochen aufgefrischt werden. Die letzte Aktualisierung war heute, wobei im Menü "new" steht. 

» Android Platform Versions 
Google Mail

Demnächst wird es Benutzer von Google Mail in UK die Möglichkeit geben, zwischen @googlemail.com und @Google Mail.com zu wählen. Standard für Neuanmeldungen soll aber @Google Mail.com werden. 

Google begründet dies damit, dass man damit sparen kann: "Seitdem 'Google Mail' 50% weniger Zeichen ausmacht als 'googlemail', schätzen wir auch dass ca. 60 Millionen Tastenanschläge am Tag weniger benötigt werden. Auf 217 µjoules/Tastendruck wären ungefähr die Energie von 20 Bonbons jeden Tag gerettet!"

Der Rollout soll nächste Woche kommen, dann wird es auch die o. g. Option zum Wechseln geben.